| |
Vereinschronik des 1. FC
Eislingen 1914 e.V.
|
1914/15... |
Auf
eine Anzeige im Amtsblatt am 10. Januar 1914
waren es 37 junge Leute, die der Einladung zur
Gründungsversammlung des 1. FC Eislingen Folge
leisteten. Die eigentlichen Gründer waren:
Erns Reik, Hermann Engelmayer, Hermann Schrag
und Eugen Weyrich. Friedrich Böhringer
übernahm damals das Amt des ersten
Vorsitzenden. Ein auf den 2. August 1914
angesetztes allgemeines Sportfest, wurde durch
die Mobilmachung zunichte gemacht
(Gründungsmannschaft). Der erste Weltkrieg
war ausgebrochen und drohte das ganze Werk zu
zerstören. Vorstand, Ausschuss und eine große
Anzahl der Mitglieder mussten gleich in den
ersten Tagen und Wochen ins Feld. In
rechtzeitiger Erkenntnis des Kommenden nahm
Albert Goll das Steuer des Vereinsschiffes
in die Hand. Auf ihn folgten je bis zu ihrer
Einberufung Karl Straub, Emil Erb und vor |
 |
| |
Kriegsende
Karl Maunz. 27 der Besten waren durch |
Friedrich Böhringer
 |
| |
ein
unerbittliches Schicksal aus der Mitte ihrer
Kameraden gerissen worden. Zu ihrem Gedenken
wurde später (1925) an der Südseite des alten
Clubhauses eine
Ehrentafel angebracht, die auch zu dem
Clubhaus-Neubau an der Haldenstrasse mitgenommen
wurde. |
|
1915/16
|
Kriegsmannschaft..
|
 |
 |
| 1916/17 |
Mannschaft 1916 |
| |
|
| 1919/20 |
Als
Ernst Reik wieder |
|
 |
 |
| |
vom
Krieg zurück kam, berief er am 11. Januar 1919
die
Wiedergründungsversammlung in die "Neue
Post" ein. Zum Vorstand wurde Hermann
Engelmayer gewählt. Im folgte im September
Wilhelm Engelmayer. Die Sportplatzfrage
gestaltete sich, den damaligen Verhältnissen
entsprechend, immer schwieriger. Doch konnte
wenigstens vorübergehend die Salacher Kiesgrube
gewonnen werden. Auch auf einer Wiese an der
Holzheimerstrasse durfte gespielt werden.
Unterstützung kam auch vom Göppinger SV, der
seinen Platz am Schützenkeller zur Verfügung
stellte. Für beide Vorstände eine schwierige
Aufgabe. |
|
1920/21 |
Durch
die rapid gestiegene Mitgliederzahl stand am |
| |
27.10.1919 =
01.01.1920 =
01.06.1920 =
|
298 Mitglieder
330 Mitglieder, am
360 Mitglieder, |
 |
| |
entstand so etwas wie eine
öffentliche Meinung, der sich der
Gemeinderat von Kleineislingen
gegenübergestellt sah. Nach langem Zögern gab er
die Zustimmung zur Erstellung eines allgemeinen
Sportplatzes, welcher erst 2 Jahre später, also
im Jahre 1921 zur allgemeinen Benützung
übergeben werden konnte. Vorstand war seinerzeit
Hermann Bossert. Endlich stand der so
dringend benötigte Sportplatz an der Ulmer
Strasse zur Verfügung. In verhältnismäßig kurzer
Zeit spielte sich die erste Mannschaft von der
C-Klasse über die B-Klasse in die A-Klasse
hinein. Namhafte Gegner wie Führt,
Arminia München (heute Bayern), Stuttgart,
Ulm, Reutlingen und Tübingen waren gerne zu
Gast. |
| |
|
|
|
|
 |
|
1923/24 |
Die Inflation in den Jahren
1922/23 bereitete allen Vereinen Kopfzerbrechen
über das Weiterbestehen.
In diese Zeit fielen auch Gedanken über die
Gründung einer Damenabteilung, was aber infolge
Geldmangel nicht durchgeführt werden konnte.
Trotzdem brachte das Jahr dem FC seine ersten
sportlichen Erfolge. Man wurde
Gau-Meister in der B-Klasse.
Infolge Rücktritts des Hauptausschusses übernahm
an der Generalversammlung am 14. Juli 1923
Otto Sihler das Amt des Vorstandes. |
 |
| |
|
|
|
|
 |
|
1924/25 |
In der Generalversammlung am
05.01.1925 wurde der Beschluss gefasst, an den
Bau eines eigenen
Clubheims zu gehen. Es wurden Anteilscheine
vergeben und ein Sonderbeitrag erhoben. Heute
eine kaum denkbare Finanzierung.
Die halbjährige
Generalversammlung am 25. Juli konnte bereits im
neuen Heim abgehalten werden. Georg
Ströhle wurde zum Vorstand gewählt.
Nach der Einweihung des
Clubhauses kündete die
Fahnenweihe nach außen hin den
unerschütterlichen Glauben der Mitglieder an
ihren FC.
Die Leichtathleten des Vereins
wuchsen über sich hinaus und schlugen zahlreiche
namhafte Gegner.
10 Jahre
Leichtathletik. |
 |
| |
|
|
|
|
 |
|
1926/27 |
Die Fußballabteilung konnte
Erfolg um Erfolg buchen, und so wurde im
Spieljahr
1926/27 der Aufstieg in die
Bezirksklasse, heute mit der Landesliga
vergleichbar, erkämpft. Die Gegner waren damals
Tübingen, Reutlingen, Nürtingen, Kirchheim,
Göppingen und Heidenheim. Doch auch das
Gesellige kam nicht zu kurz. |
|
1927/28 |
Die Mannschaft erarbeitete sich
auf Anhieb einen vielbeachteten 3.
Tabellenplatz. Der
Osterausflug war wieder ein Highlight. Auch
die
Jugend machte von sich reden. |
|
1928/29 |
Die finanzielle Not wurde immer
größer. Doch weiterhin wurde an der Ulmer Straße
bester Fußball zelebriert. Den
Vereinsvorsitz übernahm Fritz Dürr. Die A
I - Jugend konnte sich auch im
Entscheidungsspiel um die
Gaumeisterschaft 1929/1930 gegen den "SPV
Wendlingen" mit 4:1 Toren durchsetzen. |
 |
|
1931/32 |
Erstmals in der Vereinsgeschichte
weilten an Weihnachten 1932 mit der
französischen Mannschaft
U.S. Luneville ausländische Gäste in
Eislingen. Eine selten so zahlreiche
Zuschauermengen auf dem Sportplatz an der Ulmer
Straße erlebte eine prächtige Demonstration
guten Sports und - was noch wichtiger schien -
bester gegenseitiger Freundschaftsbezeugungen
innerhalb und außerhalb des Spielfeldes. Auch
eine
C-Jugend mit dem Spieler "Albert Sing"
war im Spielbetrieb. Bis zum Jahre 1933
beherrschte die Arbeitslosigkeit und Politik
nicht nur das Geschick beim FC Eislingen.
|
| |
|
|
|
|
 |
|
1932/33 |
Der
Karfreitags-Ausflug war schon immer fester
Bestandteil im FC-Kalender. Am 07.07.1933 gab
der 1. Vorsitzende Fritz Dürr kund, dass
er beabsichtige, zum 1. August 1933
zurückzutreten.
Durch die Wahl am 26.08.1933,
anlässlich einer Außerordentlichen
Mitgliederversammlung im
Clubhaus, wurde Gustav Schürmann als
Vereinsführer bestätigt. Er konnte mit hohem
Idealismus und diplomatischem Geschick die
Mitglieder zusammenhalten und Schlimmeres in
politischer und vereinsinterner Hinsicht
verhüten. Die
Stadterhebung gab Anlass zu Feierlichkeiten. |
 |
|
1933/34 |
Sportliche Erfolge stellten sich
wieder ein. Unter Trainer Ade gelang der
Aufstieg in die
zweithöchste Spielklasse. Das 20-jährige
Jubiläum wurde mit einem
Festzug und
interessanten
Freundschaftsspielen begangen. |
| |
Der
Karfreitagsausflug war wie immer mit guter
|
 |
| |
Beteiligung. Die Verbandsspiele
fingen erfolgversprechend an, jedoch kamen wir
im 2. Drittel in eine recht kritische Periode
hinein, bis wir uns im letzten Drittel doch noch
so weit auffangen konnten, dass wir den 4.
Tabellenplatz belegten. Die
zweite Mannschaft dagegen konnte in
imponierender Manier die Meisterschaft erringen.
Hierbei kam es zu kuriosen Spielergebnissen.
Donzdorf 2 und Uhingen 2 unterlagen 15:0 und der
FC Rechberghausen gar mit 25:0. Die
Reservemannschaft schloss die Saison mit nur
einem verlorenen Spiel und einem Torverhältnis
von 133:6 Toren ab. |
|
1934/35 |
Am 18. August 1935 kam es für die
Eislinger Bevölkerung zu einer interessanten
Begegnung. Gegner war kein geringerer als
Sparta Prag. Im selben Jahr wurde die zweite
Mannschaft wiederum Meister. Das Clubhaus in
seiner bisherigen Form erwies sich im Laufe der
Zeit als zu klein, so dass die Vergrößerung
unabdingbar wurde. Die Mitglieder ließen es an
Einsatzbereitschaft nicht fehlen, und bald
konnten sie sich im
Anbau wohlfühlen. |
|
1935/36 |
Das Jahr
1936 stand im Zeichen der
Auflösung der alten Turn- und Sportverbände,
darunter auch des Deutschen Fußballbundes und
der "Aufrichtung des Reichsbundes für
Leibesübungen". Beim FC wuchs eine interessante
Schülermannschaft heran und die
Osterwanderung zur "Mutter Franzl" erfreute
sich wieder größter Beliebtheit. |
|
1937/38 |
Die Osterwanderung 1938 führte
auf den Tälesberg zur
Hartberg-Klause. Ab 1. November 1938 durfte
nur noch Fußball spielen, wer der "großen
Erziehungsgemeinschaft der Hitlerjugend"
angehörte. Viele Akteure waren ab diesem
Zeitpunkt nicht mehr auf dem Spielfeld zu sehen.
Das Spieljahr 1938 erbrachte dennoch den
drittletzten Tabellenplatz und damit den Erhalt
der Klasse. |
|
1938/39 |
Das Oster-Ausflugsziel
konnte noch nicht ermittelt werden. Man schrieb
das Jahr 1939. Als zweiter großer Meilenstein in
der Vereinsgeschichte sollte das 25jährige
Stiftungsfest gefeiert werden. Die
Vorbereitungen kamen schon zum Abschluss, als am
Freitagabend, dem 25. August 1939, auf der
Hauptprobe zum Festbankett im "Saalbau" die
große Ernüchterung kam. Gegen 9 Uhr abends
brachte der Briefträger 78 Gestellungsbefehle zu
den begeistert probenden ca. 120 Menschen.
