Aktuelles von den A Junioren

 

Trainingszeiten:
Montag 19:00 - 20:30 Uhr
Mittwoch 19:00 - 20:30 Uhr
Freitag 18:30 - 20:00 Uhr

Vorbereitung / Rückrunde 1.FC Eislingen A-Junioren Saison 2011/12

Montag

23.01.2012

19.00 Uhr

Training

Mittwoch

25.01.2012

19.00 Uhr

Training

Freitag

27.01.2012

18.00 Uhr

Training

Sonntag

29.01.2012

14.00 Uhr

 FC E (U 19) - SSV Reutlingen ( U17 )

Montag

30.01.2012

19.00 Uhr

Training

Mittwoch

01.02.2012

19.00 Uhr

Training

Freitag

03.02.2012

18:00 Uhr

Training

Samstag

04.02.2012

11.30 Uhr

TSV Weilheim / Teck A - FCE (U 19)

Sonntag

05.02.2012

11.00 Uhr

FC Rechberghausen (Aktive) – FCE (U 19)

Mittwoch

08.02.2012

19.00 Uhr

Training

Donnerstag

09.02.2012

19.30 Uhr

SV Vaihingen (U 19) – FC E (U 19)

Freitag

10.02.2012

18.00 Uhr

Training

Sonntag

12.02.2012

12.00 Uhr

FC E (U 19) – FV Biberach (U 19)

Montag

13.02.2012

19.00 Uhr

Training

Mittwoch

15.02.2012

18.30 Uhr

TSV Köngen U19 - FC E U19

Freitag

17.02.2012

18.00 Uhr

Training

Samstag

18.02.2012

14.30 Uhr

 FC E (U 19) – SSV Ulm U19

Montag

 20.02.2012

19.00 Uhr

Training

Mittwoch

22.02.2012

19.00 Uhr

Training

Freitag

24.02.2012

18.00 Uhr

Training

Sonntag

26.02.2012

14.00 Uhr

FC E (U 19) – SSV Reutlingen (U 19)

Dienstag

28.02.2012

19.00 Uhr

VfB Oberesslingen / Zell ( Aktive ) – FC E

Mittwoch

29.02.2012

19.00 Uhr

Training

Freitag

02.03.2012

18.00 Uhr

Training

Sonntag

04.03.2012

10.30 Uhr

Punktspiel FC Heidenheim – FC E



         
  5 : 2  

1. FC Eislingen - FC Heilbronn

 

Verbandsstaffel Nord - 11.12.2011   12:30 Uhr

 
Verdienter 5:2 Erfolg der A-Junioren gegen den FC Heilbronn
(re) Zu ihrem ersten Spiel der Rückrunde und gleichzeitig letztem Spiel des Jahres begrüßte der FCE am vergangenen Sonntag die Mannschaft des FC Heilbronn. Aufgrund der durchwachsenen Leistungen der Gäste in den vergangenen Spielen und der stückchenweisen Rückkehr einiger bisher verletzter, kranker oder angeschlagener Spieler, rechneten sich sowohl die Trainer und Betreuer, als auch deren Schützlinge durchaus eine reelle Chance aus, gegen den ambitionierten Aufstiegsfavoriten etwas Zählbares in Eislingen zu behalten. Doch was sich später auf dem Platz ereignete, stimmte die einen froh und stolz über das gezeigte starke Spiel, die anderen nachdenklich oder traurig darüber, nicht öfters solch' eine wirklich überzeugende Leistung gezeigt zu haben.
Vom Anpfiff weg boten beide Mannschaften den Zuschauern ein abwechslungsreiches und schnelles Spiel, das innerhalb der ersten 10 Minuten für beide Teilnehmer je eine gute Tormöglichkeit bot. Bei beiden Chancen standen die Torhüter einem Torerfolg des Gegners im Weg. Sehr schnell kristallisierte sich heraus, dass die Elf von Trainer Manfred Weisl an diesem Tag nicht nur mitspielen, sondern das Geschehen auf dem Platz auch diktieren wollte. Zumeist wurden die Angriffe der Gastgeber über die am Sonntag doch gefährlichere linke Seite durch Lukas Fähndrich und Marcel Wiesner eingeleitet, wobei Letzterer in der 16. und 22.Min. zwei gute Chancen vergab, die eigene Mannschaft zumindest mit 1:0 in Führung zu bringen. Dass dieses dann nur 5 Minuten später durch Michael Neumann doch noch gelang, war zum einen Lukas Fähndrich durch einen brusthoch geschossenen Eckball, zum anderen einem Heilbronner Spieler zu verdanken, der zur Abwehr statt dem Kopf die Hand zur Hilfe nahm und dadurch einen klaren Strafstoß verursachte, der vom genannten Torschützen sicher verwandelt wurde. Auch nach diesem Führungstreffer ließ die Heimelf nicht nach und suchte sofort die Möglichkeit, das Ergebnis weiter nach oben zu schrauben. Leider war es Marcel Wiesner, bereits 2 Minuten nach dem Führungstreffer auch bei seiner zweiten hochkarätigen Chance verwehrt einen weiteren Treffer dem Torekonto der Eislinger beizufügen. War es die Nervosität vor dem Torschuss, das zulange Überlegen, oder der unsaubere Abschluss ? Ganz anders dann wieder die Gäste. Waren sie in den ersten 35 Minuten zumeist mit Defensivaufgaben beschäftigt, die nur gelegentliche eigene Offensivaktionen zuließen, so bestürmten diese in den verbleibenden 10 Minuten ein ums andere mal das Tor der Gastgeber. Diese wiederum stellten sich relativ schnell auf das ballsichere und punktgenaue Passspiel der Heilbronner ein, sodass zumindest bis zur 38.Min. von der am Sonntag überragenden Abwehr ein Gegentor verhindert werden konnte. Eine kleine Ungenauigkeit des am Sonntag ebenfalls hochkonzentrierten Eislinger Mittelfelds, ein zielsicherer Pass auf den gefährlichsten Gastspieler, eine kleine überraschende Körperdrehung und sowohl Marcel Schmidts, als auch Keeper Marcel Mulke konnten dem gelungen ins lange Eck geschlenzten Ball lediglich nachschauen. Ausgleich und gleichzeitig der Halbzeitstand.
Auch nach dem Wiederanpfiff der Partie das gleiche Bild wie in den ersten 45 Minuten. Eine wacker kämpfende, spielerisch starke, nie nachlassende und hochaufmerksame "Weisl-Elf", gegen eine immer schwächer werdende Mannschaft aus Heilbronn. Zwar versuchten diese, wie in der 1.Hz., das ungeheuere Tempo der Gastgeber mitzugehen, doch gelang ihnen dies mit zunehmender Spieldauer immer seltener. Nach einer kurzen Halbzeiteingewöhnungsphase, dann Chancen für den FCE fast im Minutentakt durch Nikson Kqiraj (49.) und Finn Härtel (50.), wobei lediglich die mangelhafte Verwertung derselben einzigster Kritikpunkt am Sonntag bleiben sollte. In der 62.Min. dann das erlösende 2:1 für den FC. Verantwortlich hierfür, wie schon für das 1:0, Michael Neumann, der allerdings vom inzwischen eingewechselten Giuseppe Paletta, herrlich angespielt wurde und dadurch kaum Mühe hatte, den Ball im generischen Rechteck unterzubringen. Auch nach diesem erneuten Führungstreffer war vom FCH nichts zu sehen. Es spielte auch weiter nur eine Mannschaft, die des FCE. Doch was sich schon durch die gesamte Vorrunde der Saison gezogen hatte, so vergaben die Hausherren auch an diesem Tag Chancen für mindestens 3 Spiele. Ob Finn Härtel (72.u.75.) oder Giuseppe Paletta (64.u.80.), entweder wollten es beide zu genau machen, oder stand ihnen der gegnerische Torhüter im Weg, oder vergaßen diese den genauen Wortlaut der Abseitsregel. Das 3:1 in der 82. Min. und wenig später das 4:1 dann eine Verkettung günstigster Umstände für den FC. Beide Tore beinahe schon kurios und mit dem Namen Giuseppe Paletta eng verknüpft. Schoß er zunächst Max Beller an, der danach dem Ball eine komplett andere Richtung ins Tor gab, wurde "Seppe" beim 4:1 von einem Heilbronner Abwehrspieler mehr oder weniger angeschossen. Der Ball "musste" danach zwangsläufig über die Torlinie. In dieser Phase, wie auch schon zuvor, war von den Gästen praktisch nichts mehr zu sehen. Zwar zwangen diese zwischen der 78.und der 86.Min. Marcel Mulke nochmals zu zwei absoluten Glanzparaden, doch nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zum 4:2 in der 88.Min.und dem sofortigen 5:2 kurz vor dem Abpfiff durch Marcel Wiesner war das Spiel endgültig erledigt, oder der "Drops gelutscht". Doch leider ist ein Spiel nicht immer nach 90 Minuten beendet. Dieses musste schließlich Giuseppe Paletta am Sonntag "schmerzlichst" erfahren, denn nach einem eigentlich unnötigen Foul eines Gästespielers in der Nachspielzeit, ließ sich der Gefoulte zu einer kurzen Beleidigung in Richtung seines Gegenspielers hinreißen, was ihm danach prompt die Rote Karte einbrachte. Leider warf er mit dieser Aktion einen kleinen Schatten auf sein gutes Spiel, denn seine Kameraden werden dadurch in den nächsten Spielen sicher auf ihn verzichten müssen.
Alles in Allem war der Sieg am Sonntag auch in dieser Höhe mehr als verdient, denn endlich zeigte die Mannschaft einmal in allen Mannschaftsteilen, von der Nr.1 bis zur Nr.23, wozu sie in der Lage ist. Monatelang wurde von den Trainern an dieser Leistungsexplosion gefeilt und gearbeitet und nun mit dieser großartigen Fußballdemonstration belohnt, die im Frühjahr hoffentlich ähnlich erfolgreich weitergeführt werden kann.

FCE-A: Marcel Mulke, Michael Reiff, Marcel Schmidts, Lukas Fähndrich, Benjamin Elezaj (62.), Jasmir Julevic, Matthias Kupka (46.), Tobias Kienle, Finn Härtel, Max Beller (81.), Uwe Grupp, Marcel Wiesner, Nikson Kqriaj, Giuseppe Paletta (57.) und Michael Neumann.

 


         
  2 : 3  

1. FC Eislingen - VfR Aalen A2

 

Verbandsstaffel Nord - 03.12.2011   14:30 Uhr

 
Unglückliche 2:3 Niederlage der A-Junioren gegen den VfR Aalen 2

Zu ihrem letzten Spiel der Vorrunde (und dem gleichzeitigen vorletzten Heimspiel des Jahres 2011), hatten die A-Junioren des FC E am vergangenen Samstag den VfR Aalen 2 zu Gast. Mit einem Sieg hätte die Mannschaft von Manfred Weisl die "einmalige" Chance gehabt, nicht nur am samstäglichen Gegner vorbeizuziehen, sondern gleichzeitig mehrere Plätze in der Tabelle gutzumachen, doch leider nutzten die A-Junioren diese Möglichkeit nicht. Wie die Tabelle der Verbandsstaffel Nord vor der Begegnung bewies, konnten die Hausherren die Gäste durchaus als eine Mannschaft auf Augenhöhe bezeichnen. Beide Teams trennten lediglich 2 Punkte voneinander. Entsprechend ihrer bisherigen Punkteausbeute agierten beide Mannschaften von Beginn der Partie an relativ ausgeglichen. Mit einigen kleineren Umstellungen innerhalb der Mannschaft, erhofften sich die FC-Trainer bereits vor dem Spiel, den Gegner nicht zur Entfaltung kommen zu lassen, was in den ersten Minuten der Begegnung auch recht gut gelang. Die erste Möglichkeit für den FC dann bereits in der 3.Min., doch leider konnten sowohl Tobias Kienle, als auch Finn Härtel die schöne Vorarbeit von Lukas Fähndrich nicht zur 1:0 Führung vollenden. Ganz anders die Gäste. Mit ebenso gekonnten Spielzügen versuchten diese die Abwehr des FC's immer wieder in Bedrängnis zu bringen. Die Abwehr der Gastgeber, zu diesem Zeitpunkt vielleicht noch nicht ganz aufeinander abgestimmt, hatte hierbei alle Hände voll zu tun. In der 7.Min. dann der überraschende Rückstand für die Heimelf. Nach einem (wieder einmal) unnötigen Ballverlust im Mittelfeld, schalteten die Aalener schneller, nutzten die großen Lücken in der Eislinger Abwehr, und schoben sich den Ball, nachdem der FC-Torhüter Marcel Mulke mit einem Riesenreflex den Rückstand zunächst verhinderte, ungehindert im Strafraum der Gastgeber zu. Nach 2 bis 3 Kurzpässen und einem eiskalten Abschluß der Gäste, war der Rückstand für den FC perfekt. In der Folgezeit stabilisierte sich die Abwehr der Eislinger wieder, die allerdings nur wenige Minuten später, erneut "umgestellt" werden mußte. Aufgrund einer Verletzung von Jasmir Julevic, war das FC-Trainergespann dazu gezwungen, den Abwehrverbund wieder neu zu besetzen. Mit Michael Reiff kam ein gelernter Abwehrspieler, der sich relativ schnell in die Abwehrarbeit einfinden konnte. Nur langsam befreite sich die Heimelf vom inzwischen größer werdenden Druck der Gäste und gestaltete ihrerseits selbst wieder die ein oder anderen gefährlichen Angriffssituationen, die zudem deutlich machten, daß der samstägliche Gegner in der Abwehr auch seine Probleme hatte. Der Unterschied zum VfR Aalen war jedoch, daß die Mannschaft des FC's teilweise vergaß, die durchaus möglichen Tore zu erzielen. Ein Unentschieden wäre zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient gewesen. So kam es, wie es kommen mußte. "Macht man vorne die Tore nicht, so darf man sich hinten über ein weiteres Gegentor nicht beklagen". Dem 0:2 in der 31.Min. vorausgegangen war der an diesem Tag zum x-ten Mal verlorene Ball im Mittelfeld. Relativ "rasend" wurde von den Gästen der Ball über unsere rechte Abwehrseite gespielt, dieser danach scharf nach innen gepaßt, und gleichzeitig mehrere Stellungsfehler der Heimelf dazu genutzt, die Kugel (stark abseitsverdächtig) aus kürzester Distanz über die Linie zu drücken. Auch in den Minuten nach dem Tor spielte nur eine Mannschaft, die des VfR. Teilweise völlig verunsichert schoben sich die FC-Spieler den Ball in der eigenen Hälfte zu, und luden, bei dem ein oder anderen Ballverlust, stets die Gäste dazu ein, ihr Ergebnis weiter zu verbessern. Sicher eine kleine Schlüsselszene des Spiels dann in der 36.Min., denn, infolge eines weiteren Ballverlustes, sah sich sich der nach innen gelaufene Michael Reiff plötzlich zwei Aalener Stürmern gegenüber, die zuvor, mit zwei geschickten Pässen, die gesamte, aufgerückte Innenverteidigung überlaufen hatten. Mit viel Glück und gutem Auge luchste dieser dem ballführenden Aalener das Spielgerät ab, wobei auch der aufmerksame FC-Torhüter mit in diese Abwehraktion integriert wurde. Mit diesem verhinderten 0:3 wachte die FC-Mannschaft wieder aus ihrem zum Teil "schläfrigen" Spiel auf. Angriff auf Angriff wurde nicht nur gestartet, sondern teilweise zelebriert. Was nicht gelang, waren Tore.Tore, die, immer wieder schön eingeleitet von Lukas Fähndrich, sowohl von Finn Härtel, als auch von Benni Elezaj leider vergeben wurden. Mit viel Kampf und Krampf retteten sich die Gäste in die Halbzeit, wohl wissend, daß diese 0:2 Führung eigentlich glücklich zustande kam.
Auch nach der Halbzeit wieder das gleiche Bild wie zum Ende der 1.Halbzeit. Eislingen agierte und Aalen reagierte. Sicher trug zu diesem weiterhin druckvollen Spiel auch die Hereinnahme von Giuseppe Paletta und Nikson Kqiraj bei, die zum einen den noch nicht 100% gesunden Lukas Fähndrich, und zum anderen den angeschlagenen Matthias Kupka ersetzten. Vor allem wurde weiter das Flügelspiel forciert, was der Mannschaft doch weitere Torchancen brachte. Und wäre nur eine der hochkarätigen Chancen durch Michael Neumann oder Marcel Schmidts, bzw. eine der beiden "100%-igen Möglichkeiten" durch Benni Elezaj genutzt worden, und hätte das teilweise unglücklich entscheidende Schiedsrichtergespann zeitweise etwas genauer hingesehen, und hätte in der 74.Min. ein Aalener Stürmer einen Alleingang nicht zum 0:3 abgeschlossen, vielleicht hätte die Elf aus dem Filstal doch noch ein "verdientes" Unentschieden erkämpft. Grund hierfür war das inzwischen dominante Auftreten der Heimmannschaft und das inzwischen zurückhaltende Spiel der Gäste von der Ostalb, die teilweise nur noch das Nötigste verrichteten. Daß das Spiel dann schließlich doch 2:3 und nicht 0:3 endete, war in der 85. und 93.Min. Nikson Kqiraj zu verdanken, der das 1:3, nach einer herrlichen Ballstaffette über Marcel Schmidts und Michael Neumann, erzielte, und mit dem 2:3 ein Tor aus ca. 25 Metern in den Winkel setzte. Leider kamen beide Tore zu spät, denn unmittelbar nach dem Anschlußtreffer zum 2:3 war Schluß. Hätten die "Eislinger Jungs" bereits in der 1.Halbzeit ihr konzentriertes Spiel aufgezogen, wäre zumindest ein Teilerfolg möglich und verdient gewesen, doch "nur" 60 Minuten "Einsatz pur" reichen in der Verbandsstaffel nicht aus.