Wehmütig drehte man wohl die Einladung zur
Festwoche um und um. Das große Fest fand nicht
statt. Der furchtbare 2. Weltkrieg war
ausgebrochen, der so großes Leid über alle
brachte. Überall wurde der Sportbetrieb immer
schwieriger. |
|
1939/45 |
Viele Vereine stellten ihre
Tätigkeit vollständig ein. Der Sportbericht 1940
schreibt aber trotzdem, dass die A-Jugend
Meister und die B-Jugend Zweiter wurde. Die
erste Mannschaft steckte alle Probleme weg und
wurde Staffelsieger der 1. Klasse. Ihr wurde das
Leistungsabzeichen in Bronze verliehen.
Vereinswechsel waren im übrigen während der
Dauer des Krieges verboten. Noch Jahre hindurch
bemühte sich Gustav Schürmann sogenannte
Kriegsspiele zu organisieren. Dass dies nicht
leicht war, wird verständlich, wenn man liest,
dass Anfang 1942 der FC nur noch 67 zahlende
Mitlieder besaß und 146 Vereinsangehörige im
Felde standen. Dennoch wurde der
Jugend große Aufmerksam zuteil, was sich in
einigen Jahren äußerst positiv auswirken sollte.
A-Jugend 1941 und
A-Jugend 1942.
Dem Fußballspiel zuliebe wurden von der B-Jugend
sogar Fahrten bis nach
Laupheim organisiert und mit Begeisterung
zwei Spiele hintereinander ausgetragen.
Im Kreis Göppingen konnten Anfang 1943 keine
Rundenspiele mehr stattfinden. Es musste auf den
Kreis Esslingen ausgewichen werden. Die
Aufstellung einer guten Mannschaft wurde durch
weitere Einberufungen immer schwerer.
Bemerkenswert ist auch, dass einberufene
Sportkameraden an ihren jeweiligen Standorten
dem Fußball treu blieben, was das Schreiben des
Vereins
Rot-Weiß Berlin beweist. Mit
Kriegsversehrten, Jugendlichen und Urlaubern
wurden die Rundenspiele durchgeführt. Hier muss
man vor allen Dingen auf das Engagement unseres
Sportkameraden Konrad Zerlaut hinweisen,
der es verstand, auch in schwierigsten Zeiten
den Sportbetrieb aufrecht zu erhalten und auch
noch Kontakte zu den im Felde stehenden
Kameraden pflegte. Auch die traditionelle
Karfreitagswanderung wurde 1944 noch zu
einem Erlebnis. Die Fahrten zu den
Auswärtsspielen waren äußerst schwierig
(Lastwagen mit Holzgasmotoren, wobei das Holz
streng bewirtschaftet wurde). Dennoch konnte
1944 die Kreismeisterschaft Göppingen errungen
werden. Trotz des 6. Kriegsjahres und der damit
verbundenen Schwierigkeiten ließ es sich der FC
nicht nehmen, im 30. Jahre seines Bestehens
einmal wieder für kurze Zeit den Alltag
vergessen zu lassen, das Jubiläum mit einem
wirklichen Fußballfest zu begehen.
Mit dem A-Jugend-Jubiläumsturnier nahm der Tag
seinen Anfang. In zwei Gruppen spielte jeder
gegen jeden um den Gruppensieg. Die beiden
ersten bestritten das Endspiel, die beiden
zweiten kämpften um den 3. und 4. Platz. Bereits
nach dem ersten Spiel waren die Eislinger und
Göppinger Favorit für das Endspiel, welches der
FC in einem spannenden Kampf 5:0 gewann. Im
Jubiläumsspiel stand die erste Elf des Jubilars
einer Auswahl der A-Jugendmannschaft gegenüber,
welche durch einige Spieler des SpV Göppingen
verstärkt war. Der FCE hatte eine sehr gute
Mannschaft zur Stelle, die in allen Teilen
gleich gut besetzt war. Nach einem überlegenen
Spiel musste sich die Auswahl mit 6:0
geschlagen geben. So ging der für den Jubilar so
erfolgreiche Fußball-Festtag, der zudem noch
reibungslos vonstatten ging, zu Ende und wird
vor allem der Jugend dauernd in Erinnerung
bleiben.
Danach kam der Spielbetrieb immer mehr zum
Erliegen. Größte Probleme bereitete selbst die
Beschaffung von
Bällen und
Fußball-Schuhen. Pflichtspiele konnten wegen der
Verkehrsschwierigkeiten nicht mehr korrekt
abgewickelt werden. Von der Generalversammlung
am 07.04.1945 sind keine Unterlagen mehr
vorhanden, es wurden wohl auch keine mehr
gefertigt. Das Ende des "1000-jährigen Reiches"
war angebrochen.
Nach Kriegsende, am 08.12.1945, beschloss man in
einer Sitzung, an der alle Eislinger
Sportvereine teilnahmen, einen Großverein unter
dem Namen "Sportbund Eislingen" zu gründen.
Nachdem die Amerikaner den Fußballsport wieder
freigaben, hörte man von dem geplanten Eislinger
Sportbund nichts mehr. |
|
1946/47 |
 |
|
Im Jahre 1946 konnte der FC als
Mitglied des "Landessportverbandes Württemberg"
die normale Sporttätigkeit wieder aufnehmen. Die
Leitung des Vereins übernahm am 19. Januar der
altbewährte Eugen Nothdurft aus den
Händen Gustav Schürmanns. Es ging wieder
aufwärts. Ein Jahr später besaß der Verein schon
wieder 252 Mitglieder |
| |
 |
|
|
|
 |
|
1947/48 |
Erich Götz übernahm 1948
die Vereinsleitung.
Im 35. Jahr seines Bestehens war dem FC der
bisher größte
sportliche Erfolg beschieden. Die 1., 2. und
die
Junioren-Mannschaft kamen zu
Meisterehren. |
|
1948/49 |
Die Spielsaison 1948/49 brachte
den
Aufstieg in die höchste Amateurklasse,
damals Landesliga genannt. Auch die
zweite Mannschaft wurde Meister ihrer
Spielklasse.
Der nunmehrigen Bedeutung unseres Vereins
entsprechend, sollten Clubhaus und Platzanlage
den erhöhten Anforderungen angepasst werden. Der
Gemeinderat fasste den Entschluss, an der
Bundesstraße 10 in Richtung Salach eine
städtische Sportanlage zu bauen. |
|
1949/50 |
Die erste Mannschaft erreichte im
Spieljahr 1949/50 einen guten |
 |
| |
Tabellenplatz. Die
Jugendabteilung konnte besonders erfreuliche
Erfolge verbuchen. Alle Mannschaften konnten
beinahe alle Spiele gewinnen. |
|
1950/51 |
Anlässlich der Generalversammlung
am 18.03.1950 erklärte der 1. Vorstand Erich
Götz seinen Rücktritt und der seitherige 2.
Vorstand Max Ströhle übernahm geschäftsführend
die Vereinsleitung. In der 1950/51 ins Leben
gerufenen Württ. Amateurliga belegte die 1.
Eislinger Elf einen hervorragenden 3.
Tabellenplatz. Als Freundschaftsspielpartner
kamen am 26.08.1950 die Spieler der Victoria
Bern nach Eislingen. Die Schweiz erlaubte als
erste Nation die sportliche Begegnung mit
deutschen Sportkameraden. Mit dem Besuch des FC
Victoria Bern hatte so zum ersten Mal nach
Kriegsende eine ausländische Fußballmannschaft
Eislinger Boden betreten. Pünktlich traf am
Samstagnachmittag der Zug in Ulm ein, wo ein
Vertreter des FC Eislingen die Schweizer
Fußballer erwartete. Nach dem Mittagessen wurde
eine Rundfahrt durch Ulm unternommen. Nahezu
2500 Zuschauer sahen am Sonntag ein spannendes
Spiel auf dem festlich hergerichteten Platz,
welches der FC mit 4:3 Toren für sich
entscheiden konnte.
In der Hauptversammlung am 01.12.1951 wurde die
Erweiterung der Aufenthaltsräume für die
Mitglieder und die Schaffung neuer Brause- und
Umkleideräume beschlossen. Ein knappes Jahr
später konnte die |
 |
| |
Einweihung statt finden.
|
 |
| |
Regelmäßige Spielerversammlungen
(19.07.1950) fanden unter regem
Publikumsinteresse statt. Laut Eislinger Zeitung
vom Freitag, 01.09.1950 fand ein
Spektakulärer Spielerwechsel statt.
Die Verbandsspielsaison 1950/51 verlief recht
wechselvoll. Eislingen belegte den
3. Tabellenplatz, eine großartige Leistung
im ersten Jahr des Bestehens der 1. Württ.
Amateurliga. An Pfingsten 1951 konnten die FCler
der Einladung des 1. FC Viktoria Bern zum
Rückspiel Folge leisten. Vor dem Spiel am
Samstagnachmittag, das zu aller Freude mit einem
freundschaftlichen 1:1-Unentschieden endete,
spielte die Berner Knabenkapelle - ein für
unsere Schweizfahrer noch ungewohntes Bild -
flotte Weisen auf der Berner Sportplatz-Anlage.
Der Pfingstsonntag sah alle Fußballer vereint
bei der Dampferfahrt auf dem Thuner-See zur
Beatenbucht. Am Pfingstmontag führte die Reise
der Eislinger nach Langnau. Die Nacht
wurde in Luzern verbracht und am kommenden
Morgen die Heimreise angetreten. "Es war eine
Fahrt zu Freunden!" |
|
1951/52 |
Im Jahre 1951 wurde Max
Ströhle in der Generalversammlung als 1.
Vorsitzender bestätigt. Gustav Schürmann
wurde Ehrenvorsitzender. Dipl.-Sportlehrer
Heinz-Joachim Friedrich wurde als neuer
Trainer gewonnen. In der
Saison 1951/52 reichte es zu einem guten 7.
Platz.
FC Torwart Gert Schuster war als TW Nr. 3
Mitglied der Nationalelf bei den Olympischen
Spielen 1952 in Helsinki.
Am 22.05.1952 ging es zu einem Punktspiel nach
Nürtingen. |
|
1952/53 |
Das Jahr 1953 brachte einen neuen
Wechsel in der Vereinsführung. Max Ströhle
sah sich infolge beruflicher Überlastung
außerstande, den Verein weiter zu leiten. Ein
zweites Mal erklärte sich Erich Götz
bereit, die Führung der Vereinsgeschäfte auf ein
Jahr zu übernehmen. |
|
1953/54 |
Das Spieljahr 1953/54 brachte die
bislang größten sportlichen Erfolge in der nun
40jährigen Geschichte des Vereins.
Friedrichshafen schaffte mit 1 Punkt
Vorsprung die Meisterschaft und die beiden
punktgleichen Tabellenzweiten, der frühere
Deutsche Amateurmeister VfR Schwenningen und der
1. FC Eislingen mussten ein Entscheidungsspiel
in Reutlingen austragen. Dies geschah am
07.04.1954., an einem Mittwochabend.
Am nächsten Tag überschlugen sich die
Schlagzeilen: "Die Sensation von Reutlingen" -
"Eislingen deklassiert Schwenningen". "Der
FC Eislingen kontert den früheren
Amateurmeister mit 5:1 (2:1) nieder". "Die
Filstäler in bestechender Form". Der FC musste
nach diesem Sieg an den Aufstiegsspielen zur 2.
Division teilnehmen. Doch weder Spieler noch
Vereinsleitung konnten sich für den
Vertragsspielerfußball erwärmen und so wurde
auch letztlich in der Aufstiegsrunde nur Platz 6
ereicht. Würdig im Verbandsspieljahr 1953/54
standen die Erfolge der Jugend. Sie wurde mit
sämtlichen Mannschaften Kreis- und
Bezirksmeister. Die A-Jugendmannschaft kam sogar
ins Endspiel um die württ. Jugendmeisterschaft
gegen den VfB Stuttgart, erzwang ein
Unentschieden und wurde erst im
Wiederholungsspiel geschlagen. |
|
1954/55 |
Auch im Spieljahr 1954/55 hat
sich die 1. Mannschaft unseres Vereins wieder an
die Spitze gekämpft und diese zusammen mit dem
SSV Ulm auch bis zum Ende der Verbandsrunde
behauptet. Die vielen Spielausfälle durch
Verletzungen waren durch die vorhandenen
Ersatzkräfte doch nicht so zu überbrücken und so
reichte es nur zum
2. Platz, der gleichzeitig die
Teilnahmeberechtigung zu den Spielen um die
deutsche Amateurmeisterschaft brachte. Der FC
Eislingen wurde der Staffel D zugeteilt. Durch
großen kämpferischen Einsatz setzte sich die
Eislinger zusammen mit den Würzburger Kickers
punktgleich an die Spitze. Das in Schwäbisch
Hall ausgetragene Entscheidungsspiel verloren
dann die Blau-Weißen aus dem Filstal recht
unglücklich mit 0:1 - und aus war der Traum vom
Amateur-Enspiel. |
|
1955/56 |
In der Hauptversammlung des FC
Eislingen vom 09. Juli 1955 wurde Rektor Hugo
Glöckler zum neuen Vereinsvorsitzenden
gewählt. Der 1. Fußballmannschaft reichte es zu
einem bescheidenen Mittelplatz. Im November
wurden die
Spieler
Haag und Büchler für ihr 260. Spiel
beim FC Eislingen geehrt. Franz Raßhofer
wurde mit 10 Toren Schützenkönig der 1.
Amateurliga Württemberg.
Die A-Jugend erreichte bei den Spielen um die
Württ. Meisterschaft die Vorschlußrunde und
verlor dort gegen den späteren Meister VfB
Stuttgart recht unglücklich mit 0:2
Während die FCler in der Verbandsrunde sich
nicht in der Spitzengruppe platzieren konnten,
gelangten sie in den Spielen um den
Württ. Vereinspokal ins Endspiel, wo sie im
Juli 1956 in Sindelfingen auf den FV Union
Böckingen trafen, der nach einem spannenden
Spiel von den Eislingern mit 2:1 Toren besiegt
wurde. |
 |
|
1956/57 |
Auch die Stadt Eislingen zeigte
sich von diesem stolzen Erfolg angetan und im
Spieljahr 1956/57 konnte die 1. Mannschaft ihre
Heimspiele auf dem Spielfeld des neuerbauten
städtischen Stadions austragen. Der Start in die
Punktspielrunde verlief glänzend. Leider hielt
die Mannschaft nicht das, was sie zu Beginn
versprach und hatte am Schluss bei der Vergabe
der Meisterschaft nicht mehr mitzureden. Im
Pokal hielt sie sich |
| |
jedoch dafür schadlos.
Nacheinander wurden die Gegner besiegt und |
 |
| |
die Elf erreichte, wie im Vorjahr
das Endspiel, wo sie in Geislingen/Steige auf
den SSV Ulm traf. Als Pokalverteidiger galten
die Filstäler als klarer Favorit, doch am Ende
war der Außenseiter Ulm Sieger. Mit dem Ende der
Saison verlässt den Verein nach 5 1/2 jähriger
Tätigkeit Dipl.-Sportlehrer H.J. Friedrich.
Für ihn engagierte die Vereinsleitung
Dipl.-Sportlehrer Katzer aus Kornwestheim.
Der FC Eislingen stieß wieder zur Spitze vor,
wurde aber im Endkampf von der Union Böckingen
auf den 2. Platz verwiesen. Zum ersten mal
gastierte die Elf von
"Empor Tabak Dresden" in Eislingen. Nach
Ablauf der Saison folgte das Rückspiel in
Dresden, welches wiederum die Eislinger 3:4
gewannen. Die hierbei geschlossenen
Freundschaften waren von so herzlicher Bindung,
dass zwei damalige Spieler ihre heutigen
Ehefrauen nach Eislingen holten. |
|
1957/58 |
Im Vorjahr war der FC Eislingen
im Endspiel um den Württemb. Vereinspokal dem
SSV Ulm unterlegen. Als Endpsielpartner war er
jedoch zur weiteren Teilnahme an den
DFB-Pokalspielen berechtigt. Das Los bescherte
dem FC Eislingen mit dem VfB Stuttgart den
mehrmaligen Deutschen Fußballmeister. Am
Samstag, dem
19. April 1958 war es dann soweit. Das Spiel
sollte zu einem einmaligen Höhepunkt in der
bisherigen Geschichte des FC Eislingen werden.
Als um 17 Uhr Robert Schlienz seine
weiß-roten Stuttgarter beim Einlaufen in das zum
Bersten volle Stadion anführte, waren es nahezu
10.000 Fußballbegeisterte, die den VfB sehen
wollten. Alles war also gespannt, und als der
Schiedsrichter den Ball freigab, waren die Ränge
in Feststimmung. Als nach zehn Minuten dann
Raßhofer mit einem unhaltbaren Schuß
Sawitzki im Stuttgarter Tor bezwungen hatte,
kannte der Jubel im Stadionrund keine Grenzen.
Doch nun machten die Stuttgarter Ernst und es
kam was kommen musste. Die braven Amateure waren
dem Sturmwirbel der Vertragsspielerelf aus
Stuttgart nicht gewachsen. In regelmäßigen
Abständen schraubten die Stuttgarter |
 |
| |
das Ergebnis auf 1:7. Die
blau-weißen Eislinger waren ein fairer |
 |
| |
Verlierer. Im Juli 1958 übergab
der 1. Vorsitzende, Rektor Glöckler, das
Amt des Vereinsvorsitzenden an Hermann
Hungerbühler. Die erste Mannschaft hat sich
wieder zur Spitzengruppe emporgearbeitet. Wenn
es auch zur Meisterschaft nicht gereit hat,
blickte man mit Befriedigung auf den erreichten
4. Tabellenplatz. Mania mit 27 Treffern
Schützenkönig der 1. Amateuerliga Württemberg,
FC Eislingen mit dem schußkräftigsten Sturm
(81). Waren die Pflichtspiele also von Erfolg
gekrönt, in den Pokalspielen ließ gleich im
zweiten Spiel die Bietigheimer Germania uns auf
eigenem Gelände mit 3:6 aussteigen. Zum ersten
Mal hatte der FC danach 4 aktive Mannschaften.
Die 1b- und 2b- Mannschaften gastierten in der
B-Klasse. Die 1b kämpfte um die offizielle
Meisterschaft und wurde Tabellenzweiter. Die
Reserve wurde Meister. In der ersten Runde um
die Württ. A-Jgd.-Meisterschaft schlug die
A-Jugend unter Trainer W. Gromer auf
neutr. Platz in Blaubeuren den FV Saulgau 5:2.
Rink - R. Wiest, Fauth, Heer, Kellenbenz, Doster,
Müller, G. Wiest, Schubert, Luther, Haas. |
|
1958/59 |
Ab 1. Januar 1959 übernahm
nochmals der frühere langjährige Trainer,
Dipl.-Sportlehrer Friedrich, die 1. und
2. Mannschaft. Die ordentliche Hauptversammlung
beschloss 1959 aufgrund der Ausführungen, dem
Haupt- und Bauausschuss den Verkauf des
alten Clubhauses und den Clubhausneubau bis
zur baureifen Ausführung durchzuführen. Das
Vereinsmitglied Architekt Albert Graf
übernahm die Vorplanung. Im November 1959 wurde
die Parzelle 1104 beim Stadion erworben, auf der
einmal der Neubau stehen sollte. Das Clubhaus
mit Areal wurde an die Firma Kaliko zu einem
Preis von 160.000 DM verkauft. Gerade zu diesem
Zeitpunkt befasste sich auch der TV 1873
Eislingen mit dem Gedanken der Erweiterung der
Turnhalle an der Ulmerstraße. Eine Vereinigung
der beiden Vereine wäre ein Idealfall gewesen.
Nach mehreren Sitzungen im Rathaus war die
Stimmung beim FC für eine Fusion mit dem TV
eingestellt, als unerwartet der TV dem
Bürgermeisteramt mitteilte, dass er es nicht für
zweckmäßig hielte, weitere Verhandlungen zu
führen. Die geplante Fusion FC 1914 und TV 1873
war gescheitert. |
|
1959/60 |
Auch im Spieljahr 1959/60 konnte
der FC ansprechende Erfolge verzeichnen, doch zu
Meisterehren reichte es nicht aus. Im Pokal
dagegen kam er unter die letzten Sechs. Als
Gegner bescherte das Los den BC Augsburg. Schon
damals waren alle Augen auf
Helmut Haller gerichtet, der am 22.10.1960
im Eislinger Stadion ein wahres Fußballfeuerwerk
abbrennen ließ. Der blonde Helmut blieb mit
einem 0:4 Sieg weiter in der Pokalrunde.
Das schönste Erlebnis hatten die Spieler der 1.
Mannschaft und die Ersatzspieler mit einigen
Angehörigen des Hauptausschusses im Juli des
Jahres 1959, als es auf große Spanienfahrt ging,
Ein Omnibus mit froh gestimmten
Fahrtteilnehmern verließ die Stadt Eislingen
mit dem Ziel Spanien. Die Reise führte zunächst
nach San Carlos de la Rapita, dem Zielort, an
der Costa del Sol, der „Sonnenküste". Der
dortige Verein war seit drei Jahren auf eigenem
Gelände ungeschlagen. Sie spielten in der 2.
Profidivision. Bei einer Temperatur von 28°
gelingt den Blau-Weißen ein Überraschender
1:2-Erfolg. Im zweiten Spiel gegen denselben
Gegner gab es ein 3:3-Unentschieden. Ein schöner
Pokal ziert heute im Clubhaus den
Trophäenschrank und erinnert an die stolzen
Erfolge im sonnigen Süden.
Die 1. Amateurliga Württemberg wird geteilt -
FC Eislingen steigt in der Gruppe
Nordwürttemberg ab.