Die A-Junioren des FC E gingen mit der folgenden Mannschaft in das Spiel: Marcel Mulke, Marcel Schmidts, Samuel Allag, Matthias Kupka (ab 50.Min. Nikson Kqiraj), Jasmir Julevic (ab 10.Min. Michael Reiff), Tobias Kienle, Finn Härtel (ab 81.Min. Max Beller), Lukas Fähndrich (ab 46.Min. Giuseppe Paletta), Marcel Wiesner, Benjamin Elezaj u. Michael Neumann.

Der nächste Gegner: Am kommenden Sonntag, dem 11.12.2011 findet bereits das erste Spiel der Rückrunde statt. Zu Gast in Eislingen ist dann der FC Heilbronn. Nachdem das Hinspiel im September mit 0:1 verloren ging, wünscht sich die Mannschaft sicher, mit einem Sieg und der gleichzeitigen Revanche für die damals unglückliche Niederlage in die wohlverdiente Winterpause gehen zu können. Spielbeginn ist um 12.30 Uhr.

 


         
  2 : 3  

TSG Backnang - 1. FC Eislingen

 

Verbandsstaffel Nord - 27.11.2011   13:00 Uhr

 
Unnötig knapper 3:2 Erfolg der A-Junioren bei der TSG Backnang

(re) Zu ihrem letzten Auswärtsspiel im Jahre 2011 fuhren am vergangenen Sonntag die A-Junioren des FC nach Backnang. Wie bereits in den vergangenen Wochen gewohnt, trafen hier die Weisl-Schützlinge auf eine Mannschaft, die nachdem die TSG erst in der vergangenen Saison aus der Oberliga abgestiegen ist, auch in dieser Saison wieder in den Abstiegskampf verwickelt ist. Um auch diesen Gegner punktemäßig weiter auf Distanz zu halten, war schon vor dem Spiel klar, dass gegen diesen Gegner mehr Aufwand betrieben werden musste, um nicht selbst dem gefürchteten Abstiegsstrudel immer näher zu kommen.
Dementsprechend "kontrolliert" offensiv begannen die FC'ler das Spiel bereits kurz nach dem Anpfiff. Mit enorm großem läuferischen Aufwand bearbeiteten die A-Junioren die TSG, die zunächst große Schwierigkeiten mit dem druckvollen Spiel der Gäste hatte, und kaum selbst zur Entfaltung kam. Die Folge des druckvollen Eislinger Spiels: zum Teil überhastete Aktionen und dadurch häufige Ballverluste der Gastgeber. Leider wurden die dadurch sich teilweise schön erarbeiteten Tormöglichkeiten in der 12.u.15 Min. von den Eislinger Stürmern nicht genutzt. Zum einen vergab Benni Elezaj einen direkten Freistoß, der nur knapp über das gegnerische Gehäuse strich, zum anderen nahm sich Marcel Wiesner selbst eine clever erarbeitete Torchance, indem er zuvor ein Foul an einem der überforderten Backnanger Abwehrspielern beging. Schade, denn bis zu diesem Zeitpunkt wäre eine Führung der Gäste durchaus mehr als verdient gewesen. Dass Fouls außerhalb und innerhalb des Strafraums zwar gleich bewertet, aber unterschiedliche Folgen nach sich ziehen können, bemerkte dann in der 19.Min. Michael Reiff. Der bis zu diesem Zeitpunkt solide spielende Abwehrspieler des FC's wurde aufgrund eines unnötigen Ballverlustes im Mittelfeld derart in Bedrängnis gebracht, dass er den in den Strafraum eindringenden Stürmer in höchster Not nur noch durch ein Foul bremsen konnte. Die Folge: Strafstoß für die TSG, die bis zu diesem Zeitpunkt offensiv so gut wie nichts Gefährliches zustande brachte. Selbstverständlich ließen sich die Backnanger diese Chance nicht entgehen und erzielten mit dem verwandelten Foulelfmeter den "unverdienten" 1:0 Führungstreffer. Die Antwort der Eislinger auf diesen eigentlich überraschenden Rückstand waren weiter wütende Angriffe. Das einzigste was in dieser Phase des Spiels fehlte, waren die Tore für die Elf aus dem Filstal, doch nachdem zunächst Michael Neumann einen blitzschnell eingeleiteten Konter wohl nur aufgrund seines kurzen Zögerns vor dem Torwart vergab und nur wenige Minuten später Finn Härtel den Ausgleichstreffer auf dem Fuß hatte, überwandt in der 26.Min. Marcel Wiesner nach Vorarbeit von Marcel Schmidts den inzwischen warmgeschossenen Heimtorhüter mit einem platzierten Schuss in das äußerste Eck des Tores. Auch in den Minuten nach dem Ausgleichstreffer spielte nur eine Mannschaft, die des FC Eislingen. Und so war es schließlich nur eine Frage der Zeit, bis die Gäste den Führungstreffer erzielen würden. Dass am Sonntag Führungstreffer jedoch nur durch Strafstöße erzielt werden konnten, bewies dann die 30.Minute. Schön in den Strafraum eingedrungen, überlief Benni Elezaj den vorletzten, etwas unbeweglichen Backnanger Abwehrspieler und wurde von diesem rustikal zu Fall gebracht. Den folglich auch ohne Proteste des Gegners erhaltenen Strafstoß vollendete Michael Neumann "relativ" sicher zur 1:2 Führung des FC's. Nicht auf dieser Führung ausruhend wurden die FC-Jungs von ihrem Trainer weiter nach vorne "gepeitscht", was aufgrund der zum Teil konfus wirkenden TSG-Abwehr, zwangsläufig zu weiteren FC Chancen führte. Die größten Tormöglichkeiten erarbeiteten sich hierbei Marcel Wiesner und Michael Neumann, die beide jedoch am Torhüter der Backnanger bzw. der "zu geringen Höhe" des Tores scheiterten. So blieb es bis zur Pause beim verdienten 1:2 für den FC E. Auch mit Beginn des 2. Durchgangs dasselbe Spiel. Angriff auf Angriff rollte auf das Tor der TSG zu, doch ehe etwas Zählbares notiert werden konnte, dauerte es immerhin bis zur 54.Minute. Verantwortlich für die "Ergebniskorrektur", der FCE bzw. dessen bisher glückloser Stürmer Benni Elezaj, der mit einem traumhaft geschossenen, für den Torhüter unhaltbaren Freistoß in den Winkel die Führung des FC's auf 1:3 ausbaute. Wer nun aber dachte, dass der FC mit dieser 2-Tore-Führung weiter das Spiel kontrollieren würde, sah sich bitter getäuscht. Hat das druckvolle Spiel zuviel Kraft gekostet ? War die Mannschaft aufgrund der schwachen Darbietung der TSG mit dem Ergebnis zufrieden, oder "was hat die Mannschaft geritten" ? Urplötzlich verlor die Filstal-Elf die Ordnung und überließ den Gastgebern zum Teil kampflos das Mittelfeld. Glücklicherweise konnten diese die ihnen praktisch "geschenkten" Torchancen nicht zählbar nutzen. Entweder verhinderten die stark aufspielenden Innenverteidiger Jasmir Julevic und Samuel Allag, oder der auch am Sonntag wieder überragende Torhüter Marcel Mulke den Anschlusstreffer. Nach mehreren vergeblichen Versuchen der TSG, überließen diese danach wieder das Spiel dem FC, sodass die Eislinger einmal mehr ihr Angriffsspiel forcieren konnten. Zum Teil durch herrliche Spielzüge über Lukas Fähndrich, Marcel Schmidts und Nikson Kqiraj lag das 4.Tor der Gäste in der Luft, doch leider konnte keine der weiteren toll erarbeiteten Torchancen zwischen der 62.u.80.Min. positiv genutzt werden. So plätscherte das Spiel in den verbliebenen 10 Spielminuten dahin und doch versuchte die Heimmannschaft in der Schlussphase der Partie nochmals das Ergebnis zu verändern. Plötzlich fanden sie wieder Freude am Spiel, und bestürmten abschließend das Tor der Gäste. Vor allem, nachdem sie den 2:3 Anschlusstreffer in der 86.Min. erzielt hatten. Mehr oder weniger unbedrängt stieß einer der Backnanger Spieler über die rechte Seite der Eislinger in deren Verteidigungszone ein, spielte eine sehenswerten Diagonalpass, der die gesamte Eislinger Abwehr überraschte, sodass der zweite, völlig freistehende Backnanger Stürmer praktisch keine Mühe hatte, den Ball im Gästetor unterzubringen. Glücklicherweise kam dieses Tor, aus Sicht des FC's, zu spät. So blieb es schließlich beim knappen 2:3 Erfolg der Eislinger, die sich in der Schlussphase beinahe noch um den dreifachen Punktgewinn gebracht hätten.

Die A-Junioren des FCE traten in Backnang mit der folgenden Mannschaft an:
Marcel Mulke, Michael Reiff (ab 46.Min. Lukas Fähndrich), Samuel Allag, Matthias Kupka, Jasmir Julevic, Tobias Kienle, Finn Härtel (ab 46.Min. Giuseppe Paletta), Marcel Schmidts, Marcel Wiesner (ab 57.Min. Nikson Kqiraj), Benjamin Elezaj (ab 77.Min. Max Beller) und Michael Neumann.

Der kommende Gegner: Am nächsten Samstag, 03.12.2011, erwarten die A-Junioren des FC die Mannschaft des VfR Aalen II. Spielbeginn ist um 14.30 Uhr. Mit der 2. A-Junioren-Mannschaft des VfR Aalen erwarten die Jungs von Trainer Manfred Weisl ein Team, das "nur" 2 Punkte mehr auf der Habenseite aufweisen kann. Mit einem Sieg könnte sich der FCE vorerst im Mittelfeld der Tabelle festsetzen. Zu wünschen wäre es der Mannschaft um Kapitän Tobias Kienle. Doch wissen alle Beteiligten, dass die Verbandsstaffel kein Wunschkonzert ist. Also: gebt Alles, Jungs.

 


         
  2 : 2  

1. FC Eislingen - SpVgg Feuerbach

 

Verbandsstaffel Nord - 19.11.2011   14:30 Uhr

 
Mühevolles Unentschieden gegen die SpVgg Feuerbach

Mehr Mühe als erwartet hatten am vergangenen Samstag die A-Junioren des FCE mit der, momentan noch auf einem Abstiegsplatz stehenden, SpVgg Feuerbach. Lediglich 4 Punkte trennte vor dem Spiel den FC E vom samstäglichen Gegner, der sicher nach Eislingen gekommen war, um nicht kampflos die Punkte im Filstal zu lassen. Wie schon in den vergangenen Spielen, so hatten die Trainer und Betreuer auch in diesem Spiel mit enormen personellen Problemen zu kämpfen. So waren auf der einen Seite neben schulisch verhinderten, auch verletzte, kranke und "lustlose" Spieler zu ersetzen, auf der anderen Seite kehrte mit Marcel Schmidts einer der Langzeitverletzten ins Team zurück. Des Weiteren feierte Giuseppe Paletta, nach langer Abwesenheit, sein Comeback in einer Mannschaft, die wöchentlich ein anderes Gesicht hat. Aufgrund der Tatsache, in den vergangenen Spielen ständig in einer neuen Zusammensetzung ein Spiel bestreiten zu müssen, bemühte sich die Elf von Trainer Manfred Weisl, in der Anfangszeit der Begegnung, zueinander zu finden, was ihr allerdings zunächst nur schlecht bis gar nicht gelang. Zwar versuchten die Eislinger immer wieder bei Ballbesitz ein Kombinationsspiel aufzuziehen, doch Ungenauigkeiten, Unkonzentriertheiten und zum Teil Unsicherheiten verhinderten zumeist erfolgversprechende Offensivaktionen. Ganz anders die Gäste. Sicher entging ihnen nicht, dass die Spieler der Hausherren am Samstag wohl mehr mit sich, als mit dem "Mannschaftsspiel" beschäftigt waren, und so verwunderte es keinen, dass sie im weiteren Verlauf der 1.Hz. mehr und mehr das Heft in die Hand nahmen. Schwerstarbeit für die neuformierte Eislinger Abwehr war demnach angesagt. Voller Elan bestürmten die Feuerbacher das Eislinger Gehäuse, in dem mit zunehmender Spieldauer Torhüter Marcel Mulke immer mehr in den Blickpunkt des Geschehens rückte. Immer wieder wurde er zu Höchstleistungen gezwungen, um einen frühen Rückstand zu vermeiden. Zwar trafen die Gäste bereits in der 4.Min. die Latte des Eislinger Tores, doch dauerte es danach immerhin bis zur 28.Min., eh' der Heimtorhüter einen strammen Schuß der Stuttgarter geradeso noch mit den Fingerspitzen über das Tor lenken konnte. Zwischen diesen beiden Torchancen der Gäste war allmählich ein "Verschmelzen" der Eislinger Abwehr mit dem Eislinger Mittelfeld erkennbar. Einer kämpfte und lief plötzlich für den Anderen, immer mit dem gemeinsamen Ziel, ein Gegentor zu verhindern. Kam dennoch einmal ein generischer Stürmer durch diese "Wand", war ja immer noch der Torhüter da, auf den sich die Mannschaft des FC's mehr als verlassen konnte. Ach ja. Das Spiel zu gewinnen war ja eigentlich das Ziel des FC E, doch Spiele gewinnt man nur, wenn man auch Tore schießt. Zwar verhinderten die Gastgeber geschickt ein Gegentor, doch nach vorne ging nicht nur "Nichts", sonder mehr oder weniger "gar Nichts". Die einzigste "Torchance" des FC's in der 1.Hz. war in der 42.Min.(!) zu bestaunen, nachdem ein Eckball von Benni Elezaj von den Gästen zunächst geklärt wurde, der Nachschuss von Marcel Schmidts danach nur knapp sein Ziel verfehlte. War es danach der Ärger über die verpasste Torchance oder eine Frage der Konzentration ? Kurzum, wieder einmal schaffte es das Eislinger Team nicht, ohne Gegentor die Seiten zu wechseln. Nach dem letzten Angriff der Feuerbacher in der 1.Hz., überrumpelten diese die Abwehr der Filstäler mit einem herrlichen Schlenzer in Richtung des Eislinger Tores, den der aufmerksame Heimtorhüter zunächst noch parieren konnte. Den folgenden Nachschuss aus kurzer Distanz musste dann auch dieser passieren lassen. Leider. So gingen die Eislinger wieder einmal mit einem Rückstand in die Pause.
Wiederanpfiff der 2.Hz., und schon versuchten die Gäste erneut das Kommando auf dem Platz zu übernehmen. Und, ähnlich wie zu Beginn der 1.Hz., eröffneten diese den Reigen der Tormöglichkeiten in der 50.Min. mit einem Lattenkracher aus ca. 16 Metern. Doch im Gegensatz zum ersten Durchgang, nahm die Elf des FC's das Spiel sofort auf, und startete umgehend erste Angriffsversuche. Sichtlich irritiert bzgl. der geänderten Spielweise der Eislinger, zogen sich die Gäste zunächst zurück, und versuchten ihrerseits sowohl den Gegner, als auch den Ball fern vom eigenen Tor zu halten. Aufgrund dieser neuen "Freiheiten" ergaben sich in der 51., 52. und 62.Min. hochkarätige Torchancen für die Hausherren durch Benni Elezaj und Finn Härtel, die jedoch allesamt nicht genutzt werden konnten. Wieder einmal erarbeitete sich die Mannschaft beste Möglichkeiten, doch die abschließende Belohnung verweigerte sie sich. Und Feuerbach ? Fand praktisch nicht mehr statt, mit einer Ausnahme in der 64.Min.. Der erste wirklich gefährliche Angriff der Gäste entwickelte sich zu einem "Duell" der Feuerbacher Stürmer gegen Marcel Mulke. Alleingang eines Gästestürmers auf den Eislinger Torhüter: Punktgewinn für den Torwart. 1. Nachschuß: 2. Punktgewinn für den Torhüter. 2. Nachschuß: Neuer Spielstand 0:2 für die SpVgg Feuerbach. Zwar war der Heimtorhüter noch mit den Fingern am Ball, doch war der letzte Schuß zu stramm geschossen, dass nicht nur ihm, sondern auch seinen Abwehrkumpanen nur noch das Nachsehen blieb. Fraglich bei diesem Tor war lediglich, ob der Ball überhaupt hinter der Linie war. Das Schiedsrichter-Team sah es zumindest so. Wütende Angriffe des FC's waren die Reaktion auf dieses angeblich irregulären Tores. Völlig überrascht von der plötzlichen "Wiederauferstehung" der Eislinger zogen sich die Gäste komplett zurück. Eine Abwehrschlacht seitens der Feuerbacher war nun angesagt, jedoch konnte diese nur 12 Minuten aufrechterhalten werden. Nach einem sehenswerten Alleingang von Benni Elezaj drang dieser in den Strafraum der Feuerbacher ein, wo er nur noch per Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte danach Michael Neumann souverän, War da womöglich doch noch etwas drin? Es war. Mit eisernem Willen stemmten sich die Weisl-Schützlinge gegen die drohende Niederlage. Angriff auf Angriff rollte auf das Feuerbacher Tor zu. Gleichzeitig nahm auch die Härte der Gäste zu, die ihre Felle wohl davonschwimmen sahen. Die Folge, Freistöße in Serie für den FC. Dass sich dieser enorme Aufwand der Mannschaft um Kapitän Tobias Kienle doch noch bezahlt gemacht hat, dann in der 89.Min./!). Ein von Michael Neumann gezirkelter Freistoß krachte an die Latte des Feuerbacher Gehäuses, den "Nachköpfer" allerdings vollendete Finn Härtel zum vielumjubelten 2:2. Glück im Unglück, doch mit so einem Ergebnis nach so einem Spiel, hatten wohl noch die wenigsten gerechnet.
Die A-Junioren des FC E gingen mit der folgenden Mannschaft ins Spiel: Marcel Mulke, Michael Reiff, Marcel Schmidts, Matthias Kupka, Jasmir Julevic, Tobias Kienle, Finn Härtel, Giuseppe Paletta (ab der 61.Min. Nikson Kqiraj), Marcel Wiesner, Benjamin Elezaj und Michael Neumann. Weiter nahmen auf der Bank Platz: Max Beller, Ricardo Martins, Robin Rueff u. (ET) Thomas Grupp.