Am 3. Juli 1960 beschloss der Verbandstag des
Württ. Fußball-Verbandes in Aalen die Teilung
der württ. Amateurliga in zwei Gruppen. Ein Teil
der Vereine, darunter auch der FC Eislingen,
wurden der l. Amateurliga Nördwürttembergs
zugeteilt, während die Vereine Südwürttembergs
in die neugegründete Schwarzwald-Bodensee-Liga
eingestuft wurden. Erhoffte man sich von der
Teilung, dass endlich einmal der FC Eislingen
die Meisterschaft erringen würde, nachdem die
Kontrahenten SC und VfR Schwenningen sowie
Friedrichshafen in der anderen Gruppe spielten,
so war gerade das Gegenteil der Fall. Eine
unglaubliche Pechsträhne verfolgte die Eislinger
die ganze Saison hindurch. Von den 32
Punktspielen wurden 15 verloren. Da weitere neun
Spiele unentschieden endeten, kam die Elf nur
auf 25:39 Punkte bei einem Torverhältnis von
51:54. So mussten wir also im Jahre der
Einweihung des neuen Clubhauses den bitteren Weg
des
Abstieges in die II. Amateurliga antreten.
Die Reserve holte sich in der l. Amateurliga den
Meistertitel (welch ein Kuriosum, wenn die 1.
Mannschaft gleichzeitig absteigt), und auch die
Ib- und llb-Mannschaft errang hervorragende
Tabellenplätze in der B-Klasse Göppingen.
Besonders bitter war auch der Abstieg für
Trainer Werner Gromer, der die Mannschaft
Anfang 1960 aus den Händen von
Dipl.-Sportlehrer Friedrich übernommen
hatte. Doch bei der Clubhauseinweihung gaben die
Spieler das Versprechen, auch in der unteren
Klasse zusammenzustehen und den Wiederaufstieg
zu versuchen. Im Juli 1960 konnte der 1.
Vorsitzende Hungerbühler in einer kleinen
Feier den Grundstein für das neue Clubhaus
legen. |
|
1960/61 |
Im Mai 1960 hatten die Firmen
Werner und Kurz-Leinmüller in einer
Arbeitsgemeinschaft mit dem Rohbau des
Vereinsheims begonnen. Die Bauarbeiten schritten
rasch voran und am Samstag, dem 15. Juli 1961,
hatte der FC Eislingen seinen großen Tag. FC
Eislingen weiht sein
neues Clubhaus ein
Überall in der Öffentlichkeit, bei den
Nachbarvereinen und der Presse wurde der stolze
Neubau des FC Eislingen gepriesen. Bei der
Einweihungsfeier zeigte sich dann auch die
ideale Gestaltung aller Räume. Geladene Gäste,
Vorstand, Spieler und Vereinsmitglieder begingen
diesen Tag wie ein Volksfest. Der FC Eislingen
hatte wieder ein neues, schönes Vereinsheim. |
|
1961/62 |
FC Eislingen schafft auf
Anhieb
Wiederaufstieg in die l. Amateurliga.
Schon die ersten Spiele zeigten dem Absteiger,
dass unten eine recht rauhe Luft wehte. Das
spielerische Können und die technische
Überlegenheit gaben jedoch den Ausschlag
zugunsten des FC Eislingen, der 1962 erneut
Meister wurde. Die Hälfte des zurückzulegenden
Weges war geschafft. Doch nun folgten die
Aufstiegsspiele, denn von den 4 Meistern der
II. Amateurliga konnten nur drei ins Oberhaus
aufsteigen. Außer Eislingen hatten sich
qualifiziert: die SpVgg Neckarsulm, die Gmünder
Normannia und der SV Rot. Gleich im ersten
Treffen kam es in Eislingen zur Begegnung der
beiden Favoriten Eislingen und Gmünd. Der FC
Eislingen gewann das Spiel mit 4:0 Toren. Als
auch die Spiele in Rot und Neckarsulm gewonnen
wurden, fehlten nur noch zwei Punkte zum
endgültigen Wiederaufstieg. Diese holten sich
die Eislinger durch einen hart erkämpften
2:0-Sieg auf eigenem Platz gegen den SV Rot.
Nach vier Spielen der Aufstiegsrunde stand der
FC Eislingen mit 8:0 Punkten und einem
Torverhältnis von 10:1 bereits als
Aufstiegsmeister fest. Dass die beiden
letzten Spiele dann zu Hause gegen Neckarsulm
und in Gmünd verlorengingen, war lediglich ein
Schönheitsfehler. Eine Meisterschafts- und
Aufstiegsfeier beschloss die Saison. Zu erwähnen
ist noch, dass die Reserve wieder einmal den
Meistertitel in ihrer Klasse errang. |
|
1962/63 |
Nach dem Wiederaufstieg war das
Ziel für 1963 klar, die Klasse zu erhalten. Die
Mannschaft hatte einen schwachen Start. Nach
drei Spielen besaßen wir noch nicht einen
einzigen Punkt. Nach wechselnden Erfolgen
standen wir am Ende der Vorrunde mit 12:18
Punkten mit am Tabellenende. Doch letztlich
reichten die erzielten Punkte aus für einen
Mittelplatz. Mehr war wohl auch nicht drin. In
den Pokalspielen kamen die Blau-Weißen unter die
letzten 16. Eine 3:1-Niederlage in
Kirchheim/Teck bedeutete für ein weiteres Jahr
das „Aus" im Pokalwettbewerb. Die Reserve
stellte, wie könnte es schon anders sein, wieder
einmal mehr den Meister in der Reserverunde der
l. Amateurliga. Auch die unteren Mannschaften
waren wieder recht erfolgreich. |
|
1963/64 |
Durch die vielen im Winter 1963
ausgefallenen Spiele wurde die obligatorische
Sommersperre durch die Verbandsinstanzen
richtigerweise aufgehoben. Im Spieljahr 1964
gingen viele wertvolle Punkte verloren. Zum
Schluss der Saison spielte das blau-weiße
Ensemble dann noch einmal groß auf, was den 7.
Tabellenplatz einbrachte. Die unteren
Mannschaften buchten nur Teilerfolge. Die
Reserve war lange heißer Meisterschaftsfavorit.
Im Endspurt ließen die Kräfte nach, doch auch
der 2. Platz ist ein Erfolg. Die II. Mannschaft
kam in der C-Klasse Göppingen auf den 5. Rang,
die Reserve errang die Meisterschaft. Die
A-Jugend belegte in der neugegründeten
Bezirksstaffel einen Mittelfeldplatz.
50-jährigesJubiläum.
In einem groß aufgezogenen festlichen Rahmen
feierte der Verein vom 20. Juni bis 28. Juni
1964 sein 50-jähriges Bestehen. Ein großes
Festzelt füllte den Stadion-Parkplatz aus. Der
Festabend wurde in überzeugender Manier von den
örtlichen Gesangsvereinen und der Stadtkapelle
mit gestaltet. Auch sportlich bot der Verein
einiges, diesem Fest die erforderliche Gestalt
zu verleihen. Das Leichtathletik-Abendsportfest
am 24. Juni mit Teilnehmern der deutschen
Spitzenklasse zog allein 2000 Zuschauer an. Im
Fußball verlor man in einem Freundschaftsspiel
gegen die Stuttgarter Kickers mit 2:7 Toren. Der
absolute Höhepunkt war jedoch das Jubiläumsspiel
der Traditionsmannschaft 1. FC Eislingen mit
Albert Sing gegen den
1. FC Kaiserslautern mit Fritz Walter, dem
Ehrenspielführer der Nationalmannschaft.
„Parkplätze und Straßen um das Stadion waren
überfüllt. 4000 Zuschauer sahen ein großartiges
Spiel, das letztendlich die FC-ler mit 5:7
verloren" so berichtet die lokale Presse. Der
Deutsche Fußballbund überreichte eine
Ehrenurkunde, Sepp Herberger übersandte
seine besten Wünsche, Rundfunk und Fernsehen
berichteten über den Verein. Den Abschluss der
Sportwoche bildete ein Amateurauswahlspiel
Nordwürttemberg - Südwürttemberg, das die
Ersteren mit 2:1 für sich entschieden. Vom FC
waren Ayerle, Schubert und
Necker in der Auswahlmannschaft nominiert.
In der Vorbereitungsphase auf die Saison 64/65
fand im August ein Spiel gegen Grasshoppers
Zürich, trainiert von Albert Sing, statt.
Beide Teams trennten sich 3:3. Nach gutem Start
musste in dieser Saison sogar zeitweise
gezittert werden. Zu nennen sind aus dieser Zeit
die Spieler Ayerle, Fink, Günter, Eberle, Heide,
Stadelmaier, Färber, Blessing, Balint, Schnor,
Diestl, Kellenbenz, Schubert, Fauth, Kober,
Pfletschinger, Erdmann, Zurmühl und Kuttler, Zu
bemerken bleibt auch, dass die recht regen
Senioren Gruppensieger auf dem Feld mit 12:0
Punkten und 47:4 Toren wurden. Während diesem
Spieljahr wurde auch die dringend notwendige
Erweiterung der Küche im Vereinsheim in Angriff
genommen. |
|
1965/66 |
Im Gegensatz zum Vorjahr hatten
die Aktiven einen recht schwachen Start in der
Saison 1965/66. Aus gesundheitlichen Gründen gab
Werner Gromer das Traineramt an Otto
Jauß ab. Werner Gromer übernahm den
Spielausschuss. In diesem Spieljahr kamen in der
Begegnung gegen den Tabellenführer Gmünd 3500
Zuschauer ins Stadion und dies, obwohl der FC
auf keinem vorderen Tabellenplatz war. Mit dem
12. Rang wurde die Runde beendet. Unsere Reserve
wurde Tabellenzweiter hinter dem VfB Stuttgart.
Die Jugend spielte in diesem Jahr unter der
Leitung von Erwin Eger an der Spitze des
Bezirks Neckar/Fils. Ihm zur Seite standen die
Idealisten Willi Hörmann und Günter
Seeger.
Systematische Jugendarbeit.
In der Hauptversammlung vom 9. Juli 1966 musste
die Vorstandschaft berichten, dass der
Küchenneubau finanziell doch etwas Sorge
bereite, trotz gesundem finanziellem Fundament.
Hermann Hungerbühler mahnte in seinem
Rechenschaftsbericht, dass der FC vor einem
Scheideweg stehe, da kein Verein, der an der
Amateurspitze steht, weiterhin eine Rolle
spiele, wenn er sich nur auf herkömmliche Mittel
stütze. Er rief zur „systematisch ausgerichteten
Pflege des Nachwuchses auf". Denn es hatte so
nebenbei die Zeit begonnen, vermehrt Spieler von
auswärts zum Verein zu holen. |
|
1966/67 |
war es Werner Gromer
wieder möglich das Traineramt zu übernehmen.
Dank einer optimalen Vorbereitung und einem
guten Start gegen die VfB-Amateure war man
Tabellenführer. Dann folgten Niederlagen.
Otto Jauß übernimmt wieder das Training. Man
konnte gerade noch dem drohenden Abstieg
entrinnen.