Hierbei möchten sich die "Verantwortlichen um die A-Junioren" herzlichst bei den Trainern der B2-Junioren bedanken, die den "Ältesten Jungen des FC's" mit 2 Spielern des Jahrgangs '96 ausgeholfen haben. Der nächste Gegner: Am kommenden Sonntag, dem 27.11.2011 sind die A-Junioren des FC E zu Gast bei der TSG Backnang. Spielbeginn im Etzwiesenstadion ist um 13.00 Uhr. Im 2.Spiel in Folge haben die Jungs von Manfred Weisl und Michael Besuch eine Mannschaft zum Gegner, die gegen den drohenden Abstieg kämpft. Wollen die FC'ler vor der Winterpause nicht selbst in diese Regionen fallen, muss möglichst etwas Zählbares aus Backnang mitgenommen werden.
 

 


         
  1 : 1  

FV Löchgau - 1. FC Eislingen

 

Verbandsstaffel Nord - 12.11.2011   16:30 Uhr

 
Unnötige 0:2 Niederlage der A-Junioren beim FV Löchgau

Waren es die (inzwischen) zahlreichen verletzungsbedingten Ausfälle ? Waren es vielleicht die angeschlagenen Spieler, die aufgrund der momentanen Verletztenliste spielen mußten (und dies' trotzdem recht ordentlich taten) ? War es die starke Mannschaft des FV Löchgau oder die noch ungewohnte Kälte am späten Samstag Nachmittag ? Wahrscheinlich von Allem etwas. Anders ist es auch nicht zu erklären, denn am vergangenen Wochenende präsentierten sich die A-Junioren, bei ihrem Gastspiel in Löchgau, alles andere als ballsicher, torgefährlich oder das Spiel kontrollierend. Zwar begannen die "Ältesten der FC-Junioren" sofort mit dem Anpfiff recht offensiv, doch leider entpuppte sich diese anfängliche Drangphase im Nachhinein als Eintagsfliege in Sachen "Gefährlichkeit vor dem gegnerischen Tor". Während dieser Phase, zwischen der 1. und der 8.Min., erarbeitete sich die Mannschaft des FC's eigentlich auch die einzigen Torchancen, wobei in der 3. Min. zunächst Tobias Latzko einen direkt abgenommenen Diagonalpaß nur knapp über das gegnerische Gehäuse jagte, und nur 4 Minuten später Nikson Kqiraj, schön freigespielt, in den Strafraum des Gegners eindrang, sich dann aber weder für den Paß auf Tobias Latzko, noch für einen gezielten Torschuß entscheiden konnte. Das Ergebnis hieraus: ein harmloser Schuß, weit am Tor vorbei. So, das war's dann auch fast mit den Chancen des FC's, denn von diesem Moment an spielte eigentlich nur noch die Heimmannschaft. Ein Angriff folgte dem Nächsten. Mit enorm schnellem und paßgenauem Spiel durch das Mittelfeld stürzte sie die Abwehr des FC's von einer Verlegenheit in die Andere. Und so war es folglich nur noch eine Frage der Zeit, bis der Gast sein erstes Gegentor hinnehmen mußte. In der 10.Min. war es dann soweit. Zwei, drei schöne Kombinationen auf deren rechte Seite, eine Flanke vor das Tor des FC's, eine unsortierte Abwehr und ein eiskalter Löchgauer Stürmer, der den Ball kurz annahm, und dem Torhüter des FC's, Marcel Mulke, mit einem trockenen Schuß unter die Querlatte, nicht den Hauch einer Chance ließ. Auch in der Folgezeit besserte sich das Spiel der FC-Junioren nicht sehr. Eine aufgeregte Hintermannschaft, ein Mittelfeld, das kaum Akzente nach vorne setzen konnte und ein Angriff, der mangels geeigneter Vorarbeiten selten brauchbare Bälle zur Verarbeitung geliefert bekam. Mit einem ganz anderen Spiel dagegen der FV Löchgau. Immer und immer wieder setzten sie die Gäste unter Druck, indem sie bereits deren Spielaufbau so massiv störten, daß ein kontrollierter Angriff nahezu unmöglich war. In der 23.Min. dann das "vorentscheidende" 2:0. Nahezu perfekt demonstrierten die Gastgeber, wie das Toreschießen funktioniert. Eine Balleroberung im Mittelfeld, mit dem gleichzeitigen Blick und dem dazugehörenden Paß auf den sehr gut gelösten Stürmer, der daraufhin mit einem sehenswerten Heber über den herausstürzenden FC-Keeper das 2.Tor der Löchgauer markierte. Auch in diesem Moment wirkte die Eislinger Elf unorganisiert und überrumpelt. Nur langsam fand der FC danach wieder ins Spiel zurück, wobei hauptsächlich die Abwehr und Teile des Mittelfelds zu der Stärke zurückfanden, die sie in den Spielen in Hollenbach und gegen Nagold auszeichnete. Verzweifelt versuchten die Jungs der Trainer Weisl und Besuch sowohl den Ball als auch den Gegner weit vom eigenen Tor fernzuhalten, was ihnen bis zur Halbzeit doch recht gut gelang. Weitere Tore der Gastgeber konnten dadurch doch verhindert oder vermieden werden.
Auch nach der Halbzeit, die von den FC-Trainern sicher mit dazu genutzt wurde, den Spielern wieder mehr Selbstvertrauen einzuflößen, gestaltete sich das Eislinger Spiel recht ansehnlich. Zum einen ließen die Eislinger keine weiteren gefährlichen Tormöglichkeiten für die Heimelf mehr zu, zum anderen konnten sich die Filstäler allerdings auch keine größeren Torchancen mehr erarbeiten. Zusammenfassend gesagt neutralisierten sich beide Mannschaften zwischen den Strafräumen, wobei zumindest der FV stets gefährlicher wirkte, dieses aber nicht mehr umsetzen konnte. Zwar erkämpften sich die Spieler des FC's nun desöfteren den Ball, doch zumeist verloren sie diesen danach auch wieder postwendend. Glücklicherweise verstand es der Gastgeber in der Endphase des Spiels auch nicht mehr, einen Angriff gefährlich zu beenden. Erwähnenswert wären noch die beiden "kleineren Torchancen" für die Eislinger durch Jasmir Julevic in der 67.Min., der sich schön in den Strafraum gekämpft hatte, danach aber etwas den Überblick verlor, und durch Benni Elezaj in der 85.Min., der einen direkten Freistoß aus ca.25 Metern an die Latte schoß. Beide Mannschaften mußten oder konnten nichts mehr für das Endergebnis tun, sodaß es bei den beiden Toren aus der 1.Halbzeit blieb.Tja, wären alle FC-Spieler fit gewesen (gehandicapt gingen Tobias Latzko und Marcel Mulke ins Spiel), hätten die A-Junioren der Eislinger momentan nicht so ein Verletzungspech, hätte der FC in den Anfangsminuten des Spiels vielleicht den Führungstreffer erzielt, oder wäre der FV Löchgau an diesem Spieltag nicht ganz so stark gewesen, wer weiß, vielleicht wäre etwas zählbares drin gewesen. Doch alles wenn und aber bringt die fehlenden Punkte nicht zurück. Abhaken, den Mund abputzen und Weitermachen, und alle können sich sicher sein, daß solch'ein Spiel sicher ein einmaliger Ausrutscher war.

Für die A-Junioren des FC E ging die folgende Mannschaft ins Spiel: Marcel Mulke, Tobias Latzko (ab 46.Min. Matthias Kupka), Michael Reiff, Samuel Allag, Jasmir Julevic, Tobias Kienle, Finn Härtel (ab 78.Min. Max Beller), Nikson Kqiraj (ab 78.Min. Ricardo Martins), Marcel Wiesner, Benjamin Elezaj und Michael Neumann.

Unser nächster Gegner: Bereits am kommenden Samstag, dem 19.11.2011 soll die Scharte des letzten Wochenendes wieder ausgewetzt werden. Zu Gast ist dann die SpVgg Feuerbach. Mit Sicherheit werden die A-Junioren in diesem Spiel wieder ihr wahres Gesicht zeigen und alles versuchen, aus dieser Pertie siegreich hervorzugehen. Wer sich selbst davon überzeugen möchte: Spielbeginn ist um 14.30 Uhr. Die Mannschaft freut sich mit Sicherheit über jegliche Unterstützung.
 

 


         
  1 : 0  

1. FC Eislingen - VfL Nagold

 

Verbandsstaffel Nord - 06.11.2011   12:30 Uhr

 
Vfl Nagold überrumpelt sich selbst. Nicht unverdienter 1:0 Sieg der A-Junioren

Nachdem die A-Junioren des FC E vor dem vergangenen 11. Spieltag nur noch 4 Punkte von den Abstiegsregionen entfernt waren, war es beinahe schon notwendig, mit einem entsprechenden Ergebnis diesen Abstand zu vergrößern, um dadurch nicht direkt in den Abstiegsstrudel gezogen zu werden. Zu Gast am Sonntag war keine geringere Mannschaft, wie der letztjährige Oberliga-Absteiger, der VfL Nagold. Mit lediglich 2 Punkten Vorsprung lagen sie in der Tabelle vor dem Spiel noch unmittelbar vor den A-Jugendlichen des FC E, was gleichzeitig bedeutete, dass mit einem Sieg auch der sonntägliche Gegner überholt werden konnte. Sofort mit dem Anpfiff der Begegnung versuchten die Gäste das Spiel an sich zu reißen, was ihnen jedoch nur in den ersten 5 Minuten gelang. Trotz einer gefährlichen Torchance für die Nagolder bereits in der 1. Min. reagierten die Jungs des FCF's besonnen und versuchten ihrerseits, erste zaghafte Angriffsversuche, die zumeist über die Flügel eingeleitet wurden. Hierbei kristallisierte sich recht schnell ein "Pechvogel" in den Reihen des FCE heraus, denn nachdem Benni Elezaj bei seinem ersten Versuch in der 5. Min. aus ca. 18 Metern nicht den notwendigen Druck hinter den Ball brachte, scheiterte er nur eine Minute später, etwas besser positioniert, am generischen Torhüter, der seinen strammen Schuß glücklich an den Pfosten lenken konnte. Sichtlich beeindruckt vom Spiel der Eislinger, agierten die Schwarzwälder zunächst etwas vorsichtiger, denn bei ihren häufigen Ballverlusten in der gegnerischen Hälfte, liefen sie ständig Gefahr, durch eine Unachtsamkeit in Rückstand zu geraten. Nach einer weiteren hochkarätigen Tormöglichkeit der Gäste in der 11. Min., die allerdings von der umsichtigen FC-Abwehr gekonnt geklärt wurde, schallten in der 15. Min. die verschiedensten Töne durch das Eichenbach-Stadion. Zum einen Torjubel, zum anderen Töne des Protests und des Ärgers. Doch was war geschehen? Ein von den Gästen eingeleiteter Angriff wurde, seitens der Eislinger, in deren Spielhälfte unterbunden, wobei einer der Nagolder Angreifer zu Fall kam. Da der selbe Spieler (angeblich verletzt) am Tatort liegenblieb, verlangten dessen Mitspieler eine Unterbrechung des Spiels, wobei der am Sonntag ordentlich pfeifende Schiedsrichter (!) , die Situation richtig einschätzte, und diese Aktion wohl als nicht so dramatisch beurteilte und weiterspielen ließ. Irritiert von dem ausbleibenden Pfiff stellten die Gäste für einen Moment das Spielen ein, was die Angreifer des FC's sofort zu nutzen wussten. Ein steilen Pass auf Benni Elezaj, ein Querpass auf den mitgelaufenen Finn Härtel und ein überlegenes Vorbeischieben des Balls am herausstürzenden Torwart, und schon hieß es in der 15. Min. 1:0 für die Gastgeber. Die einen überglücklich über den Führungstreffer, die anderen wütend über die (im Nachhinein richtige) Entscheidung des Schiris, war doch der anfänglich "verletzte" Spieler, noch vor dem Torabschluß, wieder auf den Beinen. In der Folgezeit, ein heiß umkämpftes Spiel, wobei die Gäste etwas die Oberhand behielten, im Strafraum jedoch recht selten zum Torabschluß kamen. Folglich versuchten die Nagolder ihr Glück mit Fernschüssen, doch entweder agierten sie dabei zu ungenau, oder verzweifelten sie ein ums andere mal am Torhüter des FCE, Marcel Mulke. Er war es dann auch, der in der 45. Min. ein deutliches Zeichen an seine Vorderleute schickte, nie aufzugeben und immer weiterzukämpfen, denn zunächst fischte er einen fulminanten 25-Meter-Schuß aus dem Winkel, um wenige Sekundenbruchteile später einen Nachschuß aus kürzester Distanz abzublocken. Nach dieser Glanztat ging es dann beim Spielstand von 1:0 in die Halbzeit.
Auch nach der Pause ging es so weiter, wie vor derselben. Angriff auf Angriff des VfL, und lediglich wenige befreiende Konterchancen des FC. Zwar hatten die Weisl/Besuch-Schützlinge in der 48. u. 49. Min. durch Nikson Kqiraj bzw. Benni Elezaj noch die Chance das Spiel mit einem 2. Tor "auf den Kopf zu stellen", doch sollten dies bis in die Endphase des Spiels, die letzen gefährlichen Aktionen der Hausherren bleiben, zu groß war der Druck der Gäste. Im weiteren Verlauf ließ die Gästeelf nicht nur den Ball, sondern auch die FC-Spieler laufen. Mit erhöhtem Einsatz, mit erhöhtem Kampf und mit erhöhter Laufbereitschaft wurden die Spieler aus dem Schwarzwald jedoch von der Eislinger Deckung recht geschickt vom Tor ferngehalten, und doch gelang ihnen noch der ein oder andere Überraschungsmoment. So z. B. in der 53. u. 68. Min., doch bei jedem dieser Angriffe stand ihnen entweder ein überzeugender FC-Torhüter oder ihr eigenes (inzwischen hektischeres) Spiel im Wege. Je näher es dem Schlußpfiff ging, desto ungenauer und unkonzentrierter wurde ihr Spiel. Nicht so bei den Jungs des FC's. Bis zum Schlußpfiff hielten sie die Konzentration und die Spannung, und hätte der inzwischen eingewechselte Lukas Fähndrich in der Endphase der Partie sein Visier etwas präziser eingestellt, so hätte der von ihm (fast) herrlich in Szene gesetzte Marcel Wiesner noch das 2:0 erzielen können. So blieb es schließlich beim Alles in Allem verdienten 1:0 Erfolg der Eislinger. Waren sie doch eher die Mannschaft, die auch als solche aufgetreten ist, egal ob auf dem Platz oder direkt neben der Außenlinie.

Der FC E ging mit der folgenden Mannschaft in das Spiel:  M. Mulke, M. Reiff, U. Grupp (ab 55. Min. L. Fähndrich), N. Kqiraj (ab 69. Min. R. Martins), J. Julevic, T. Kienle, F. Härtel (ab 78. Min. M. Kupka), R. Reichert, M. Wiesner, B. Elezaj (ab 62.Min. M. Beller), u. M. Neumann.
Weiter auf der Bank nahm Platz: M. Funk

Aussicht auf den nächsten Gegner: Am kommenden Wochenende darf die A-Junioren-Mannschaft des FC Eislingen wieder einmal reisen. Zu Gast sind die Jungs von Manfred Weisl und Michael Besuch am kommenden Samstag, dem 12.11.2011 beim FV Löchgau. Spielbeginn ist um 16.30 Uhr. Wie schon im Spiel gegen den VfL Nagold trifft der FC hier auf einen Gegner, der wieder 2 Punkte "Vorsprung" hat. Daß gerade solche Mannschaften den A-Jun. liegen, haben diese in dieser Saison schon mehrmals gezeigt.

 


         
  1 : 1  

FSV Hollenbach - 1. FC Eislingen

 

Verbandsstaffel Nord - 29.10.2011   16:00 Uhr

 
Punktgewinn in Hollenbach

Eine gefühlte Weltreise unternahmen die A-Junioren des FC E am vergangenen Samstag bei ihrem Gastspiel in Hollenbach. Nach der unnötigen Heimpleite gegen den 1.FC Normannia Gmünd versuchten wir im Hohenloischen wieder die verlorenen Punkte wettzumachen, was uns, im Nachhinein, wenigstens teilweise gelang. Bereits mit dem Anpfiff der Begegnung zeigten die Gastgeber wer Herr auf dem schönen Kunstrasenplatz des FSV sein wollte. Nach den ersten erfolglosen Angriffen der Hollenbacher fing sich unsere Mannschaft, und versuchte ihrerseits das Spiel zu diktieren, doch allzu viele Ungenauigkeiten im Spielaufbau führten dazu, daß unsere Abwehr mehr zu tun bekam als ihr lieb war. Angriff auf Angriff der Heimelf mußte von uns überstanden werden, wobei wir in dieser Phase des Spiels selten Gelegenheit dazu hatten, unser eigenes Spiel zu kreieren. Waren es ungenaue Zuspiele im bzw. ins Mittelfeld oder waren es die zu vielen Einzelaktionen unserer Stürmer, die zumeist in verlorenen Zweikämpfen ihr Ende fanden, Torchancen für den FC waren, milde ausgedrückt, Mangelware. Und doch stellten wir fest, daß auch die Abwehr der Gastgeber alles andere als sattelfest war. Zogen wir unser gewohntes Spiel einmal konzentriert auf, agierten auch die Abwehrspieler des FSV zum Teil recht konfus. In der 14. Min. dann die erste größere Torchance des FC, die allerdings "noch" nicht genutzt werden konnte, denn ein von Benni Elezaj getretener Freistoß wurde von einem unserer Spieler nur knapp verpaßt. Aus heiterem Himmel heraus dann in der 25.Min. unsere 0:1 Führung. Nach einem herrlich getretenen Eckball von der linken Seite reagierten weder die Hollenbacher Abwehrspieler, noch deren "standhafter" Torhüter, so dass Michael Neumann den Ball aus kürzester Distanz ungehindert ins Tor der Gastgeber einnicken konnte. Wütende Angriffe des FSV waren daraufhin die Folge dieses, zu diesem Zeitpunkt doch überraschenden Rückstands. Ein ums andere mal geriet unsere Abwehr doch in höchste Not, doch viel Glück und teilweise glänzende Paraden unseres Torhüters verhinderten den Ausgleichstreffer. Und doch lag dieser bei jedem Angriff der Gastgeber in der Luft. So war es dann auch unser erstes Ziel, den knappen Führungstreffer in die Halbzeitpause zu retten. Doch leider, wie schon im vergangenen Spiel, gelang uns dieses nicht. Nachdem in der 43.Min. ein vom FSV getretener direkter Freistoß nur hauchdünn über die Latte strich, erzielten die Hohenloher in der Nachspielzeit der ersten Hälfte doch noch den Ausgleich zum 1:1. Ein von der rechten Seite getretener Eckball konnte zunächst von unserer Abwehr noch geklärt werden, die zweite Flanke allerdings ließ diese jedoch passieren, was dazu führte, dass einer der zwei "übersehenen" Stürmer am langen Pfosten keine Mühe hatte, das Runde in das Eckige zu befördern. So ging es doch wieder mit einem Unentschieden in die Kabinen.
Waren wir in der 1. Hz. die Mannschaft die eher reagieren mußte anstatt zu agieren, so gestalteten wir das Spiel in der 2. Hz. doch deutlich offener. Die endgültige Wende in unserem Spiel dann bereits in der 49. Min.. Hauptakteur dieser Wende, unser Torhüter Marcel Mulke. Würde man den Volleyschuß aus ca. 15 Metern des Hollenbacher Spielers als "Schuß des Jahres" bezeichnen, müßte man die darauffolgende Parade unseres Keepers als "Parade des Jahres" bezeichnen. Eine, von der linken Seite, gut getimte Flanke der Gastgeber, nahm einer seiner Mitspieler direkt ab, und" feuerte" das Spielgerät in Richtung unseres Tores. Mit einer Topreaktion parierte unser Torwart diese Chance, und legte dadurch sicherlich den Grundstein zu unserem Punktgewinn in der Fremde. Als ob diese Aktion ein Weckruf für die Mannschaft des FC E gewesen wäre, von diesem Zeitpunkt an spielten wir nicht nur mit, sondern versuchten selbst Akzente in dieser Partie zu setzen. Nur noch selten ließen wir Torchancen der Hausherren zu. Die Abwehr stand, das Mittelfeld arbeitete gut, lediglich unser Sturm wußte nicht, die erarbeiteten Chancen in Tore umzuwandeln. So dauerte es doch bis zur Mitte der 2. Hz., ehe sich die Hollenbacher wieder ins Spiel zurückarbeiteten. Leider kamen zu diesem Zeitpunkt der Begegnung einige Nicklichkeiten der Gastgeber ins Spiel, was allerdings nicht notwendig gewesen wäre. Waren es zunächst nur kleine Fouls, die, vom am Samstag hervorragenden Schiedsrichter, rasch unterbunden werden konnten, mündete die plötzliche Härte im Spiel mit einer klaren Tätlichkeit an Tobias Kienle, der, wohl für den Schiedsrichter nicht erkennbar, von einem Hollenbacher, per Ellenbogen oder Faust, förmlich niedergestreckt wurde. Minutenlang war das Spiel unterbrochen, die von den Spielern und Zuschauern gleichzeitig für hitzige Diskussionen genutzt wurde. Glücklicherweise hatte der Schiri die Situation relativ schnell wieder unter Kontrolle, so dass das Spiel ohne weiteren negativen Höhepunkt fortgeführt werden konnte. Gegen Ende der Partie dann ein abschließender Sturmlauf der Weisl/Besuch-Schützlinge (die Gastgeber hatten wohl aufgrund ihres enorm laufstarken Spiels zuviel Kraft gelassen), doch leider konnten wir keine der beiden Chancen in der 86. und 92. Min. mehr nutzen. Der kurz zuvor eingewechselte Kürsat Polat hatte hierbei in der Nachspielzeit die größte Chance, wobei er aus kurzer Distanz am, in dieser Situation glänzend reagierenden, Hollenbacher Torhüter, knapp scheiterte. So blieb es am Samstag schließlich beim 1:1 Unentschieden, was für die Gastgeber sicher unglücklich war. Wir konnten und können mit diesem Punktgewinn leben, war die Mannschaft des FSV, über das gesamte Spiel gesehen, doch etwas dominanter als wir. Leider mußten wir, im Nachhinein, den Punktgewinn teuer bezahlen, denn in der 50. und 57. Min. "verloren" wir verletzungsbedingt Uwe Grupp und Tobias Latzko. Von dieser Stelle aus "beste Genesung". Wie hoffen für sie und für uns, daß sie uns baldmöglichst wieder zur Verfügung stehen.

Die Mannschaft der Trainer Weisl und Besuch traten in folgender Aufstellung an: M.Mulke, T.Latzko (ab 57.Min. M.Wiesner), M.Reiff, U.Grupp (ab 50.Min. M.Beller), J.Julevic, T.Kienle, L.Fähndrich (ab 84. K.Polat), R.Reichert, F.Härtel (ab 57.Min. N.Kqiraj), B.Elezaj u. M.Neumann.
Auf der Bank nahm weiter Platz: M.Schmidts, der uns im Moment "leider nur" als Edel-Fan begleiten kann. Wir hoffen, daß er uns baldmöglichst auch wieder auf dem Platz unterstützen kann.

 


       
  1 : 2  

1. FC Eislingen - 1. FC Norm. Gmünd

 

Verbandsstaffel Nord - 23.10.2011   10:30 Uhr

 
 Vermeidbare 1:2 Niederlage der A-Junioren gegen Gmünd

Durchaus realistische Chancen, etwas Zählbares im Filstal zu behalten, rechneten wir uns am vergangenen Sonntag, im Heimspiel gegen den 1.FC Normannia Gmünd, aus. Zwar standen die Gäste vor dem Spieltag in der Tabelle vor uns, doch waren wir von unserem sonntäglichen Gegner lediglich einen einzigen Punkt getrennt. "Ein Spiel auf Augenhöhe" war also angekündigt worden, und tatsächlich bewahrheitete sich diese Aussage, wenigstens zum Teil. Auf dem witterungsbedingt schwer bespielbaren Eislinger Nebenplatz, versuchten wir sofort mit dem Anpfiff der Partie mit unserem druckvollen Spiel, den Gegner nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Und tatsächlich überrumpelten wir die Gästeabwehr innerhalb der ersten zwei Minuten doch zweimal. Nachdem unser erster Angriff über die linke Seite noch wirkungslos blieb, versuchten wir eine weitere Attacke über die rechte Seite. Hierbei überlief Jasmir Julevic in einem Zug die gesamte linke Abwehrseite der Gästeelf, und drang energiegeladen in deren Strafraum ein. Ein Fall, ein Pfiff, ein Elfmeter. Bereits nach 75 Sek. (!) erhielten wir, von dem zumindest in den ersten zwei Minuten überzeugenden Schiedsrichter, einen Strafstoß zugesprochen, nachdem unser, eigentlich momentaner rechter Verteidiger, innerhalb des Strafraums regelwidrig zu Fall gebracht wurde. Voller Tatendrang schritt Tobias Kienle zum Elfmeterpunkt und markierte, allerdings erst im Nachschuß, das 1:0. Zunächst jedoch war der Torschütze am Gmünder (und ehemaligen Eislinger) Torhüter, Pascal Owczarek, gescheitert, doch glücklicherweise prallte der Ball direkt zum Elfmeterschützen zurück, der danach keine große Mühe hatte, den Führungstreffer der Eislinger zu erzielen. Wohl wachgerüttelt von dem frühen Rückstand, besannen sich die Stauferstädter, und versuchten in der Folgezeit uns, durch ihr immer stärker werdendes Offensivspiel, nicht nur fern von ihrem Tor zu halten, sonder gleichzeitig auch den Ausgleichstreffer "vorzubereiten". Minütlich verstärkte sich der Druck der Gäste, und minütlich hatten wir mehr Probleme nicht nur den Gegner zu beschäftigen, sondern auch eigene Angriffe einzuleiten. Zum einen hatten wir unsere ganze Linie verloren, zum anderen kamen wir mit dem oftmals heftigen Gegenwind nicht zurecht oder aber haderten wir mit dem inzwischen öfters seltsame Entscheidungen treffenden Schiedsrichter, was unserer Konzentration sicher nicht förderlich war. Die Folgen dieser "Reibungspunkte": häufige Fehlpässe im Mittelfeld, unnötige gefährliche Fouls rund um unseren eigenen Strafraum und vereinzelte wirkungslose Angriffsaktionen, wobei der "Einleiter" dieser Offensivbemühungen oftmals auf sich alleine gestellt war. Kurzum, die Gefahr den Ausgleich hinnehmen zum müssen war größer, als die Möglichkeit das 2.Tor zu erzielen. Und so kam es schließlich doch, wie es kommen mußte. War es der böige Wind ? War es die (durch zahlreiche Spieler) versperrte Sicht des Torhüters ? War es mangelnde Konzentration ? Oder war es eine als "harmloser Schuß" falsch eingeschätzte Situation ? Okay, der von der rechten Seite getretene Freistoß der Gmünder war scharf, doch anstatt den Ball aus der Gefahrenzone zu fausten, versuchte unser "neuer-alter" Torhüter Marius Funk wohl den Ball zu fangen, was ihm nicht gelang. Die Folge des darauffolgenden Durcheinanders in unserem 5-Meter-Raum, das 1:1. Auf der einen Seite zwar unnötig, auf der anderen Seite die logische Konsequenz des inzwischen enorm druckvollen Spiels der Gäste. Mit diesem Spielstand ging es wenige Minuten später auch in die Halbzeitpause, die sicherlich von beiden Trainern dazu genutzt wurde, verschiedene notwendige Korrekturen im eigenen Spiel vorzunehmen.
Doch leider waren wohl die Spieler der Gäste die aufmerksameren Spieler, denn mit dem Wiederanpfiff der 2.Hz. änderte sich zumindest beim Team des FC E nicht viel. Die gleichen Fehler des ersten Durchgangs, mit einem kleinen Unterschied: in der 2. Hz. spielten wir mit dem Wind, doch trotz dieses eigentlichen Vorteils konnten wir diesen einfach nicht nutzen. Also, auch in der 2.Hz. blieben die Gäste am Drücker und bestürmten weiter unser Tor, doch glücklicherweise hatten nun auch sie mehr mit den Windbedingungen zu kämpfen als mit uns. Zwar stand unsere Abwehr relativ sicher, doch durch die ständigen "Beschäftigungen" durch unseren Gegner, gelang es uns nicht mehr so oft, ein gepflegtes Offensivspiel einzuleiten. Auch verschiedene Umstellungen, und Aus- bzw. Einwechslungen brachten nicht den gewünschten Erfolg. Dann das 1:2 in der 59.Min. aus heiterem Himmel für die Normannen. Eine nahezu identische Situation des Ausgleichstreffers. Rechte Seite, direkter Freistoß in Richtung des kurzen Ecks, eine Unaufmerksamkeit (und dadurch unglücklich aussehende Aktion) unseres Torhüters, und schon lagen wir mit einem Tor in Rückstand. Nun, noch war genug Zeit, diesen Fehler wieder auszubügeln, doch wer nun einen Sturmlauf unserer Elf erwartete, einen aufopferungsvollen Einsatz, doch noch den Ausgleich zu erzielen, wurde bitter enttäuscht. Beinahe hatten die Zuschauer den Eindruck, daß wir mit dieser knappen Niederlage leben könnten, und innerlich aufgegeben haben. Leider trug in der Schlußphase des Spiels auch der Gast nicht mehr viel produktives zum Spiel bei, und so plätscherte zeitweise das Spiel so dahin. Die Gmünder mußten nicht mehr unbedingt, und wir konnten nicht mehr viel zusetzen. So blieb es schließlich beim 1:2 für die Gmünder Normannia. Leider ließen wir am Sonntag eine große Chance aus, den Abstand zu den Abstiegsrängen weiter zu vergrößern. Mit etwas mehr Engagement, und weniger verschiedener individueller Fehler, wäre sicher etwas zu holen gewesen.

Der FC E trat zu diesem Spiel mit der folgenden Mannschaft an: M.Funk, T.Latzko, M.Reiff, S.Allag, J.Julevic (ab 56.Min. M.Wiesner), T.Kienle (ab 62.Min. B.Elezaj), U.Grupp, R.Reichert, F.Härtel (ab 62.Min. T.Vehabi), N.Kqiraj (ab 81.Min. M.Beller) u. L.Fähndrich.
Weiter im Kader war: M.Mulke

Aussicht auf den nächsten Gegner: Am nächsten Spieltag treten wir die "weite Reise" nach Hollenbach an. Spielbeginn beim dortigen FSV ist am Samstag, d. 29.10.2011 um 16.00 Uhr. Um nicht wieder in die Abstiegsregionen zurückzukehren wäre ein dreifacher Punktgewinn nicht nur gut, sondern auch zwingend erforderlich. Wenn unsere Jungs wieder an die Leistungen der Partie vor dem Gmünder Spiel anknüpfen können, wenn alle kränkelnden Spieler wiedergenesen sind, und alle zusammen wieder "miteinander" spielen, sollte eigentlich ein Aufwärtstrend erkennbar sein.