Der FC hat
3 aktive Mannschaften, 1 AH-Mannschaft und 6
Jugendmannschaften. Bei Begegnungen auf dem
herrlichen Rasenplatz im stadteigenen Eislinger
Stadion sind durchschnittlich 1.000 Zuschauer
zugegen. Im Verein wird breite Jugendarbeit
geleistet. Es sind einige Jugendtalente
vorhanden, die berechtigt hoffen lassen, später
Lücken in den aktiven Mannschaften zu schließen.
Dem Verein gehört eine Leichtathletikabteilung
an.
Mitgliederbestand 600, davon 80 Aktive, 100
Jugendliche |
| |
1.
Vorstand |
|
|
Hermann Hungerbühler |
|
| |
2.
Vorstand |
|
|
Herbert Müller |
|
| |
3.
Vorstand |
|
|
Friedrich Schöller |
|
| |
Spielausschuss |
|
|
Erhard Nonnenmacher |
|
| |
Sportkassier |
|
|
Josef Frank |
|
| |
Wirtschaftskassier |
|
|
Otto
Scheffer |
|
| |
Hauptschriftführer |
|
|
Hans
Kloos |
|
| |
Spielschriftführer |
|
|
Hans
Müller |
|
| |
Jugendleiter |
|
|
Günter Seeger |
|
| |
Schülerleiter |
|
|
Willi Hörmann |
|
| |
Leichtathletikobmann |
|
|
Willi Zeller |
|
| |
Kulturausschussobmann |
|
|
Konrad Sihler |
|
| |
Wirtschaftsausschussobmann |
|
|
Alfred Bossert |
|
| |
Ehrenringträger |
|
|
Eugen Nothdurft |
Hermann Hungerbühler |
|
1967/68 |
Zum Spieljahr 1967/68 wurde
Robert Schlienz als Trainer gewonnen. Ein
erfahrener Mann im Fußballgeschäft. Wurde er
doch mit dem VfB Stuttgart Deutscher
Fußballmeister. Ihm steht Trainer Theo
Widmann mit seiner vieljährigen Erfahrung
bei. Trainiert wird wöchentlich zweimal. Doch
führten 7 Niederlagen in Folge zu einem weiteren
Trainerwechsel. Der frühere aktive Spieler Theo
Wiedmann übernahm seinen Posten. Doch auch er
konnte mit der jungen, neuformierten Mannschaft
nichts mehr retten und man musste den Weg des
Abstieges gehen. Trotzdem machte die
Mannschaft eine Reise nach Berlin, die Reserven
knüpften die ersten Kontakte nach Goldrain in
Südtirol, die bis noch lange Bestand haben
sollten. Es bleibt festzuhalten, dass nicht der
Abstieg daran Schuld war, dass in der
Hauptversammlung am 8. Juni 1968 keine
Vereinsführung gefunden werden konnte. Der
langjährige 1. Vorsitzende Hermann
Hungerbühler hatte bereits das Jahr zuvor
angekündigt, nicht mehr den Vorsitz zu
übernehmen. Eine kommissarische Vorstandschaft
überbrückte dieses Problem bis zur
außerordentlichen Mitgliederversammlung im
Dezember desselben Jahres.
Neuer Präsident wurde Herbert Müller, 2.
Vorsitzender Frieder Schöller und 3.
Vorsitzender Berthold Bossert. Den
Spielausschuss |
 |
| |
übernahm Franz Raßhofer.
Als Dank für seine langjährige Tätigkeit an
|
 |
| |
vorderster Front des Vereins
wurde Hermann Hungerbühler unter langanhaltendem
Beifall zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Wiederaufstieg wird angestrebt. |
|
1968/69 |
Die 1. Mannschaft hatte in der
Saison 68/69 einen furiosen Start. Während der
Saison übernahm Stefan Zurmühl
kommissarisch das Training. Die
Mannschaft erreichte auf Anhieb einen
hervorragenden zweiten Tabellenplatz in der 2.
Amateurliga. Der eingetretene Zuschauerschwund
und eine nicht zufriedenstellende
Clubhausführung machte dem Verein schwer zu
schaffen.
Trotzdem übernahm am 7. Juni 1969 Erhard
Nonnenmacher den Vereinsvorsitz. Die Leitung
des Trainingsbetriebes übernahm der ehemalige
Torwart von 1860 München und den Stuttgarter
Kickers, „Peppi" Strauß. Er führte die
Mannschaft zum 4. Tabellenplatz, die Reserve
wurde Meister. Auch die Schülermannschaften
spielten eine entscheidende Rolle bei der
Vergabe der Meisterschaften. |
 |
|
1969/70 |
1970 übernahm Heinz Hammes
den Spielausschuss. Beirat und später
Hauptkassier Eugen Blessing stellte in
dieser Zeit ein Programm zur Sanierung der
Vereinsfinanzen auf, welches sich als überaus
durchgreifend zeigte. Die
Reserve wurde Meister. |
|
1970/71 |
Die Aktiven spielten auch im Jahr
1970/71 eine dominierende Rolle. Spieler wie
Träuble, Greiner, Reinhard Sing, Schurr, Maier
und Herbert |
| |
Büchler sorgten dafür, dass die
Mannschaft nach 16 Spielen |
 |
| |
ungeschlagen die Tabelle
anführte. Die Meisterschaft war greifbar nahe.
Drei Niederlagen im April/Mai gegen Söflingen,
Neckartailfingen und Neu-Ulm warfen die
Blau-Weißen aber auf den 3. Tabellenplatz
zurück.
Die B- und D-Jugend errang die
Staffelmeisterschaft. In der A-Jugend wurde die
Verbandsstaffel gegründet. Erfreulich wiederum
das Abschneiden der Reserve mit einem 2.
Tabellenplatz.
Zu dieser Zeit hatte der FC eine starke
Leistungsbreite im Jugendbereich als auch bei
den Aktiven. Die Hauptversammlung am 5. Juni
1971 war zufrieden. Das Gremium konnte
Sportkassier Josef Frank für 24-jährige
Treue und unermüdliche Mitarbeit danken.
Die Spielerhauptversammlung im Juli gab sich
euphorisch. Glaubte man doch durch die
A-Jugendlichen A. Rist, M. Büchler, P. Schirling,
R. Owczarek, G. Wagner und G. Pietschmann sowie
den Neuzugängen W. Büchler, J. Fissler, V. Mann,
H. Walla, K. Ender und G. Grünenwald
wohlgerüstet für die Saison 71/72 zu sein. |
|
1971/72 |
Das Schlagerspiel am 7. August um
den WFV-Pokal gegen den SV Göppingen vor 1400
Zuschauern gab dieser Einstellung noch Nahrung,
brachte man den Ex-Regionalligist an den Rand
einer Niederlage. Erst in der Verlängerung
gewann der SV mit 2:1. Die Punkterunde gab
dieser Tendenz jedoch nicht Recht. Die Abwehr
zeigte sich nicht solide und nur ein Formanstieg
in der zweiten Saisonhälfte brachte noch einen
Mittelfeldplatz. Vor dem nächsten Spieljahr
trennte man sich von Trainer Strauß.
Interimsweise übernahmen Franz Raßhofer
und Werner Gromer das Amt des Trainers. |
| |
Die Reservemannschaft holte in
überlegener Manier die Meisterschaft.
Die Jugend- und Schülermannschaften, die mit
nicht weniger als acht Teams die Saison
bestritten, konnten auf ein erfolgreiches Jahr
zurückblicken. Sie brachten das Kunststück
fertig, mit der A- und B-Jugend den
Bezirksmeistertitel nach Eislingen zu holen,
ebenso wurde die D-Jugend ungeschlagener
Staffelsieger. Die Vereinsleitung übernahm
Hans Cloos. Mit dem alten Spielerstamm sowie
den Neuzugängen A. Durner, G. Müller und G.
Gaugele sowie den A-Jugendlichen M. Haag und P.
Mania bereitete Trainer Fink die neue
Saison vor. Der Start in die neue Runde begann
gut. Erst am 12. November 1972 musste man den
ersten Punkt gegen Faurndau abgeben. War man
beinahe Herbstmeister, so warf eine Formkrise
die Mannschaft zurück. In diesem Jahr wurde auch
die neue Sporthalle im Ösch eingeweiht und ein
ordentliches Wintertraining konnte beginnen.
Bemerkenswert wieder die Leistung bei der
Jugend. Die E-Jugend wurde Meister mit 20:0
Punkten, D- und C-Jugend wurden Staffelsieger,
die B-Jugend kommt in die neugegründete
Bezirksstaffel.
Werner Gromer erhielt in dieser Zeit die
hohe Auszeichnung des WFV, den
„Anerkennungspreis für gute Jugendarbeit"
verliehen. |
 |
|
1973/74 |
Manfred Römer wurde als
Spielertrainer für die I. Mannschaft |
| |
verpflichtet. Erhard
Nonnenmacher übernimmt Interimsweise für den
|
 |
| |
erkrankten Hans Cloos den
Vereinsvorsitz. Die A-Jugend wird
Bezirksmeister, C-Jugend Kreispokalsieger,
D-Jugend Staffelmeister und die E-Jugend
Staffel-, sowie Bezirksmeister. |
|
1974/75 |
Das 60-järhige Vereinsjubiläum
wird mit einem Spiel gegen die Stuttgarter
Kickers gefeiert, das allerdings nicht den
erhofften Zuschauerzuspruch findet.
Die Hauptversammlung wählte am 13. Juli 1974
Heinz Traub zum neuen Vorsitzenden. Der
Zulauf beiden Jugendlichen wurde immer größer.
Die Jugendabteilung umfasste 130 Mitglieder.
Die Saison 74/75 begann recht vielversprechend
und eine der größten Zeiten in der
Vereinsgeschichte begann. Die Mannschaft
erreichte nach jahrelanger Abstinenz den
Aufstieg in die 1. Amateurliga. Bereits drei
Spieltage vor Schluss stand man nach einem 5:0
Sieg gegen Neu-Ulm als
1. Aufsteiger fest. Einer geschlossenen
Mannschaftsleistung sowie den Torjägern Rudi
Kauer (31), Werner Maier (22) und ;
Reinhard Sing (16) war dies zu verdanken.