 


         
  0 : 2  

TSV Münchingen - 1. FC Eislingen

 

Verbandsstaffel Nord - 15.10.2011   17:30 Uhr

 
Eigentor der Gastgeber leitete den Sieg der A-Junioren ein

Innerhalb der vergangenen 2 Wochen hatten wir es mit 3 Mannschaften zu tun, die allesamt nach der letzten Saison in die Verbandsstaffel Nord aufgestiegen sind. Nach dem Auswärtssieg in Brackenheim und dem darauffolgenden Heimsieg gegen Maichingen, waren wir nun am 7.Spieltag zu Gast bei der Mannschaft des TSV Münchingen. Aufgrund der momentanen Tabellenlage waren die Gastgeber durchaus als unbequem einzuschätzen. Dies machte sich bereits mit der Wahl des Untergrunds bemerkbar, da sich der TSV aus Münchingen, trotz optimaler äußeren Bedingungen, auf dem heimischen Kunstrasenplatz sicher mehr Chancen ausrechnete, gegen die inzwischen gefestigteren Eislinger zu punkten. Wie schon in den letzten Partien, so begannen wir auch am Samstag das Spiel recht dominant und versuchten von der 1.Min. an, den Gegner nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Wohl beeindruckt von dem enorm offensiven Spiel der Gäste, zog sich die Heimelf bis in den eigenen Strafraum zurück und versuchte nur möglichst lange schadlos zu bleiben. Gelang ihr dies spielerisch nicht, so gab es ja immer noch die "gute, alte Keule", mit der
doch die ein oder andere bessere Möglichkeit des FC's förmlich "zerstört" wurde. Zwar erhielten wir dadurch doch mehrere Freistöße zugesprochen, doch konnte keine dieser Möglichkeiten erfolgreich genutzt werden. Nachdem all' unsere, zum Teil aufwendig vorgetragenen Angriffsbemühungen erfolglos blieben, versuchten unsere Gastgeber ihrerseits auch, etwas zum gepflegten Spiel beizutragen, allerdings blieb es hier nur bei deren Versuchen, denn zum einen mangelte es schon an deren Spielaufbau, zum anderen waren deren erarbeiteten Tormöglichkeiten an Harmlosigkeit nicht zu überbieten. Die zumeist von den Münchingern gespielten langen Bälle, waren eigentlich stets eine sicher Beute unserer am Samstag doch recht aufmerksamen Abwehrkette Julevic-Reichert-Allag-Reiff. Nachdem beide Mannschaften Mitte der 1.Hz. "ihr Pulver verschossen" hatten, flachte das Spiel zusehens ab. Nach einer kurzen "Ruhephase" beider Teams, ergriff der FC E ab der 30.Min. erneut die Initiative, doch leider kam seitens des FC's kein richtiger Spielfluß zustande. Entweder zerstörte die Heimelf unser Spiel oder zerstörte der am Samstag doch recht kleinlich pfeifende Schiedsrichter unser Spiel, der entweder von einer Vorteilsregel noch nie etwas gehört hatte, oder aber diese nicht auszulegen verstand. Leider wurden uns dadurch mehrere erfolgsver sprechende Torchancen zunichte gemacht. "Krönung allen Elends" dann schließlich die Bewertung von zwei Foulspielen im gegnerischen Strafraum (an Tobias Latzko und wenig später an Samuel Allag), die, obwohl für jeden klar erkennbar, nie mit einem Strafstoß bedacht wurden. Zwar hatten wir trotz dieser für uns "nachteiligen Regelauslegung" noch mehrere Torchancen, doch wie schon in der jüngsten Vergangenheit, wurden diese allesamt nicht genutzt. Ob Marcel Wiesner, ob Michael Neumann, ob Lukas Fähndrich oder Tobias Latzko, alle hatten hochkarätige Möglichkeiten ein Tor zu erzielen, doch entweder hielt der starke Münchinger Torhüter seiner Mannschaft die Null, oder übersahen unsere Angreifer die zum Teil besser postierten Mitspieler. Folglich ging es torlos in die Halbzeitpause.
Die 2.Hz. dann praktisch das Gegenteil der 1.Hz.. Nicht wir stürmten, sondern die Gastgeber. Wohl von ihrer eigenen Abwehrarbeit überzeugt, lockerten diese ihren Abwehrverbund, um selbst ihre Angriffe zu forcieren. In dieser Drangphase der Heimmannschaft, die immerhin bis zur 60.Min. anhielt, hatte unsere Defensive alle Hände voll zu tun, doch mehr als einen Schuß an den Pfosten, und wenig später einen Schuß knapp an demselben vorbei, gelang den TSV'lern nicht. Ab der 69.Min. dann wieder der Auftritt des Schiedsrichters. Zwei klare Elfmeter innerhalb von nur 5 Sek.(!) nicht zu geben, stellt beinahe schon eine Kunst dar, wobei zunächst ein Foul an Tobias Latzko, und schließlich ein weiteres Foul an Finn Härtel einfach nicht erkannt wurde. Dann der erlösende Moment. Da dem TSV Münchingen, der sich in den Niederungen der Verbandsstaffel befindet, eigentlich nur ein dreifacher Punktgewinn weiterhilft, lockerte dieser seine Abwehr, um dem Ziel "Punktgewinn" näher zu kommen. Blitzschnell erkannten unsere Jungs diese neue Situation, agierten in der Abwehr noch konzentrierter, und fuhren gleichzeitig einige brandgefährliche Konter. Einer dieser Konter konnten wir schließlich in der 75.Min. zum vielumjubelten 0:1 abschließen, wobei wir, in Person von Tobias Latzko, lediglich die Vorarbeit leisten mußten. Ein von ihm scharf nach innen getretener Paß wurde hierbei von einem Heimspieler (aus vollem Lauf) vorbei am Torwart ins eigene Netz gehämmert. Der Plan des TSV, vielleicht doch etwas Zählbares zu Hause zu behalten, war somit fast dahin. Wütende Angriffe der Gastgeber waren zwar daraufhin die Antwort auf den Rückstand, doch gleichzeitig gaben sie dabei ihre inzwischen wackelige Abwehr gänzlichst auf. Einer der Nutznießer dieser entblößten Heim-Abwehr war schließlich Finn Härtel, der in der Nachspielzeit den Endstand des Spiels (0:2) herstellte. Vorausgegangen war diesem Tor ein herrlicher Alleingang von Nikson Kqiraj, der hierbei den gut mitgelaufenen späteren Torschützen nicht aus den Augen verloren, und diesen dann mustergültig bedient hatte.

Der FC E ging mit der folgenden Mannschaft in das Spiel: M.Mulke, T.Latzko, M.Reiff (ab 79.Min. T.Vehabi), S.Allag, J.Julevic, T.Kienle (ab 58.Min. F.Härtel), U.Grupp, R.Reichert, M.Wiesner (ab 74. N.Kqiraj), L.Fähndrich (ab 58.Min. B.Elezaj) u. M.Neumann.
Als weiterer Ergänzungsspieler hielt sich M.Funk zur Verfügung.

Aussicht auf den nächsten Gegner:
Am kommenden Wochenende haben wir im heimischen Eichenbachstadion die Mannschaft des 1.FC Normannia Gmünd zu Gast. Sicher wird auch dieses Spiel wieder alles von uns abverlangen, doch mit drei Siegen in Folge, dürfte unsere Brust breit genug sein, um auch hier etwas Zählbares zu erreichen. Spielbeginn am Sonntag, d. 23.10.2011 ist um 10.30 Uhr.

 


       
  3 : 1  

1. FC Eislingen - GSV Maichingen

 

Verbandsstaffel Nord - 09.10.2011   10:30 Uhr

 
 Mühevolles 3:1 der A- Junioren gegen den GSV Maichingen
Mehr Mühe als erwartet hatten am vergangenen Wochenende die A- Junioren des FC E mit dem GSV Maichingen. Noch immer punktlos ziert der Aufsteiger, zusammen mit der TSG Backnang, das Ende der Tabelle, und so konnten wir den sonntäglichen Gegner durchaus als gefährlich einstufen, da auch dieser irgendwann einmal zählbaren verbuchen möchte. Bereits zu Beginn der Saison trafen wir auf diesen Gegner, der uns in der 1. Runde des Verbandspokals doch alles abverlangte und sich nur schwer besiegen ließ. Beide Mannschaften belauerten sich vom Anpfiff weg, und sicherten zunächst einmal jeweils das eigene Tor ab. Viel Kampf und viel Krampf war zu Beginn der Partie auf beiden Seiten zu beobachten. Reihenweise Fehlpässe, verlorene Zweikämpfe und Missverständnisse von beiden Teams waren Trumpf. Torchancen hüben wie drüben, Fehlanzeige. So dauerte es doch bis zur 18. Min., eh` wir unsere erste Torchance verbuchen konnten. Nach einem gelungenen Pass durch die Mitte, nahm Tobias Latzko den Ball am gegnerischen Strafraum gekonnt an, spielte 3 Gegner aus, und verzog das Tor, da er den Ball auf seinen stärkeren linken Fuß legen musste, nur knapp. Mit dieser ersten Chance zogen sich unsere Gäste noch weiter in die eigene Hälfte zurück, was gleichzeitig bedeutete, dass deren Angriffsbemühungen nahe Null zurückgefahren wurden. Minuten um Minute intensivierten wir unsere Offensivaktionen, und da die Maichinger Abwehr nicht den sichersten Eindruck machte, ergaben sich für uns weitere gute Tormöglichkeiten, die, wie in der Vergangenheit schon so oft, leider nicht genutzt werden konnten. So verpasste zunächst in der 22. Min. Nikson Kqiraj in aussichtsreichster Position, einen von Tobias Latzko eingeleiteten Angriff erfolgreich abzuschließen, und auch Benni Elezaj schaffte es in der 30. Min. nicht, den Ball aus kürzester Distanz über die Linie zu drücken. In der Folgezeit erarbeiteten wir uns weitere gute Torchancen durch Jasmir Julevic und Lukas Fähndrich, doch das Tor der Gäste schien am Sonntag (zunächst noch) wie vernagelt. Glück im Unglück hatten wir in der Schlussphase der 1. Hz., denn einer der gegnerischen Stürmer hatte sich wohl so von unserem Spiel beeindrucken lassen, dass er den Gastgebern in nichts nachstehen wollte, und den Ball, ebenfalls in erfolgversprechender Position, meterweise über das Tor drosch. Demnach ging es beim Stande von 0:0 in dieKabinen.
War es in der 1. Hz. zunächst ein ausgeglichenes, gegen später eher ein einseitiges Spiel, in Richtung des GSV-Gehäuses, so war die 2. Hz. von der ersten Min. an spannend, dramatisch und schließlich "erlösend". Nach der Schrecksekunde für unser Team kurz vor der Halbzeit, die nächste Schrecksekunde dann bereits kurz nach der Halbzeit. Wieder erarbeiteten sich unsere Gäste eine sehr gute Torchance, und hätte unser Torhüter Marcel Mulke nicht so hervorragend reagiert, so wären wir ruck-zuck mit 0:1 in Rückstand geraten. So aber schüttelten wir uns kurz durch und versuchten den Ball wieder möglichst weit von unserem Tor entfernt zu halten. Das uns dabei unser Führungstreffer zum 1:0 in der 58. Min. gelang war umso schöner. Naja, uns gelang er eigentlich nicht wirklich selbst, denn der Torschütze war kein Eislinger, sondern ein Spieler des GSV. Die Vorarbeit hierfür leistete Michael Neumann, der in der Mitte der gegnerischen Hälfte den Ball annahm, und energisch in den Maichinger Strafraum "einbrach". Entschlossen passte er die Kugel nach innen, auf einen seiner nicht dagewesenen Stürmerkollegen, sodaß ein gegnerischer Abwehrspieler diese tolle Einzelleistung "mit einem herrliche Eigentor belohnte". Leider hielt diese Führung nicht allzu lange. Nur 6 Minuten später der Ausgleichstreffer, der von unseren Gästen über unsere rechte Abwehrseite eingeleitet wurde. Trotz intensiver Bearbeitung durch unseren Abwehrspieler Jasmir Julevic, gelang es dem Maichinger Außenstürmer einen flachen Paß nach innen zu spielen, der, am Torraum angekommen, vom einzigsten Gästestürmer problemlos in unserem Tor untergebracht werden konnte. Von unserer Abwehr war in diesem Moment nicht viel zu sehen. Entweder unterschätzten sie die Aktion an der Außenbahn, oder war es schlichtweg eine Unkonzentriertheit. Nie und nimmer hätte dieses Tor fallen dürfen. Glücklicherweise war dieser Treffer nicht spielentscheidend, denn 7 Minuten später fiel bereits unser Führungstreffer, von dem sich die Gäste wohl nicht mehr erholten. Hauptakteur bei diesem Tor war, wie schon beim Spiel in Brackenheim, Jasmir Julevic. Hatte er vor einer Woche noch das "Tor des Monats" geschossen, so müsste sein 2:1-Treffer gegen Maichingen eigentlich den Titel "Tor des Jahres" erhalten. Seine Spezialität in der Zwischenzeit: Tore aus 40 Metern. Waren wir uns beim letzten Spiel noch nicht sicher, ob es Zufall war, so kann man bei diesem Treffer durchaus die Behauptung anstellen, dass er hier geplant war. Sicher gehört bei solch´ einem Schuss auch Glück dazu, doch aus dieser Entfernung einen Ball in den Torwinkel zu wuchten (!) ist mehr als Zufall. Zwar versuchten die Gäste im Anschluss an dieses Traumtor noch einmal die Wende zu erzwingen, doch hierfür hätte deren Abwehr etwas aufmerksamer agieren müssen. Sie war es nämlich, die ihnen den letzten Funken nahm, vielleicht doch einen Punkt aus dem Filstal zu entführen. In höchster Not spielte ein Maichinger Abwehrspieler den Ball seinem Torwart zu, der instinktiv zugriff. Den aufgrund der Rückpassregel fälligen, indirekten Freistoß in der 76. Min., verwertete Robin Reichert aus spitzem Winkel. 3:1. Ein zwar mühevoller, aber über das gesamte Spiel gesehen, doch gerechter Sieg unserer Jungs. Zwar haben wir uns mit diesem 2. Sieg in Folge etwas aus der "gefährlichen Zone der Tabelle" entfernt, doch trotzdem heißt es, nicht nachzulassen. Ein kleiner Vorsprung ist schnell verbraucht.

Das Trainer-Gespann Weisl/Besuch schickte folgende Mannschaft in das Spiel: M. Mulke, T. Latzko (ab 89. Min. U. Grupp), M. Reiff, S. Allag, J. Julevic, T. Kienle, L. Fähndrich (ab 78. Min. T. Vehapi), R. Reichert, N. Kqiraj (ab 61. Min. F. Härtel), B. Elezaj (ab 61. Min. M. Wiesner) und M. Neumann.
Weiter hielten sich auf der Bank bereit: M. Kupka, M. Beller u. M. Funk

Aussichten auf den nächsten Gegner:
Am kommenden Samstag, d 15.10.2011 führt uns die Reise zum TSV Münchingen. Spielbeginn ist um 17:30 Uhr im Stadion an der Kornwestheimer Str. Zwar stehen die Münchinger in der Tabelle ( mit 2 Spielen weniger ) hinter uns, doch wenn wir von der 1.Minute an ALLE hochkonzentriert ins Spiel gehen, müsste auch hier etwas zählbares mitzunehmen sein.

 


       
  3 : 6  

VfL Brackenheim - 1. FC Eislingen

 

Verbandsstaffel Nord - 01.10.2011   17:00 Uhr

 
(rf) Am vergangenen Samstag traten die A-Junioren des FC E zu ihrem 3. Auswärtsspiel an. Gastgeber dieser Partie war der VfL Brackenheim, der das Spiel (bei gefühlten 35°) auf den dortigen Kunstrasenplatz verlegte, was zum Teil selbst bei den einheimischen Zuschauern Kopfschütteln hervorrief. Wohl noch von der "seltsamen" Platzwahl irritiert, überließen unsere Jungs den Hausherren in den ersten Minuten der Partie die Spielgestaltung. Zumeist über unsere linke Abwehrseite fuhren diese ihre ersten Angriffe, wobei Michael Reiff zunächst Probleme hatte, seinen schnellen Gegenspieler zu kontrollieren. Glücklicherweise hielt in dieser Phase unser Abwehrverbund um den wiedergenesenen Samuel Allag, sodass die zarten Angriffsversuche der Gastgeber wirkungslos verpufften. Mit zunehmender Spieldauer festigte sich unsere linke Verteidigung, was die Brackenheimer dazu veranlasste, ihre Angriffe über unsere rechte Seite zu fahren, doch auch hier war für sie kein Durchkommen mehr. Nachdem wir den Gegner nach ca. 15 Min. neutralisierten, forcierten auch wir unser Angriffsspiel. Mit teilweise flüssigen Kombinationen überbrückten wir unser Mittelfeld, doch spätestens am gegnerischen Strafraum war Schluss. In der 16.Min. dann der Auftritt von Jasmir Julevic. Völlig unbehindert wurde dieser auf der rechten Seite angespielt. War es eine verunglückte Flanke oder ein gewollter Torschuss ? Mit seinem Schuss aus ca. 40 Metern überraschte er nicht nur seine Mitspieler, sondern auch den gegnerischen Torhüter, denn der Ball senkte sich über diesen unhaltbar ins Tor. Ein Tor, Marke "Tor des Monats", musste also herhalten, um uns in Führung zu bringen. Auch in der Folgezeit dominierten wir das Spiel klar und so war es schließlich Tobias Latzko, der schön angespielt von Michael Neumann, einen Alleingang in Richtung des gegnerischen Gehäuses startete. Die völlig überrumpelten Gastgeber ließen ihn in den Strafraum eindringen und konnten seinen Abschluss nur noch durch ein Foul verhindern. Die Folge, Elfmeter für den FCE . Diese Chance ließ sich daraufhin Michael Neumann nicht nehmen und verwandelte sicher zum 0:2. Was war nur mit den Gastgebern los ? Wollten sie, oder konnten sie plötzlich nicht mehr ? Auch im weiteren Spielverlauf waren wir die "Herren auf dem fremdem Geläuf". Nur noch gelegentlich versuchten die Hausherren eigene Angriffe, bevorzugt über die Flügel zu starten, doch was am Anfang der Partie bei uns noch nicht so klappte, funktionierte mittlerweile hervorragend. Die Abwehrreihe Julevic-Reichert-Allag-Reiff stand. Dem wollte der "Rest der Mannschaft" natürlich in Nichts nachstehen und forcierte weiter das Spiel. In der 32.Min. dann ein gefühlvoller Pass durch die Mitte auf Tobias Latzko, der den Ball gekonnt annahm, den Torwart locker ausspielte und das Runde beinahe lässig ins Tor schieben konnte. Von einer Gegenwehr der Gastgeber war zu diesem Zeitpunkt nahezu nichts mehr zu spüren. Dies' änderte sich auch bis zum Ende der 1.Spilehälfte nicht mehr und trotzdem gab es bis zum Halbzeitpfiff der gut leitenden Schiedsrichterin, für beide Teams noch je einen Aufreger. Zunächst regten wir uns auf, denn der Gegner kam durch einen direkt verwandelten, für unseren ansonsten gut haltenden Torhüter Marcel Mulke, unhaltbaren Freistoß aus ca. 20 Metern zum Anschlusstreffer. Dann regten sich die Gastgeber auf, die einen ihrer Spieler, aufgrund einer "Notbremse" im Strafraum an Tobias Latko, durch einen Platzverweis verloren. Ziel unserer Mannschaft war es natürlich, sofort den alten Torabstand wiederherzustellen, doch leider vergab der zum fälligen Strafstoß angetretene Lukas Fähndrich diese Chance. Wollte er es zu genau machen, oder versagten ihm die Nerven ? Fakt war, dass der Brackenheimer Torhüter den platziert getretenen Schuss parieren konnte. Im Gegensatz zum ersten Spielabschnitt ein völlig anderer Start nach der Pause. Die Eislinger ergriffen mit dem Wiederanpfiff sofort die Initiative und Angriff auf Angriff rollte auf das Tor der Heimmannschaft, wohl auch unter dem Gesichtspunkt, dass diese mit einem Spieler weniger auf dem Platz waren. Leider nutzten wir in den ersten 20 Minuten nicht die Chancen, die sich zwangsläufig ergaben. Hochkarätige Tormöglichkeiten durch Nikson Kqiraj, Lukas Fähndrich und Benni Elesaj wurden nicht verwertet. Waren es unkonzentrierte, zögerliche oder zu hastige Abschlüsse - die zum Teil schön vorgetragenen Kombinationen im Mittelfeld wurden einfach nicht in weitere Tore umgesetzt. Trotz zahlreicher Torchancen dauerte es doch bis zur 66.Min., ehe das 1:4 erzielt wurde. Ein scharf vor das Tor getretener Eckball wurde zwar von der Heimabwehr geklärt, den gefährlichen Querpass von Michi Neumann nutzte allerdings Nikson Kqiraj, der den Ball locker im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte. Auch in den darauffolgenden Minuten ergaben sich für uns weitere Tormöglichkeiten, doch auch hier agierten wir zum Teil umständlich, um Kapital daraus zu schlagen. Im Gegenteil. Mit jeder weiteren vergebenen Torchance machten wir den Gegner wieder stark. Dezente Angriffe des VfL stellten plötzlich wieder eine Gefahr für unser Tor dar. In dieser Phase verhielt sich unsere Abwehr zum Teil recht sorglos. Die Folge dieser Heim-Angriffsbemühungen, das 2:4 durch einen verwandelten Handelfmeter und das 3:4 durch einen herrlichen Heber aus ca.16 Metern in der 83.Min.. Und wäre dies nicht genug Freude für die Gastgeber gewesen, plötzlich gaben sie Alles, um doch noch den eigentlich unverdienten Ausgleich zu erzwingen. Dass sich hierbei zwangsläufig Löcher in deren Abwehr auftaten, zeigte sich dann in der 89.Min. Überglücklicher Torschütze des 3:5 für unser Team war Marius Funk, der einen Querpass von Tobias Latzko, allein vor dem Tor sicher einschieben konnte. Dass zum Schluss der Begegnung nicht nur der Ersatztorhüter ein Tor erzielen kann, zeigte danach noch Lukas Fähndrich, der von Michi Reiff schön in Szene gesetzt, per Alleingang das Endresultat von 3:6 herstellte.

FCE-A: M. Mulke, T. Latzko, M. Reiff, S. Allag, J. Julevic (ab 68.Min. K. Polat), T. Kienle, L. Fähndrich, R. Reichert, N. Kqiraj (ab 75.Min. M. Beller), B. Elesaj (ab 81.Min. M. Funk) u. M. Neumann.
Auf der Bank nahm noch Platz: unser (derzeit verletzter) M. Schmidts, der uns momentan leider "nur" moralisch unterstützen kann.

Pokalaus gegen den SGV Freiberg

In der vergangenen Woche bestritten die A-Junioren des FC E ihr Verbandspokalspiel der 2.Runde gegen den A-Junioren-Oberligisten SGV Freiberg. Hier trafen die Jungs von Manfred Weisl und Michael Besuch auf den erwartet starken Gegner, der uns von Beginn der Partie an mächtig forderte. Trotz der Ballsicherheit der Gäste erarbeiteten wir uns doch die ein oder andere Möglichkeit das Führungstor zu erzielen, doch entweder verloren wir die Bälle in aussichtsreichen Situationen leichtfertig oder waren unsere Spieler so schnell, dass innerhalb der 1.Halbzeit die Abseitsfalle der Gäste mehrfach zuschnappen musste. Mit der zunehmenden Spieldauer stellte sich unsere (zwangsweise umorganisierte) Abwehr auf die technisch versierten Angriffsbemühungen der Freiberger immer besser ein. Die Abwehr um Tobias Kienle hielt zumindest in den ersten 15 Minuten des Spiels dem immer größer werdenden Druck der Gäste stand, doch eine kleine Unaufmerksamkeit auf der linken Abwehrseite, und des darauf folgenden punktgenauen Passes in den Rücken unserer Abwehrreihe genügte, um dem Oberligisten das 0:1 zu schenken. Wer nun dachte, dass die Eislinger Mannschaft einbrechen würde, der irrte sich gewaltig. Mit viel Einsatz und Kampf zerstörten wir immer wieder geschickt die Angriffsversuche des SGV. Die dadurch erkämpften Bälle wurde allerdings durch viele notwendige lange Pässe (unser Mittelfeld existierte zeitweise nicht) und in der Folge verlorener Zweikämpfe stets wieder abgegeben, und doch erarbeiteten wir uns in der Folgezeit die ein oder andere Möglichkeit vor dem Freiberger Tor. Stellvertretend können hier Uwe Grupp, Michael Neumann oder Lukas Fähndrich erwähnt werden, die sich immer wieder bemühten ein Tor zu erzielen, doch leider konnten sie einen gefährlichen Fernschuß, einen Freistoß und einen Alleingang nicht zählbar verwerten. Zeitweise waren wir dem Ausgleichstreffer recht nahe, zeitweise konnten wir glücklich sein, nicht einem höheren Rückstand nachlaufen zu müssen, denn je näher es dem Halbzeitpfiff ging, desto energischer wurden die Bemühungen der Gäste das Spiel vorzuentscheiden. Aber, die Abwehrreihe Julevic-Kienle-Kupka-Reiff verhinderte geschickt das 2.Gästetor. Die nach dem ersten Durchgang notwendige Pause wurde von beiden Trainern dazu genutzt um, auf Eislinger Seite die Jungs weiter zu bestärken, ihr Spiel der 1.Hz. fortzuführen, auf Freiberger Seite die Spieler sicht- und hörbar auf verschiedene Mängel im eigenen Spiel "energisch hinzuweisen". Doch all' das Schreien der Freiberger half zunächst nichts, denn so wie die 1.Hz., so wurde von der Gastmannschaft auch die 2.Hz. bestritten. Überlegen, mit einem oftmals blinden Verständnis zwischen den Spielern, doch entweder agierten sie zu verspielt und zu umständlich, oder verhinderte deren Ungenauigkeit den Torerfolg. Unter gütiger Mithilfe unserer Innenverteidigung dann in der 70.Min. das 0:2. Geschickt nutzten die Gäste die Unentschlossenheit unserer Mannschaft nach einem Eckball, so dass ein Freiberger Spieler ungestört aus ca.6 Metern den Ball in unser Tor einnicken konnte. Gleichzeitig mit dem erzielen ihres 2.Tores schalteten die Freiberger, sehr zum Unmut ihres Trainers, einen Gang zurück, was unsere Jungs prompt zu nutzen wussten. Die letzten Kräfte mobilisierend bestürmten sie in den verbliebenen Minuten nochmals das Tor des Oberligisten, und hätten diese nicht das "Glück der Höherklassigen" gehabt, so wäre es dem eingewechselten Marcel Wiesner sicher noch gelungen, aus zwei hochkarätigen Chancen, wenigstens ein Tor zu erzielen. So blieb es schließlich beim 0:2 für den SGV Freiberg, wobei man festhalten muss, dass Dank unseres Einsatzes ein höheres Endergebnis nicht unbedingt gerecht gewesen wäre.

Für den FC liefen folgende Spieler auf: M.Mulke, T.Latzko, U.Grupp, M.Kupka (ab 63.Min. J.Julevic), T.Kienle, M.Reiff, L.Fähndrich (ab 72.Min. N.Kqiraj), R.Reichert, F.Härtel (ab 55.Min. T.Vehabi), B.Elezaj (ab 63.Min. M.Wiesner) u. M.Neumann.
Weiter im Kader waren: M.Funk u. K.Polat

       
  1 : 3  

1. FC Eislingen - FV Böblingen

 

Verbandsstaffel Nord - 25.09.2011   10:30 Uhr

 
A-Junioren verlieren gegen den SV Böblingen mit 1:3
Die A-Junioren des FC Eislingen - eine Mannschaft mit 2 Gesichtern. All' das, worüber wir uns in der vergangenen Woche, beim Auswärtssieg in Kirchheim, gefreut hatten, war am Sonntag, beim Heimspiel gegen den SV Böblingen, nahezu weggewischt. Sprachen wir in der letzten Woche noch von "platzten Knoten" oder "der Wende", fielen wir am vergangenen Spieltag wieder in unser zurückhaltendes und zeitweise körperloses Spiel zurück. Bereits vor dem Beginn der Partie überraschte uns unser Trainer-Team mit einer geringfügig geänderten Aufstellung. Anstatt unseres bisherigen Torhüter Marius Funk, stand an diesem Sonntag Marcel Mulke im Tor des FC E, der sich zumindest in der 1.Hz. über reichlich Arbeit nicht zu beklagen brauchte. Zwar beäugten sich in der Anfangsphase des Spiels beide Mannschaften, doch nachdem unsere Gäste unser zum Teil recht zögerliches Spiel bemerkten, zogen diese die Zügel kräftig an. Mit jedem Angriff der Böblinger ergaben sich in unserer Abwehr größere Löcher, die anfangs durch erhöhte Laufarbeit geschlossen werden konnten, mit zunehmender Spieldauer jedoch zum Teil nur noch Flickwerk waren. Eine Entlastung der Abwehr seitens unseres Mittelfelds (oder gar des Angriffs) fand nur selten statt, denn der Druck der Gästemannschaft nahm von Minute zu Minute zu. Das erste Tor für den SV B lag eigentlich in der Luft, doch dauerte es immerhin bis zur 20.Min., eh' wir mit 0:1 im Rückstand lagen. Nach einem verlorenen Zweikampf auf unserer rechten Seite, paßte der Böblinger Außenstürmer den Ball scharf nach innen, wo einer der mitgelaufenen Stürmer (aus ca.10 Metern) keinerlei Mühe hatte, das Leder in unserem Tor unterzubringen. Dieses Tor offenbarte unsere Mängel der 1. Hz. schonungslos. Zu weit von den Gegenspielern weg, zu groß die Löcher in der Abwehr und im Mittelfeld, das nur selten die Gästeangriffe wirksam störte. Nur langsam lösten wir uns von der Böblinger Umklammerung. Zumeist mit langen Bällen versuchten wir das z.T. große "Mittelfeldloch" zu überbrücken, doch auch hiermit kamen wir nur selten in die Nähe des gegnerischen Strafraums. Das 0:2 dann in der 33.Min. per Strafstoß, dem ein Foul unseres Torhüters an einem Gästestürmer voranging. Leider übersah in dieser Situation der SR-Assistent eine klare Abseitsstellung des später gefoulten Spielers, doch unbeeindruckt von den Eislinger Protesten, nutzen die Gegner dieses "Geschenk". Doppeltes Pech, denn nur wenige Minuten zuvor wurde unserem Stürmer Marcel Wiesner, ein Tor aberkannt, da er angeblich im Abseits gestanden sein soll. Nach diesem 0:2 suchten die Böblinger weiter die Chance, das Spiel bereits in der 1. Hz. zu entscheiden. Praktisch eine Kopie des 0:1 in der 41.Min., erfüllte diesen dann auch ihren Wunsch. Wiederum ein verlorener Zweikampf auf der rechten Seite - ein scharfer Paß nach innen - Tor. Zwar vergaben wir in der Schlußminute der 1. Hälfte noch die Möglichkeit den Anschlußtreffer zu erzielen, doch hätte Jasmir Julevic dafür den Ball nicht über, sondern in das Tor köpfen müssen.
Wieder einmal hatten die Trainer in der Pause die mühevolle Aufgabe "ihre Jungs" aufzurichten. Mit Erfolg, denn mit dem Wiederanpfiff der 2. Hz. war die Mannschaft beinahe nicht wiederzuerkennen. Vorweggenommen, schafften wir zwar keine Wende mehr im Bezug auf die Vergabe der 3 Punkte, allerdings eine Wende im Bezug auf das Abbrennen eines Angrifffeuerwerks. Was uns in der 1. Hz. der SV Böblingen demonstrierte, demonstrierten wir nun den Gästen. Auch wir Können, wenn wir wollen. Wo in der 1. Hälfte große Löcher waren, wo in der 1.Hälfte auf den Außenbahnen beinahe gähnende Leere herrschte, jetzt wurden die notwenigen Wege von unseren Jungs gemacht. Zumeist über die linke Seite, in Person von Tobias Latzko, bearbeiteten wir das Böblinger Abwehrbollwerk, doch leider wurden die von ihm so intensiv erarbeiteten Torchancen nicht genutzt. Ob der "in Szene gesetzte" Benjamin Elezaj von dem "Grauen des Torschusses" ereilt wurde, oder ob es nur die fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor war, das "Runde wollte nicht in das Eckige". So war es dann auch notwendig, daß zwischenzeitlich ein Strafstoß für unser Team herhalten mußte, um doch noch ein Tor zu erzielen. Nach einem klaren Foul an Tobias Latzko, verwandelte in der 60.Min. Michael Neumann den fälligen Elfmeter souverän. Vergleicht man nun beide Halbzeiten, so wäre ein Unentschieden sicher nicht ganz ungerecht gewesen, denn von der Gastmannschaft war in der 2. Hälfte (mit Ausnahme einer einzigen hochkarätigen Chancen, die Marcel Mulke vereitelte) nichts, aber auch gar nichts zu sehen. Durch verschiedene Umstellungen in der Mannschaft gelang es unseren Trainern doch noch, dem SV Böblingen ein ebenbürdiger Gegner zu sein, doch leider hatten wir in der 1. Hz. einen zu langen Tiefschlaf.
Ins Spiel wurden von den Trainern folgende Spieler geschickt: M.Mulke, T.Latzko, S.Allag, U.Grupp, J.Julevic, T.Kienle (ab d. 20.Min. T.Vehabi/ ab d. 66.Min. M.Kupka), L.Fähndrich, R.Reichert, M.Wiesner (ab d. 46.Min. T.Reiff), B.Eelzaj (ab d. 87.Min. F.Härtel), M.Neumann. Weiter saßen auf der Bank: M.Funk, N.Kqiraj u. K.Polat.