93 Tore erzielte das
damalige Team. Werner Maier und Reinhard
Sing konnten für 500 bzw. 400 Einsätze geehrt
werden. Dank sprach der Verein auch Masseur
Hermann Wieser für seinen jahrzehntelangen
Einsatz aus. Mit dem Aufstieg beginnt eine
erfolgreiche Zeit für den Verein. Die E-Jugend
kam ebenfalls zu Meisterehren |
 |
|
1975/76 |
Der FC schließt die
erste Saison nach dem Wiederaufstieg mit
einem guten 8. Tabellenplatz ab. Das
Zuschauerinteresse am erfolgreichen |
| |
offensiven Eislinger Spiel steigt
und im Schnitt 960 Besucher pilgern zu den
Heimspielen ins Eichenbachstadion. |
 |
|
1976/77 |
Der FC wurde in der Saison 76/77
Tabellendritter vor dem Lokalrivalen SV
Göppingen. Herauszuheben ist ein 2:1 Sieg gegen
den Meisterschaftsfavoriten SB Heidenheim vor
4000 Zuschauern. Zuschauerschnitt 1036.
Auch die Jugendabteilung hatte ein erfreuliches
Jahr. A-, B- und E-Jugend wurden Meister, die
D-Jugend Vizemeister. |
|
1977/78 |
Die Jahre 1977 und 1978 können in
der Chronik mit großem Stolz hervorgehoben
werden. Im Württ. Vereinspokal wurde der VfL
Kirchheim und die Spvgg Au klar geschlagen. Die
nächsten Stationen waren ein 2:1 Sieg in
Tübingen sowie ein 9:1 gegen Pfullingen. Das
folgende Spiel glich einem Krimi. Fast 3 Stunden
benötigte der FC, um den SV Stuttgart-Rot mit
3:2 zu besiegen. Torhüter Paul Götz wurde
zum Held des Tages, indem er 4 Elfmeter abwehrte
und damit fünf Fehlschüsse seiner Kameraden
egalisierte. Nach einem 4:1-Sieg gegen Ulm 46
hatte man das Endspiel erreicht. 120 Minuten
dauerte es, bis man die Böckinger Union im
Pokal-Endspiel mit 3:2 bezwungen hatte.
Aber auch die Punkterunde hatte es in sich. Nur
die ersten fünf der 1. Amateurliga konnten in
die neugegründete Amateuroberliga aufsteigen.
Ein dritter Platz sicherte dem FC dieses
Vorhaben. Der FC war in der höchsten
Amateurklasse vertreten. Die Blau-Weißen
bewiesen eine enorme Heimstärke. 78 Tore wurden
in der laufenden Saison erzielt.
R. Kauer (19), G. Ascherl (17)
und G. Weiß (10) trafen am besten.
Im Jugendbereich ist der Aufstieg der A-Jugend
besonders hervorzuheben. Insgesamt wurden fünf
Mannschaften Meister.
Durch einen entsprechenden Vertrag mit der Stadt
ist es dem FC möglich. Bandenwerbung
einzuführen.
Bei der Mitgliederversammlung am 20. Mai 1978
sah man lauter zufriedene Gesichter. Der Verein
zählte in der Zwischenzeit 520 Mitglieder. Durch
eine Vereinbarung schließt sich die
Betriebssportgemeinschaft Kaliko dem FC an.
Steigende Zuschauerzahlen. |
|
1978/79 |
Im ersten Oberligajahr kommt der
FC sehr gut zurecht. Das Zuschauerinteresse
steigt und 1.346 Besucher sehen im Schnitt die
Heimspiele des FCE in der Oberliga. Die
Mannschaft von Trainer Manfred Römer
bietet weiterhin herzerfrischenden, offensiven
Fußball und das Derby gegen den Göppinger
Sportverein verfolgen über 4.000 Zuschauer. Bei
der Hauptversammlung am 20. Mai 1978 zählt der
Verein bereits 520 Mitglieder. Im
DFB-Pokalwettbewerb hat der FC bei Alemannia
Aachen die Sensation vor Augen. Unterstützt von
einem ganzen Fanbus führen die Eislinger am
Tivoli zur Halbzeit mit 1:0 Toren um dann nach
zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen noch
mit 1:4 Toren zu verlieren. Die II. Mannschaft
schafft unter Trainer Hans Prokein den
Aufstieg in die Kreisliga A. Die A- und B-Jugend
spielen weiterhin in der Verbandsstaffel und
damit in der höchsten Jugendstaffel
Württembergs. |
|
1979/80 |
Der FC beendet die zweite Saison
in der Oberliga mit einem 10. Tabellenplatz.
Nach verpatztem Saisonstart war es der
Mannschaft von Trainer Erich Schmeil
nicht mehr möglich weiter nach vorne zu kommen.
Hatte der Verein im Jahr 1975 noch 3.500.- DM
Verbindlichkeiten, so stieg der Schuldenstand
bis zum 5 Juli 1980 auf 290.000 - DM an. Durch
besseren Fußball sollte in der nächsten Saison
wieder mehr Zuschauerinteresse geweckt werden,
um den Schuldenberg abzubauen. Das Gegenteil
sollte aber eintreten. |
|
1980/81 |
3500 Zuschauer sehen eine
Eislinger 0:11 Niederlage im Vorbereitungsspiel
gegen den VfB Stuttgart. Nach schwachem
Saisonstart mit 4:6 Punkten muss Trainer
Erich Schmeil gehen und Co-Trainer Otto
Heinisch trainiert die
Mannschaft bis Saisonende. Doch viele Punkte
wurden in den letzten Spielminuten trotz
insgesamt guten Leistungen abgegeben. Nachdem
sich der SSV Ulm 1846 in der zweiten Liga Süd
nicht für die eingleisige zweite Liga
qualifizieren kann, steigt der FC als
Fünftletzter aus der Oberliga ab. In der 2.
WFV-Pokalrunde besiegte man den SV Göppingen mit
3:1. Der FC erreichte wiederum das Ziel zur
Teilnahme um den DFB-Pokal. |
|
1981/82 |
Die Hauptversammlung am 10. Juli
1981 stand also unter keinem guten Stern.
Vorsitzender Heinz Traub hatte,
gesundheitlich bedingt, bereits während der
Saison sein Amt nicht mehr ausüben können. Die
Mitgliederzahl war zwar gewachsen und hatte die
600er-Grenze überschritten, leider brachte aber
der finanzielle Bereich keine Besserung, nicht
zuletzt auch wegen schwindenden Zuschauerzahlen.
Eberhard Haas, von der Versammlung zum 1.
Vorsitzenden gewählt, musste des weiteren auch
den Abstieg der A-Jugend aus der Verbandsstaffel
bekanntgeben. Im April hatte man wiederum
Manfred Römer für die neue Saison
verpflichtet. Die B- und C-Jugend wurden
Meister. In diesem Jahr beschloss auch die
Generalversammlung einige Satzungsänderungen,
die letztendlich zu einer Neuorganisation der
Vereinsführung führte. Für das kommende
Spieljahr hatte sich dann auch der Verein den
sofortigen Wiederaufstieg zum Ziel gesetzt. Dies
schien auch durchaus möglich, blieb doch der
Kader zum großen Teil zusammen.
Anlässlich der Einweihung des neuen
Mehrzweckgebäudes im Stadion wurde einer
Zuschauerkulisse von 2.500 Personen ein gutes
Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten
Eintracht Frankfurt geboten. Die Frankfurter
spielten aber ihre gesamte Erfahrung aus und
|
 |
| |
siegten letztendlich mit 10:1
Toren. Erwähnenswert in der |
 |
| |
Vorbereitungsphase auch das
leistungsgerechte 4:4 gegen den SV Göppingen.
Dagegen war das DFB-Pokalspiel gegen den SV
Darmstadt ohne Glanz. Der FC verlor mit 3:0.
Treffen d. ehemaligen aktiven Spieler und
Funktionäre am 17.04.82 mit der Broschüre
DAMALS 1953 – 1959.
Doch auch der neue Trainer Manfred Römer
konnte nicht verhindern, dass die Punkterunde
trostlos verlief. 25:47 Punkte konnten den
Klassenerhalt nicht sichern. Als
Vorletzter
musste der FC einen nochmaligen
Abstieg, diesmal in die Landesliga,
hinnehmen. Resultierend aus der schlechten
Leistung waren weiter rückläufige
Zuschauerzahlen. Tiefe Resignation im Verein war
die Folge, ein Tiefpunkt in der
Vereinsgeschichte erreicht.
Der Hauptversammlung konnte die Vorstandschaft
als Positives lediglich mitteilen, dass in der
Saison 81/82 keine Neuverschuldung vorgenommen
werden musste und größere Beträge für die nötige
unumgängliche Clubhaus-Renovierung im
Haushaltsplan enthalten seien. Auch war die
Leistung der Jugendabteilung noch lobend
hervorzuheben Die A-Jugend wurde Meister.
Allein fünfzehn Spieler verließen den Verein.
Nur drei Aktive der Abstiegsmannschaft blieben
dem Verein treu. Als neuer Trainer für das
schwierige Amt wurde Reinhard Sing
verpflichtet. In der Hauptversammlung wurde
beinahe einmütig beschlossen, eine
Mitgliederumlage in Höhe von 100.- DM pro
ordentliches Mitglied zu erheben. Damit konnte
die nicht mehr intakte Heizungsanlage des
Clubhauses erneuert werden. |
|
1982/83 |
Das Spieljahr 1982/83 sollte
schwer werden. Ein kompletter Neuaufbau unter
Reinhard Sing begann. Spieler aus der
näheren Umgebung wurden nach Eislingen geholt.
Erfreulich war, dass einige davon schon das
Trikot des FC in früheren Jahren getragen
hatten. Erstes und erklärtes Ziel war eindeutig
der Klassenerhalt. Die Runde zeigte Höhen und
Tiefen. Besonders bei Heimspielen mussten die
Blau-Weißen immer wieder Rückschläge einstecken,
nachdem auswärts gepunktet und sehr gute Spiele
gezeigt wurden. Dadurch blieb auch das
entsprechende Zuschauerinteresse aus. Zum
Abschluss belegte der FC einen 12.
Tabellenplatz. Die meisten der 67 geschossenen
Tore erzielten R. Wiedmann (17), R.
Schraml (13), J. Millinger (12). Dem
Lokalrivalen SC Geislingen gelang in diesem
Spieljahr der Wiederaufstieg in die
Verbandsliga. Die zweite Mannschaft erreichte in
der Kreisliga A den neunten Tabellenplatz unter
Trainer Heinz Rieker.
Enorme Aktivitäten zeigten die Senioren, die
ihrem ehemaligen Trainer Theo Wiedmann
anlässlich eines
Freundschaftsspiels in Uhingen ein
Gedicht widmeten. Im Jahr darauf folgte ein
Ausflug nach Beilstein.
Auch im Clubhausbereich wurde einiges an Arbeit
vollbracht. Die Heizungsanlage war erneuert, die
Toiletten renoviert, im Untergeschoß ein
Geschäfts- und Sitzungszimmer eingerichtet und
auch der Umkleidetrakt erhielt ein
freundlicheres Gesicht. Auch musste der
Terrassenbereich neu abgedichtet werden, weil in
die darunterliegenden Räume Wasser eindrang. Die
A-Jugend verfehlte die Meisterschaft nur ganz
knapp, die B-Jugend sicherte sich den 4. Platz
in der Abschlusstabelle. |
|
1983/84 |
Das Spieljahr 1983/84 sollte
unter keinem günstigen Stern stehen. Die 1.
Mannschaft zeigte keine überzeugenden
Leistungen. Mitte der Saison musste ein
Trainerwechsel vollzogen werden. Mit dem neuen
Trainer Rolf Maisch wurde der
Klassenerhalt in der Landesliga (11. Platz)
gerade noch geschafft. Der Trainerwechsel führte
auch zu Rücktritten im Funktionärsbereich.