Aussichten auf die nächsten Spiele:
Am Sa., d. 01.10.2011 kommte es zum (aktuellen) "Kellerduell". Zu Gast sind wir dann beim VfL Brackenheim, der nur einen Tabellenplatz hinter uns liegt. Die Begegnung zwischen dem 13. und dem 12. der Verbandsstaffel Nord beginnt um 17.00 Uhr.

Bereits am Mi., d. 28.09.2011 bestreiten wir das Verbandspokalspiel der 2.Runde. Spielbeginn gegen den A-Jun.-Oberligisten "SGV Freiberg" ist um 18.00 Uhr in Eislingen.

       
  3 : 4  

VfL Kirchheim - 1. FC Eislingen

 

Verbandsstaffel Nord - 21.09.2011   18:30 Uhr

 
Der Knoten ist geplatzt.
Die A-Junioren des FCE, die am vergangenen Sonntag gegen den FC Heidenheim noch eine schwere Niederlage einstecken mussten, hatten bereits 3 Tage später die Möglichkeit, sich im Spiel beim VfL Kirchheim, von einer besseren Seite zu zeigen. Wie immer es auch unser Trainer in nur einer Trainingseinheit geschafft hat, die Jungs wieder aufzurichten, am Mittwoch Abend überraschten seine Spieler nicht nur ihn, sondern auch die mitgereisten "Anhänger". Von der ersten Minute an war die Mannschaft um Kapitän Marius Funk hellwach. Mit großem Einsatz drängte sie den Gastgeber in deren eigene Hälfte, und bereits in der 3. Min. ließ Benjamin Elezaj mit einem Kopfball, der leider knapp das Tor verfehlte, den Puls der Teckstädter höher schlagen. Noch in derselben Minute dann der überraschende Führungstreffer durch denselben Spieler, der aus dem Mittelfeld heraus schön angespielt wurde, und dem VfL-Torhüter mit einem Flachschuss keine Chance ließ. Dieses 0:1 war zugleich unser 1. Tor in der laufenden Runde, und es sollte an diesem Abend nicht das letzte sein. Innerhalb von nur 2 Min. dann der kleine Rückschlag für unser Team. Nach einem unnötigen Ballverlust des FC's auf der rechten Seite, schoben sich die durchaus technisch versierten Gastgeber den Ball gekonnt zu, und hatten, im Strafraum angekommen, ebenfalls keine große Mühe, das Leder in unserem Gehäuse unterzubringen. Wer nun dachte, dass sich beide Mannschaften nach diesen Schreckmomenten etwas "erholen" mussten, der irrte sich gewaltig. Tempofußball, Kampf und Torchancen auf beiden Seiten hielten Einzug in dieses Spiel, wobei sich die Elf des FC in der Anfangsviertelstunde ein leichtes Übergewicht auf dem Platz (verdienterweise) erarbeitet hatte. Der Lohn dieses enorm intensiven Spiels, dann unser erneuter Führungstreffer in der 14. Minute. Mehr oder weniger aus dem Gewühl heraus, markierte Marcel Wiesner das 1:2, nachdem die Kirchheimer den Ball, nahe des Torraums, nicht aus der Gefahrenzone entfernen konnten. Mit einem Gewaltschuss aus kürzester Distanz, überwand er problemlos den VfL-Schlussmann. Der Schock bei den Gastgebern saß tief, und er musste noch viel tiefer gesessen haben, als nur 4 Minuten später der Rückstand um ein weiteres Tor anwuchs. Verantwortlich hierfür war ein von Benjamin Elezaj direkt verwandelter Freistoß aus ca. 25 Metern, wobei der Heim-Torhüter bei diesem Treffer nicht die beste Figur abgab. Egal für uns, 1:3, und nur das zählte. Mit unserem 3. Tor im Spiel war dann allerdings auch (zunächst) das Ende unserer Drangphase erreicht, denn in der Folgezeit wurden wir in unserer Hälfte mehr beschäftigt, als es uns lieb war. Ein ums andere mal verloren wir (zum Teil unnötig) Zweikämpfe auf den Außenbahnen, die in der Folge von unserer Abwehr ausgebügelt werden mussten. Dass diese kraftraubende Art, einen Gegner zu bearbeiten, auf Dauer nicht gut gehen konnte, bewiesen die Gastgeber zunächst in der 24.Min. mit dem Anschlusstreffer zum 2:3, und nur 9 Min. später mit dem Ausgleichstreffer zum 3:3. Beide Male nutzten sie geschickt eine kurze Unkonzentriertheit unseres Abwehrverbunds. Zum einen trafen sie nach einem Eckball beinahe auf keine Gegenwehr, zum anderen war dieselbe beim Ausgleichstreffer nicht konsequent genug an den Gegenspielern, und wäre der Pfosten einige Zentimeter weiter rechts gestanden, so hätten wir uns nach einer Aktion der Kirchheimer über einen Rückstand zur Halbzeit nicht beschweren dürfen. So blieb es zur Hz. beim (eigentlich inzwischen unnötigen) Unentschieden von 3:3.
Auch nach der Pause bestürmten die Hausherren wieder unser Tor. Wahrscheinlich wollten sie die Gunst der Stunde nutzen, und uns mit einem weiteren Treffer den Schneid für den weiteren Spielverlauf abkaufen. Doch an diesem Abend sollte ihnen das nicht mehr gelingen. Unsere Abwehr stand, auch wenn schon die ein oder anderen Eislinger mit einer gelben Karte verwarnt waren, und dadurch nicht mehr mit der notwendigen Aggressivität in die Zweikämpfe gehen konnten. Angriffe unsererseits waren kaum noch zu sehen, da unser ganzes Augenmerk dem Verhindern eines Gegentores galt. In dieser Phase des Spiels, zwischenzeitlich wurden von unserem Trainer auch verschiedene Wechsel vorgenommen, verteidigten wir unser Tor mit Mann und Maus, oder eher mit "Marius und Latte", denn beide standen in der 2. Hz. mehrfach im Blickpunkt des Geschehens, sei es Marius Funk in der 63., 69. u. 89. Min., oder in der 65. bzw. 80. Min., als das Alu zwei Treffer für die Gastgeber verhinderte. Während dieser 2. Hz. ist es uns eigentlich nur zweimal gelungen, gefährlich vor dem Kirchheimer Tor aufzutauchen, und einer dieser Vorstöße wurde von uns "eiskalt" genutzt. Nach einem Freistoß für den FC nahe der Mittellinie, senkte sich dieser weit über Freund und Feind, erreichte am zweiten Pfosten einen Eislinger Spieler, der den Ball per Kopf direkt in den 5-Meterraum beförderte, und von einem Kirchheimer Abwehrspieler "zwangsweise" im eigenen Tor untergebracht wurde. Zwar starteten die Gastgeber noch einige wütende Angriffe, doch unser Abwehrbollwerk (das bereits im Mittelfeld aufgebaut war) hielt dem Druck stand, und sicherte unsere ersten 3 Punkte. Respekt, Erleichterung und Freude hielten nach dem Schlusspfiff im Lager des FC Einzug. Jungens, weiter so ! Ihr seht "G E M E I N S A M" ist vieles möglich !
Der FC E trat mit der folgenden Mannschaft an: M. Funk, T. Latzko, S. Allag, U. Grupp (80. M. Reiff), J. Julevic, T. Kienle (50. T. Vehabi), L. Fähndrich (68. N. Kqiraj), R. Reichert, M. Wiesner (57. F. Härtel), B. Elezaj u. M. Neumann.
Desweiteren waren im Aufgebot: M. Mulke, M. Kupka u. K. Polat

Am kommenden Sonntag, dem 25.09.2011 begrüßen wir die Gäste des SV Böblingen. Diese stehen momentan auf dem 3. Tabellenplatz, was sicher wieder eine spannende Partie verspricht. Spielbeginn ist 10.30 Uhr.

       
  0 : 5  

1. FC Eislingen - 1. FC Heidenheim

 

Verbandsstaffel Nord - 18.09.2011   11:30 Uhr

 
A-Junioren gehen mit 0:5 gegen den 1.FC Heidenheim im Regen baden.
Am vergangenen Sonntag hatten die A-Junioren des FC E den momentanen Tabellenführer der Verbandsstaffel Nord (nach dem 1.Spieltag), den 1. FC Heidenheim zu Gast. Aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen wurde das Spiel nicht wie vorgesehen im Stadion, sondern auf unserem Kunstrasenplatz ausgetragen. Wie schon in Heilbronn, begannen wir unser Spiel recht druckvoll, was die Gäste zunächst nur kurz, gegen später überhaupt nicht mehr beeindruckte, denn nachdem diese unsere ersten Angriffsbemühungen abgewehrt hatten, übernahmen sie die "Herrschaft" über das Spiel. Geschickt ließ der FC H nicht nur den Ball, sondern auch uns laufen. Bereits in der 6.Min. gerieten wir in Rückstand. Völlig ungehindert konnte ein Heidenheimer Spieler auf deren rechten Seite den Ball annehmen und in Richtung Torauslinie durchstarten. Den Blick auf seine mitgelaufenen Stürmer gerichtet, rechneten alle mit einer Flanke, die sich im nachhinein als Torschuss entpuppte. Nicht nur unser Torhüter, auch alle unsere Abwehrspieler mussten dieser Aktion tatenlos zusehen. Auch in der Folgezeit fuhren die Gäste ihre Angriffe zumeist über unsere linke Abwehrseite. Nachdem die Heidenheimer zwei weitere Torchancen ungenutzt ließen, befreiten wir uns allmählich von dem inzwischen immensen Druck der Gäste, doch Unkonzentriertheiten in unserem Mittelfeld und unserem Sturm, ließen ein Durchkommen zum gegnerischen Tor nicht zu. Das 0:2 in der 16.Min. dann beinahe eine Kopie des 0:1, mit einem kleinen Unterschied, dass der Torschütze des 1. Tores den Ball nicht auf das Tor zog, sondern diesen seinem an der Strafraumgrenze völlig freistehenden Mitspieler zupasste, der danach keinerlei Probleme hatte, das Leder in unserem Tor unterzubringen. Dieses Tor kam beinahe einer Vorentscheidung gleich, den von Minute zu Minute agierten unsere Spieler hektischer und unkonzentrierter. Einfachste Dinge funktionierten nicht mehr. Das 0:3 nach 28.Minuten war die Folge. Einen kapitalen Ballverlust unseres Teams im Mittelfeld bestraften die Gäste mit einem Schuss aus ca. 30 Metern, wobei unsere etwas zu weit vor dem Tor gestandener Torhüter, keinerlei Abwehrchancen hatte. Auch das 0:4 in der 40.Min. war wieder die Folge einer Verkettung unglücklichster Umstände. Nach einem unserer inzwischen selten gewordenen Angriffe verloren wir den Ball in der Vorwärtsbewegung und waren auf dem "Rückweg" einfach zu behäbig. Die aufgerückte Abwehr kam nicht rechtzeitig zurück, so dass einer der brandgefährlichen Gästestürmer eine weitere Flanke von rechts, per Hacke ins Tor befördern konnte. Das dieses 4. Tor nicht schon Strafe genug gewesen wäre, verloren wir in derselben Minute auch noch verletzungsbedingt Marcel Schmidts, der bis zu diesem Zeitpunkt recht solide unsere rechte Abwehrseite verteidigt hatte. Nach 45 Minuten dann endlich der ersehnte Halbzeitpfiff, um die Jungs wieder neu zu motivieren, wobei diese Aufgabe für unseren Trainer sicher nicht ganz einfach war. Und doch konnte er seine Mannschaft wachrütteln. Nach anfänglichen Schwierigkeiten zu Beginn der 2.Hz., konnten auch wir wieder etwas brauchbares zum Spiel beisteuern. Nahmen die Gäste einen Gang heraus, oder fanden wir wieder zu unserer (eigentlich ja vorhandenen) "Stärke" zurück ? Zwischen der 53. und 75.Min. konnten wir das Spiel, trotz einer 5-Min.-Zeitstrafe für Samuel Allag, relativ neutral gestalten, doch zählbares kam, wie so oft, nicht heraus. Nach einer weiteren verletzungsbedingten Auswechslung (Matthias Kupka für Tobias Kienle), dann wieder das alte Lied. Heidenheim erhöhte nochmals den Druck, und stellte mit dem 0:5 bereits in der 76.Min. den Endstand her. Zwar hatten die Gäste von der Ostalb danach noch zwei weitere Chancen, doch konnte unser Torhüter ein höheres Endergebnis glücklich verhindern. Alles in Allem kam dieses Spiel zeitweise einer Lehrstunde gleich, und zeigte uns wieder auf, dass es für die Mannschaft noch reichlich (Trainings-) Arbeit gibt.
Der FC E ging mit folgender Aufstellung in die Begegnung: M. Funk, T. Latzko, M. Schmidts (40.Min. J.J ulevic), S. Allag, U. Grupp, T. Kienle (73.Min. M. Kupka), T. Vehabi (51.Min. K. Polat), R. Reichert, L. Fähndrich (72.Min. N. Kqiraj), B. Elezaj u. M. Neumann.
Weiter waren im Kader: M. Mulke, M. Reiff u. F. Härtel.

Bereits am Mittwoch, dem 21.09.2011 geht es für die A-Junioren des FC E weiter. Am 3.Spieltag sind wir dann zu Gast beim VfL Kirchheim, der momentan mit 4 Punkten den 4. Tabellenplatz der Verbandsstaffel Nord einnimmt. Spielbeginn an der Jesinger Allee ist um 18.30 Uhr. Hoffen wir (zu wünschen wäre es der Mannschaft), dass in diesem Spiel endlich der Knoten platzt. Über zahlreiche Unterstützung unseres Team würden sich sicher nicht nur die Spieler freuen. Abschließend wünschen wir unseren beiden Verletzten eine gute und rasche Genesung, so dass sie uns bald wieder tatkräftig unterstützen können. 

       
  1 : 0  

FC Heilbronn - 1. FC Eislingen

 

Verbandsstaffel Nord - 11.09.2011   12:30 Uhr

 
A-Junioren verlieren unglücklich mit 0:1 beim FC Heilbronn.
Der Spielplan der Verbandsstaffel Nord hielt am 1. Spieltag für die A-Junioren des FCE keine geringere Mannschaft, wie den letztjährigen Meister, den FC Heilbronn parat. Zwar wird unser sonntäglicher Gegner von vielen als Mit-Meisterschaftsanwärter gesehen, doch davon sah man zu Beginn des Spiels nicht sehr viel. Hervorragend von ihren Trainern eingestellt, machten die Eislinger die Räume der Gastgeber eng, und ließen diese in der Anfangsviertelstunde, durch ihr druckvolles Auftreten, kaum zur Entfaltung kommen. Leider konnten wir in dieser Phase des Spiels die Unsicherheiten der Gastgeber nicht in Zählbares ummünzen. Waren es ein nichtgegebener Foulelfmeter für unser Team oder ein nicht anerkanntes Tor von Lukas Fähndrich aufgrund einer knappen Abseitssituation, von der 15. Min. an nahm auch der FC Heilbronn aktiver am Spiel teil, was in der Folgezeit auch die ein oder andere gute Tormöglichkeit eröffnete. Durch viel Glück und einem am Sonntag sehr aufmerksamen Torhüter Marius Funk, konnten wir den in der Luft liegenden Rückstand geschickt verhindern. Nachdem beide Mannschaften ihre Chancen ungenutzt ließen, verflachte das Spiel zusehends, wobei die Eislinger Truppe die aktivere der beiden Kontrahenten war. Zwar hatten kurz vor der Halbzeitpause noch beide Teams jeweils eine hochkarätige Tormöglichkeit, doch da beide nicht verwertet wurden, ging es beim Spielstand von 0:0 in die Kabinen.
Mit Wiederanpfiff der 2.Hz. nahm neben den hochsommerlichen Temperaturen, bei beiden Mannschaften auch die Bereitschaft zu, noch weniger zum Gelingen eines spannenden Fußballspiels beizutragen. Sicherlich hatten auch die Gastgeber mit der beinahe unerträglichen Hitze zu kämpfen, doch waren sie es, die nach ersten "Probeangriffen" ab der 55. Min. das Kommando auf dem Platz übernahmen. Mehrere Angriffe rollten auf das Eislinger Tor zu, doch Dank der Ungenauigkeit der Gastgeber oder verschiedener Glanzparaden unseres Torhüters, erreichten auch die Heilbronner nichts zählbares. Ach ja, auch wir waren noch auf dem Platz. Nur mit Mühe konnten wir uns im weiteren Verlauf der Partie vom inzwischen langsam wieder nachlassenden Druck der Heimelf befreien, und unsererseits einige wenige Torchancen kreieren. Das allerdings unsere letzte Torchance in der 63. Min. sein sollte, war so nicht absehbar. Wachgerüttelt von den plötzlich "wiederauferstandenen Gästen", rissen sich die Gastgeber noch einmal zusammen, und mobilisierten wohl ihre letzten Kräfte, um vielleicht doch noch zum Erfolg zu kommen. In der 70. Min. war es dann soweit. Nach einem gefühlvollen "Freistoß-Heber" von der rechten Seite in den Eislinger Torraum, nutzte die Heimmannschaft eine ihr sich bietende Gelegenheit, um aus kürzester Distanz das Spielgerät in die Maschen zu donnern. Hierbei machte unsere Abwehr sicher nicht den sortiertesten Eindruck. Nun, noch waren 20 Min. zu spielen, um das Ergebnis zu korrigieren, doch wer sich darauf einstellte, dass sich unsere Mannschaft gegen die drohende Niederlage mit aller Kraft stemmen würde, sah sich getäuscht. Gezeichnet von der Hitze, mit dem gleichzeitigen Nachlassen der Kraft und der Konzentration kombiniert, hatten die Jungs des FC E nichts mehr zuzusetzen. So blieb es schließlich beim doch recht glücklichen 1:0 Erfolg des FC Heilbronn. Über die gesamte Spielzeit gesehen, wäre ein Punkt für den FCE mit Sicherheit nicht nur gerecht, sondern auch verdient gewesen.
Die A-Junioren des FC E traten mit folgender Aufstellung an: M. Funk, T. Latzko, M. Schmidts, S. Allag, U. Grupp (ab 72. Min. J. Julevic), T. Kienle, T. Vehabi (ab 72. Min. B. Elezaj), R. Reichert, F. Härtel (ab 52. Min. N. Kqiraj), L. Fähndrich, M. Neumann.
Weiter waren im Kader: M. Mulke, M. Reiff und M. Kupka

A-Junioren nach Sieg in Maichingen in der 2.Runde des Verbandspokals

(tr) In der 1.Runde des Verbandspokals 2011/2012 waren die A-Junioren des FC E. am Wochenende zu Gast beim Ligakonkurrenten der Verbandsstaffel Nord, dem GSV Maichingen. Bereits in den Anfangsminuten zeigte sich, daß diese Begegnung wohl ein knappes Endergebnis bereithalten würde. Beide Mannschaften bemühten sich aus einer gesicherten Abwehr heraus, das Spielfeld schnell zu überbrücken, doch mehr als zunächst zwei kleine Chancen für die Hausherren in der 4. u. 6.Min., sowie zwei Chancen für den FC E, durch Lukas Fähndrich und Uwe Grupp in der 7. bzw. 9.Min., sprangen dabei nicht heraus. In der Folgezeit verflachte die Partie, bei optimalen äußeren Bedingungen, mehr und mehr. Zu umständlich und langsam agierten beide Mannschaften, so dass keinerlei Spielfluß zustande kam. Zwar übernahmen wir gegen Ende der 1.Hz. Zusehens wieder die Kontrolle über das Spiel, doch trotz mehrfach schön vorgetragener Angriffe über die Flügel blieb uns ein Torerfolg verwehrt. Auch von den kämpferischen Gastgebern kam mehr oder weniger nichts, und so ging es torlos in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel stellten sich die Zuschauer zunächst auf dasselbe Spiel der 1.Hz. ein, doch musste die Halbzeitansprache des Trainergespanns Weisl/Besuch auf fruchtbaren Boden gefallen sein, denn mit dem Wiederanpfiff veränderte unsere Mannschaft ihr bis dahin zurückhaltendes Spiel. Völlig überraschend dann der Führungstreffer des FC. Nach einem schönen Zuspiel aus dem Mittelfeld heraus, zog der angespielte Lukas Fähndrich von der linken Seite nach innen, ließ zwei gegnerische, nur zögerlich angreifende Maichinger Abwehrspieler in Leere laufen und vollendete seine Aktion mit einem platzierten Schuß in den Torwinkel. Nur kurz schüttelten sich die Gastgeber, denn praktisch zum Torerfolg gezwungen, begannen auch diese plötzlich aktiv am Spiel teilzunehmen. Mit wütenden Angriffen auf unser Tor versuchten sie das Ergebnis zwischen der 52. u. 60.Min. zu ihren Gunsten zu drehen, doch entweder waren ihre Torschüsse zu ungenau, oder verfingen sich ihre Angriffsbemühungen in unserer umsichtigen Abwehr. Nachdem der GSV sein Pulver verschossen hatte, starteten wiederum wir neue Versuche, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Zunächst erarbeiteten wir uns neue Tormöglichkeiten in Form von Freistössen, die jedoch allesamt ungenutzt blieben. Nachdem diese Art Tore zu erzielen nicht fruchtete, zogen wir wieder unser Flügelspiel heran, was in der 70.Min., der kurz zuvor eingewechselte Marcel Wiesner, geschickt nutzte. Auf der rechten Seite angespielt, umkurvte er neben dem letzten Maichinger Abwehrspieler, auch den herausgestürzten Torhüter, und schob den Ball aus spitzestem Winkel gekonnt ins gegnerische Tor. Die so erhoffte und auch hart erarbeitete Vorentscheidung war gefallen, denn von einem letzten Aufbäumen der Gastgeber war nichts mehr zu sehen. Im Gegenteil. Zeitweise recht lustlos schoben sich diese in den verbleibenden Minuten den Ball zu. Das es schließlich nicht beim 2:0 blieb, veränderte Marcel Wiesner in der 77.Min., der eine weitere tolle Kombination der FC-Junioren (mit seinem 2.Tor) zum 3:0 Endstand abschloss.
Die A-Junioren von Manfred Weisl und Michael Besuch traten mit folgenderAufstellung an:
M.Funk, T.Latzko, M.Schmidts, S.Allag, U.Grupp, T.Kienle (ab 84.Min. K.Polat), T.Vehabi (ab 72.Min. N.Kqiraj), R.Reichert, F.Härtel (ab 63.Min. M.Wiesner), L.Fähndrich (ab 75.Min. M.Reiff), M.Neumann. Weiter waren im Kader: M.Mulke u. J.Julevic.

Verbandspokal 1. Runde
1.FC Eislingen A – FV 08 Rottweil A 4 : 2 (2:2)

(tr) Zum 1. Pflichtspiel der A-Junioren des FCE, der Qualifikation zum Verbandspokal 2011/2012, hatten wir am vergangenen Sonntag den letztjährigen 5. der Verbandsstaffel Süd, den FV 08 Rottweil, zu Gast. Vom Anpfiff weg entwickelte sich das Spiel recht zäh, da wohl keine der beiden Mannschaften dem Gegner sofort ins offene Messer laufen wollte. Mit zunehmender Spieldauer übernahmen wir allerdings das Kommando auf dem Platz, doch nennenswerte Torchancen waren hüben wie drüben nicht zu verzeichnen. Nach 20 Minuten dann doch der erste Aufreger im Spiel. Bei einem der wenigen Angriffe der Gäste, drang einer der Rottweiler Stürmer in unseren Strafraum ein, und kam nach einer Berührung von Tobias Latzko zu Fall. Der ansonsten gute Schiedsrichter erkannte zwar ein Foulspiel, war sich allerdings nicht sicher ob dieses innerhalb oder außerhalb des Strafraumes verursacht wurde. Nach kurzer Rücksprache mit seiner Assistentin an der Linie "verlegte" er den Tatort knapp außerhalb des Strafraumes. Den daraufhin fälligen Freistoß der Rottweiler konnte man durchaus als harmlos bezeichnen, da der Ball das Eislinger Tor doch meterweise verfehlte. Zunächst blieb diese Torchance auch die einzigste der Gäste, denn in der Folgezeit hielt der FC das Leder geschickt in den eigenen Reihen. In der 25. Min. kamen dann auch wir zu unserer ersten nennenswerten Chance. Nach herrlichem Doppelpass mit Lukas Fähndrich, setzte sich Tobias Latzko auf der linken Seite gekonnt durch, zog im Strafraum nach innen und schloss den Angriff mit einem trockenen Schuss in Richtung Rottweiler Tor ab. Leider verfehlte dieser nur knapp das Ziel. Vielleicht wäre ein Querpass in den Rücken der Abwehr besser gewesen, doch im Eifer des Gefechts übersah der Schütze wohl seinen mitgelaufen Mannschaftskameraden. Angriff auf Angriff folgte dieser Situation praktisch im Minutentakt, doch meistens war am gegnerischen Strafraum Schluss für unsere Elf. Eine weitere gute Tormöglichkeit ergab sich dann nach einem Eckball unserer Jungs. Zwar wurde dieser von der Rottweiler Abwehr zunächst geklärt, doch fiel der Ball vor die Füße von Tobias Kienle, der nicht lange fackelte und das Spielgerät in Richtung gegnerisches Tor drosch. Wäre der Ball durch die dicht gestaffelte Abwehr der Rottweiler gerutscht hätte dieses sicher das 1:0 für den FC bedeutet, doch leider waren dem Torerfolg zu viele Beine im Weg. Und so kam es, wie es kommen musste. 2. Angriff der Gäste, und schon lagen wir mit 0:1 im Rückstand. Wie es dazu kam? Nach einem schön eingeleiteten Rottweiler Angriff über die linke Seite war unsere Abwehr für einen Moment zu weit aufgerückt, in der Rückwärtsbewegung zu unsortiert, sodass der flache Pass nach innen einen unbedrängten Stürmer fand, und dieser den Ball unhaltbar für unseren Torhüter einschieben konnte. Der Jubel im Rottweiler Lager war groß, hielt aber nur für kurze Zeit an, denn der FC E antwortete, auf diesen eigentlich unverdienten Führungstreffer, mit wütenden Angriffen. Mit herrlichem Kurzpassspiel wurden die Vertreter der Verbandsstaffel Süd zeitweise schwindelig gespielt, doch zählbares kam dabei leider nicht heraus. Zwar hatten wir mehrere gute Tormöglichkeiten durch Marcel Wiesner, Lukas Fähndrich und Tobias Kienle, doch "noch" wollte das "Runde nicht in das Eckige". So wurden beim Spielstand von 0:1 die Seiten gewechselt, doch dieser Spielstand sollte nicht lange Bestand haben. 5 Minuten nach Wiederanpfiff der Partie bekamen unsere Jungs einen Freistoß auf der linken Seite, ca. 30 Meter vor dem gegnerischen Tor, zugesprochen. Als alle Rottweiler mit einer Flanke in den Strafraum rechneten, nahm sich Tobias Kienle ein Herz und zog den Freistoß direkt auf das Tor. Wahrscheinlich war dem Torhüter die Sicht versperrt, wahrscheinlich war der Ball auch leicht abgefälscht, doch diesmal fand der Ball den Weg ins Tor. Das so wichtige 1:1 war erzielt. Wohl noch im Freudentaumel des Ausgleichstreffers, verhielt sich nur 2 Minuten später unsere Abwehr recht unkonzentriert. Anders war es wohl nicht zu erklären, denn mit ihrem "gefühlten" 3. gefährlichen Angriff gingen die Rottweiler erneut in Führung. Nach einem über rechts eingeleiteten Angriff fanden im Eislinger Strafraum 3 (!) freistehende Rottweiler nur einen Abwehrspieler des FC E wieder. Diese überlegten nicht lange, und vollendeten den Angriff zum 1:2. Auch nach diesem erneuten Rückstand ließen die Eislinger nicht nach. Unbedingt sollte der erneute Ausgleich wiederhergestellt werden. Dieses unterstrichen unsere Jungs, indem sie noch einen Zahn zulegten, und die Rottweiler ein ums andere mal in arge Bedrängnis brachten. Torchancen für uns gab es durch Marcel Wiesner, Marcel Schmidts, Finn Härtel und Samuel Allag reichlich, doch das Gästetor schien Mitte der 2. Hz. wie vernagelt. Gelegentliche Entlastungsangriffe des FV aus Rottweil verfingen sich in der inzwischen gefestigteren Abwehr oder wurden von unserem Torhüter Marcel Mulke zunichte gemacht. Die Erlösung, aus Eislinger Sicht, dann in der 80. Min.. Nach großem Einsatz von Marcel Schmidts in der eigenen Abwehr, luchste dieser einem Rottweiler Spieler den Ball ab, schlug einen diagonalen Traumpass über ca. 50 Meter auf den inzwischen eingewechselten Taulant Vehapi, der diesen gekonnt aufnahm und mit einem schönen Flachschuss dem gegnerischen Torwart nicht den Hauch einer Chance ließ. Der Ausgleich zum 2:2 war wieder geschafft. Zwar hatten wir danach noch die Möglichkeit zu 3:2 durch Marcel Schmidts, doch gedanklich waren nicht nur wir, sicher auch die Gäste bereits in der anstehenden Verlängerung. Eine Art Vorentscheidung dann in der 2. Min. dieser Verlängerung. Nach einem schön getretenen Freistoß von Tobias Kienle (hier rechneten die Gäste sicher wieder mit einem Torschuss (wie in Hz.1) flog der Ball über Freund und Feind und erreichte den gut positionierten Michael Neumann, der keinerlei Mühe hatte diesen per Kopf im Tor unterzubringen. Erstmals in diesem Spiel gingen wir in Führung. Der FV 08 Rottweil war nun gefordert, denn plötzlich waren sie gezwungen, mehr für das Spiel zu tun, um nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. Toll eingestellt und immer wieder angetrieben von unseren Trainern Manfred Weisl und Michael Besuch, ließ der Eislinger Nachwuchs nicht nach. Auch aufgrund der nun zeitweise geöffneten Gästeabwehr ließen wir diese nicht mehr richtig zur Entfaltung kommen. In der Schlussphase des Spiels war nur noch eine nennenswerte Chance des FV zu verzeichnen, die von Marcel Mulke nochmals alles abverlangte, doch mit dem verwandelten Elfmeter von Michael Neumann in der 117. Min., nach einem Foul an Marcel Schmidts im Strafraum, war der Widerstand der Rottweiler gebrochen und gleichzeitig die 1. Hauptrunde des Verbandspokals erreicht, die uns am kommenden Wochenende zum GSV Maichingen führt.
Die A-Junioren des FC E traten mit folgender Aufstellung an: Marcel Mulke, Tobias Latzko, Marcel Schmidts, Samuel Allag, Uwe Grupp, Tobias Kienle, Finn Härtel (ab 96.Min. Jasmir Julevic), Robin Reichert, Marcel Wiesner (ab 53.Min. Taulant Vehabi), Lukas Fähndrich (ab 65.Min. Nikson Kqiraj), Michael Neumann. Weiter auf der Bank nahmen Platz: Michael Reiff, Matthias Kupka, Ricardo Martins und Philipp Kretschmer.
 
 

Vorbereitungsspiel
1. FC Eislingen A - SV Stuttgarter Kickers
Endstand:  2 : 3

 

Erstes Kennenlern-Training der A-Junioren

Zu einem ersten lockeren Training hatte am Montag das neue Trainergespann Weisl / Besuch eingeladen.
Nach einführenden Worten von Manfred Weisl folgte natürlich ein munteres Spielchen auf dem Kunstrasen. Die Teilnehmerzahl zum Saison-Auftakt war mit 24 Spielern nicht sonderlich beeindruckend, denn um wie geplant zwei Mannschaften auf Punktejagd zu schicken, muss hier noch nachgelegt werden. Die sportlichen Ziele sind für die A1 natürlich vorrangig wieder eine gute Platzierung in der Verbandsstaffel, die mit dem ausgeschiedenen Trainer Flitsch in der zurückliegenden Saison souverän erreicht wurde. Wirklich schade wäre es, wenn keine A2 zustande käme. Denn mit dem neuen Spielsystem könnte nach erfolgreicher Quali-Runde im Frühjahr in der Leistungsstaffel und im Falle der Meisterschaft innerhalb einer Saison sogar der Aufstieg in die Bezirksstaffel geschafft werden. Eine überaus sportlich reizvolle Aufgabe, die man dem FC-Talentschuppen eigentlich zugetraut hätte.