Spielausschussobmann wurde ein altbewährter
Spieler des Vereins, „Bepper" Richard Frey
und als dieser schwer erkrankte, Heinz
Hammes. Die 2. Mannschaft musste um den
Klassenerhalt zittern, die 3. Mannschaft belegte
den 7. Platz. Der Schüler- und Jugendbereich
machte bei den Hallenmeisterschaften von sich
reden. Im Umkleidetrakt schuf der Arbeitsdienst
ein Geschäftszimmer und machte durch den Umzug
in der Pächterwohnung Platz. |
|
1984/85 |
In der Saison 1984/85 erwischte
die
1. Mannschaft wieder einen schlechte Start,
erreichte jedoch infolge der guten Einstellung
des Trainer Rolf Maisch letztlich einen
guten 7. Platz. Bemerkenswert ist, dass sich die
Mannschaft den Heimvorteil nicht zu Nutzen
machen konnte, so dass weiterhin das
Zuschauerinteresse sehr zu wünschen übrig ließ.
Torschützenkönig war Jürgen Schoch mit 18
geschossenen Toren, in der 2. Mannschaft
Wolfgang Sihler (12 Tore). 4
Vereinsmitglieder wurden vom Ministerpräsidenten
für ihre Verdienste ausgezeichnet. Die
Vereinsfinanzen stabilisierten sich weiterhin.
In diesem Spieljahr wurde mit einer teilweisen
Renovierung der Umkleidekabinen begonnen. In der
Mitgliederversammlung am 31.5.1985 wurde
Georg Huttner, seit 1981 stv. Vorsitzender,
zum Vorsitzenden des Vereins gewählt. Im
Hinblick auf die künftige Aufgabenbewältigung
erhöhte die Versammlung den ordentlichen
Mitgliedsbeitrag auf 100.- DM. Auch wurde aus
Gründen der Geschäftsabwicklung das
Geschäftsjahr auf das Kalenderjahr beschlossen
(bis dahin Spieljahr). |
 |
|
1985/86 |
Die Saison 1985/86 sollte einiges
Unerfreuliches bringen. Der bis dahin immer noch
als Funktionär aktive Ehrenvorsitzende
Hermann Hungerbühler verstarb. Er, der den
FCE im ganzen Land zu hohem |
| |
Ansehen verhalf, der ein idealer
Steuermann des Vereinsschiffes war, |
 |
| |
viel Verständnis für Aktive, vor
allem aber für den Jugendbereich hatte, wird
heute noch schmerzlich vermisst. Im sportlichen
Bereich konnte auch der neue Trainer Werner
Staudenmaier nicht verhindern, dass die 2.
Mannschaft in die unterste Klasse, der Kreisliga
B, abstieg. Dies lag auch sicherlich nicht am
fehlenden Können der Mannschaft, sondern an
deren Einstellung. Die 1. Mannschaft erreichte
einen hervorragenden 5. Platz. Bei den
Heimspielen bruzelte
„Juddle“ mit seinem Team. Die neu für
den Verein spielende italienische Mannschaft
unter Manager D'Onofrio wurde auf Anhieb
Meister. Auch die Jugendmannschaften konnten
wieder gute Platzierungen verzeichnen,
herausragend die Meisterschaft der E-Jugend.
Anlässlich der Mitgliederversammlung konnte
Schatzmeister Roland Pietrass einen
weiteren Rückgang der Verschuldung bekanntgeben.
Die Renovierungsarbeiten am Clubhaus gediehen
weiter. Außer Belagsarbeiten auf der Terrasse
wurde auch die Kegelbahn mit Holz verkleidet und
der Haupteingang vollkommen erneuert. Auch ist
zu vermerken, dass der FC mit 768 Mitgliedern
der größte fußballspielende Verein des Kreises
Göppingen war. Unter der Leitung des
Wirtschaftsausschussvorsitzenden Hermann Rupp
findet der FC-Hock 1985 erstmals in Maiers
Garten statt. Der FC übernimmt den Termin vom
Trachtenverein, der personell nicht mehr in der
Lage war. |
|
1986/87 |
Für das Spieljahr 1986/87
erhoffte sich die Vereinsführung den sportlichen
Erfolg. Jedoch trotz Neuverpflichtungen der
oberligaerfahrenen Spieler Uli Haug und
Rudolf Schöbel konnte die Meisterschaft
in der Landesliga wieder nicht erreicht werden
(6. Platz). Eine sehr gute Leistung wurde im
WFV-Pokal erbracht. Die
1. Mannschaft kam unter die letzten Acht in
Württemberg und musste sich letztendlich gegen
den Oberligisten VfR Heilbronn geschlagen geben.
Die 2. Mannschaft hatte zwar ein gewichtiges
Wort um den sofortigen Wiederaufstieg
mitzureden, erreichte am Saisonende jedoch Platz
3 trotz 83:18 Toren. Die italienische Mannschaft
hatte einen Abstieg zu verschmerzen. Enorme
Leistungen zeigte der Schüler- und
Jugendbereich. Hervorzuheben sind die
Meisterschaften der E-, D- und C-Jugend sowie
Hallenmeisterschaften. Auch im gesellschaftliche
Bereich zeigte sich ein eindeutiger
Aufwärtstrend.
Faschingsveranstaltungen, Herbstfeier und
Vereinskegelmeisterschaften zogen zahlreiche
Mitglieder an. Anlässlich der
Mitgliederversammlung am 13.2.1987 übernahm
wieder der langjährige Vorsitzende Eberhard
Haas die Vereinsleitung. 796
Vereinsmitglieder und eine ausgewogene
Finanzlage bescheinigten dem Vorstand gut Arbeit
für das vergangene Jahr. Überschattet wurde
alles Positive jedoch durch den plötzlichen Tod
des langjährigen Seniorenobmannes Siegfried
Steiger. |
|
1987/88 |
Die Saison 1987/88 brachte der 2.
Mannschaft den ersehnten Erfolg. Mit 46:6
Punkten und 94:23 Toren wurde sie
Staffelmeister. Torschützenkönig Uwe v.d.
Meulen mit 19 Toren. Die Spiele hatten regen
Zuschauerzuspruch.
Bei der
1. Mannschaft warf der neue Spielertrainer
Uli Haug nach anfänglichen Misserfolgen
bald das Handtuch Sein Nachfolger wurde Rudi
Kauer, in den 70er Jahren erfolgreicher
Torjäger beim FC und führte die Truppe von der
Abstiegszone weg. Besonders positiv war dabei,
dass dies mit noch jungen Spielern wie O. Mewald,
U Mayer, S. D Ónofrio und J. Hammes gelang.
Erfolgreichster Torschütze war wieder J.
Schoch mit 19 Toren.
Die 3. Mannschaft belegte in der Saison 87/88
den 10 Tabellenplatz. Für das Spieljahr 1988/89
wurde J. Bauer als Trainer verpflichtet.
Weitere junge Spieler schlossen sich der
Mannschaft an. Nach tollem Start und
Leistungsstabilisierung war man 11 Wochen lang
Tabellenerster. Es war der „goldene
September", als 3 aktive Mannschaften in ihrer
Spielklasse das Feld anführten. Kleine
Ungereimtheiten führten zu einem Trainerwechsel,
die Mannschaft fiel im Kampf um die
Meisterschaft zurück. Martin Büchler
sprang ein und ist bestrebt, bis zum Saisonende
das Beste mit dieser jungen Garde zu erreichen.
Beste Torschützen sind bisher Steffen Straub
(16 Tore) und Wofgang Gattringer mit
11 Toren
Die 4. Mannschaft besteht aus italienischen
Spielern, die in der Saison 87/88 Meister der
ital. Liga wurden. Seit der Saison 88/89 nehmen
sie am Spielbetrieb der Kreisliga B5 teil. Coach
ist der Adlerwirt D'Onofrio. Unter seiner
Regie steht die Mannschaft (Stand April) auf dem
10. Tabellenplatz, wobei das Saisonziel des 7.
Platzes noch zu erreichen ist.
Erfolge hatte auch die
Seniorenabteilung zu vermelden, welche 1988
kein Spiel verlor.
Für das Spieljahr 88/89 wollte der FC einen
gesicherten Mittelfeldplatz erreichen und
weiterhin verstärkt auf die Jugend bauen. Von
den 19 im Kader befindlichen Spielern sind
bereits 12 ehemalige Jugendliche des FC
Eislingen im Einsatz..
Mit Rudi Kauer erzielte man bereits in
der Winterpause eine Einigung für die
Vertragsverlängerung. |
|
1988/89 |
Hauptausschuss im 75. Jubiläumsjahr
Während im WFV-Pokal bereits in der zweiten
Runde das Aus kam, begannen die Punktespiele
optimal. Anfang September war der FC mit 5
Siegen nach Jahren wieder an der Tabellenspitze.
Aus dieser ungewöhnlichen Situation heraus
erfolgte eine Negativserie von 4:12 Punkten. Bis
zur Winterpause erkämpfte sich die
1. Mannschaft jedoch den 3. Tabellenplatz.
Ende April ist die Mannschaft auf den 5. Platz
zurückgefallen. Das lag bestimmt nicht an J.
Schoch, der mit 15 Toren FC-Torschütze Nr. 1
ist.
Nach dem Aufstieg des FC II in die Kreisliga A
hatte man doch ein sehr unsicheres Gefühl.
Folgte dem Aufstieg ein sofortiger Abstieg?
Zumal auch Trainer W. Staudenmayer als
Trainer wechselte. Ein würdiger Nachfolger wurde
jedoch mit G. Streckel gefunden. Ein
eingespieltes Team, gespickt mit neuen Spielern
aus der FC Jugend, erzielte Sieg um Sieg. Unter
Trainer Günther Streckel wurde der FC Eislingen
erstmals Meister in der Kreisliga A und schaffte
den Aufstieg in die Bezirksliga in der die
zweite Mannschaft des Vereins noch nie spielte.
Die Meistermannschaft: Mario Trobis, Joachim
Lippmann, Giovanni De Vivo, Manuel Österle,
David Dunn, Rainer Mayer, Eberhard Reik, Thomas
Rupp, Epifano Conte, Gerd Wohlfahrt, Karl Frey,
Uwe Van der Meulen, Achim Heller, Uli Frey,
Wolfgang Sihler, Martin Kostal, Trainer Günther
Streckel, Betreuer Peter Hieber und Wolfgang
Frey.
Sportlich gesehen ist das Spieljahr 1988/89 ein
voller Erfolg.
„Gemeinsamkeit macht stark" soll für die
FC-ler nicht nur Motto sein, sondern auch immer
wieder aufs Neue praktiziert werden. Nur dann
wird es möglich sein, dass der FC weiterhin mit
positiven Ergebnissen und Ereignissen aufwarten
kann und der große Wurf doch noch gelingt.
1988 wurde eine Bausteinaktion durchgeführt,
hiermit und dank einiger Helfer konnte das Dach
des Clubhauses neu gedeckt werden. Langjährige
Vereinsmitglieder, die Seniorenabteilung und
Mitglieder der Aktiven haben begonnen, den
Umkleidetrakt zu renovieren. Ziel des
Vereins muss es sein, das Vereinsvermögen, unser
Clubhaus, zu erhalten und wieder auf Vordermann
zu bringen.
Stellvertretend für jahrzehntelange erfolgreiche
Schüler- und Jugendarbeit gilt der nachfolgende
Bericht der Saison 88/89. Nicht zu vergessen
ist, dass aus dem „Fohlenstall" der FC-Jugend
bekannte „Zugpferde" für Württembergs höchste
Amateurspielklassen, ja sogar dem Profifußball
entwachsen sind. Dafür stehen Namen wie R.
Kellenbenz, H. Fauth, H. Heide, R. Kauer, W.
Maier, H. und M. Büchler, R. Sing, E. Weeger, P.
und K. Gromer, M. Haag, A. Rist um nur einige zu
nennen. In den letzten Jahren sind E. Funk, M.
Trobis und J. Schoch bekannt geworden. Mehrere
Schüler- und Jugendauswahlspieler wie Scholz
(C-Jugend) und M. Oelkuch (B-Jugend) können die
Liste weiterführen. Die abgelaufene Saison
1987/88 brachte für die Schüler- und
Jugendabteilung großartige Erfolge. Es konnten
in der Halle sowie auf dem Feld 11 Titel geholt
werden. Im Feld wurden folgende Erfolge
errungen:
B-Jugend Bezirkspokalsieger
C-Jugend Bezirksmeister und Pokalsieger
D-Jugend Bezirksmeister
In der laufenden Saison 1988/89 ist die absolute
Spitzenmannschaft die B1-Jugend. Sie ist derzeit
Tabellenführer der Verbands-Staffel. Es wäre
schön, wenn die Mannschaft am Ende der Saison
ganz oben stehen würde. Großartige Erfolge hatte
die Truppe bei den Spielen in der Halle zu
vermelden. Man wurde ungeschlagen
Hallenkreismeister und Bezirksmeister. Im
laufenden Wettbewerb um den Bezirkspokal trifft
die Mannschaft auf den FV 09 Nürtingen. Sollte
ein Sieg gelingen, so steht die Elf unter den
letzten Vier.
Die B2-Jugend, die den Aufstieg in die
Leistungsstaffel geschafft hat, kam durch
Personalprobleme in Schwierigkeiten. Trotzdem
will man versuchen, unbedingt die Klasse zu
halten.
Die C1-Jugend spielt auch in diesem Jahr wieder
eine hervorragende Rolle. Im laufenden
Wettbewerb ist das Team hinter dem VfL Kirchheim
Tabellenzweiter. In der Halle konnte
ungeschlagen der Kreismeistertitel errungen
werden.
Zum ersten Mal nimmt eine C-7erMannschaft am
Spielbetrieb teil. Es wird derzeit ein guter
Mittelplatz belegt.
Bei der D-11er Jugend spielt der FC ebenfalls
ganz vorne mit. Tabellenführer ist derzeit der
FC Donzdorf. Es wird sicherlich schwer werden,
die Staffelmeisterschaft vom vergangenen Jahr zu
wiederholen. Die D7er Mannschaft belegt in ihrer
Staffel einen guten Mittelplatz.
Senioren: Als sich die Erfolgstruppe der
60er Jahre vom aktiven Spielbetrieb
verabschiedete, bedeutete dies noch lange nicht,
dass die Fußballschuhe an den „Nagel gehängt"
wurden. Ein AH- und Seniorenkreis um
„Bepper" Frey wurde aus der Taufe gehoben.
Eddi Mania, Franz Raßhofer, Stefan Zurmühl
„Holde" Kellenbenz, „Mogge" Fauth, Helmut Ayerle,
Horst Heide, Günter Jauß, Siegfried Steiger
haben diesen Kreis zusammengehalten und weiter
fortgeführt. Mit einem derzeitigen Stamm von ca.
20 Spielern möchte ich den AH- und
Seniorenfußball gerne weiter betreiben. Fast
kann man bei uns von einer „verschworenen
Gemeinschaft" reden. Die Integration auch junger
Spieler klappt bestens Unser Youngster ist K.
Gromer (30), R. Kober und R. Kellenbenz
erreichen dagegen bald das 55. Lebensjahr. Mit
Theo Wiedmann, den viele von uns noch als
Trainer kennen, steht ein ehrenvoller Betreuer
zur Verfügung. So sind im Training oder Spielen
oft 4 Generationen vereint. Ein Kuriosum in
AH-Kreisen. Aus dem Fußballkreis ist im Laufe
der Zeit eine echte große Familie mit Kindern
geworden. Selbstverständlich rückt der Fußball
dabei manchmal in den Hintergrund. So bei
unserem alljährlichen mehrtägigen
Pfingstausflug, bei Festen, Extrem-Bergtouren,
beim Schilaufen oder dem Besuch einer Theater-
oder Konzertveranstaltung. Der alljährliche
sportliche Höhepunkt bleibt das inzwischen zum
16. Mal ausgetragene
Gustav-Schürmann-Gedächtnisturnier, an dem
namhafte Mannschaften aus der Nähe und Ferne
teilnehmen. Während der Hallen- und Feldsaison
bestreiten wir jeweils ca. 10 Turniere bzw.
Freundschaftsspiele. |
|
1989/90 |
Die Saison verläuft ohne
große Höhepunkte. Am Ende wird der FC unter Rudi Kauer fünfter der Landesliga mit 38:30 Punkten.
Rudi Kauer wird am Saisonende als Trainer
verabschiedet und Wolfgang Berti als neuer
Trainer verpflichtet.
Die II. Mannschaft steigt aus der Bezirksliga
wieder ab. Auch ein Trainerwechsel, der
ehemalige Torhüter Armin Rist übernimmt sechs
Spieltage vor Saisonende das Traineramt des
zurückgetretenen Günther Streckel, ändert aber
am Abstieg nichts mehr. |
|
1990/91 |
Mit dem neuen Trainer Wolfgang
Berti startet der FC Eislingen in diese
Landesligasaison. Es wird für den FC eine
mittelmäßige Spielzeit ohne große Höhepunkte.
Nach dem 20. Spieltag steht die Mannschaft mit
18:22 Punkten jedoch in direktem Kontakt zur
Abstiegszone. Auch nach 32 Spieltagen war der FC
noch den Abstiegsrängen nahe. Schließlich
rettete sich die Elf nach mehreren Unentschieden
über die Runde und beendete die Saison als
Zwölfter mit 31:37 Punkten. Trainer Wolfgang
Berti beendete nach nur einer Saison seine
Tätigkeit beim FCE.
Die II. Mannschaft wird unter Trainer Peter Kuch
Vizemeister in der Kreisliga A.
Das neue Jugend- und Kleinspielfeld beim
FC-Clubhaus wird mit Jugendturnieren und einem
Spiel des Gemeinderats der Stadt Eislingen gegen
die FC-Vorstandschaft eingeweiht. |
|
1991/92 |
Peter Kuch, der bisher für
die II. Mannschaft verantwortlich war, rückte
als Trainer der Landesligamannschaft nach. Ihm
stand Klaus Gromer als Co-Trainer zur
Seite. Eislingens Mannschaft spielte eine
ordentliche Landesligasaison und bewegte sich
immer im vorderen Drittel der Liga. Zur
Winterpause belegte das Team einen guten neunten
Tabellenplatz mit 17:15 Punkten. Der FC Beendete
die Saison mit 36:32 Punkten als Tabellenachter.
Die II. Mannschaft wird unter ihrem neuen
Trainer Günter Unger dritter in der
Kreisliga A. |
|
1992/93 |
Gezielt verstärkt wurde der
Eislinger Landesligakader zu dieser Saison.
Torjäger Jürgen Schoch kehrte vom
Heidenheimer Sportbund zum FC zurück und mit
Markus Groß kam ein weiterer ehemaliger
Oberligaspieler zum FC zurück. Besonders im
WFV-Pokalwettbewerb sorgte der FC für Furore. In
der fünften Runde siegte der FC beim
Verbandsligisten TSV Eltingen mit 4:0. Man
erreichte das Achtelfinale des WFV-Pokals und
musste sich nach großem Kampf im Ulmer
Donaustadion erst nach einem Treffer in 84.
Spielminute mit 0:2 geschlagen geben. Der FC
reiste mit zwei Fanbussen an und stellte die
Mehrzahl der 400 Augenzeugen im Stadion. In der
Punktspielrunde blieb die Mannschaft jedoch
hinter den Erwartungen zurück. Wie in den Jahren
zuvor dümpelte sie im Mittelfeld der Landesliga
vor sich hin. Im Frühschoppenderby (Anspiel 11
Uhr) zwischen dem FC und dem Göppinger
Sportverein säumten immerhin wieder 900 Besucher
den Spielfeldrand. Das packende Spiel endete
letztlich leistungsgerecht 3:3 Unentschieden.
Die Saison beendete der FC auf einem
enttäuschenden zehnten Tabellenplatz mit 33:35
Punkten und 47:59 Toren. In dieser Mannschaft
steckte mehr Potential, nur wurde dies
sporadisch abgerufen. |
|
1993/94 |
Peter Kuch und sein
Co-Trainer Klaus Gromer gingen in die
dritte Saison als verantwortliche Trainer der
Landesligamannschaft des FC. Zum Saisonauftakt
beim 3:3 gegen die Amateure der Stuttgarter
Kickers machte erstmals ein Eislinger Jungtalent
auf sich aufmerksam. Danny Schwarz, aus
der Jugend des FC aufgerückt, zirkelte einen
Freistoß gekonnt über die Mauer zur 1:0 Führung.
Auch sonst war das Talent an allen Eislinger
Toren beteiligt. Doch erneut kam der FC schlecht
aus den Startlöchern. Nach sechs Spielen war man
immer noch sieglos und die Euphorie am
Eichenbach verflogen. Im Lokalderby beim
Göppinger Sportverein gab es vor 800 Zuschauern
ein 1:1 Unentschieden und auch nach 17 Spielen
stand die Elf mit 14:20 Punkten noch in Kontakt
zur Abstiegszone. Die Saison beendete der FC als
Elfter mit 27:33 Punkten. Doch der Stern von
Danny Schwarz begann zu leuchten. |
|
1994/95 |
Für eine Pokalsensation sorgte
der FC in diesem Spieljahr. Am 09. September
1994 wurde im Eislinger Eichenbachstadion der
ehemalige Bundesligist Stuttgarter Kickers in
der 2. WFV-Pokalrunde aus dem Wettbewerb
gekegelt. 1200 Zuschauer bejubelten eine stark
aufspielende Eislinger Mannschaft und dem
damaligen Kickers Trainer Wolfgang Wolf
fehlten nach dem Spiel die Worte. Zweifacher
Torschütze für die Blau-Weißen an jenem
denkwürdigen Dienstagabend war Youngster
Danny Schwarz der sich in die Notizbücher
der zahlreichen Späher höherklassiger Vereine
schoss. Auch in der 3. Runde war der FC beim
damaligen Oberligisten GSV Maichingen mit 2:1
Toren erfolgreich. Erst gegen den Oberligisten
VfR Aalen schied man in Eislingen mit 0:2 Toren
aus. Doch wiederum klafften zwischen dem Pokal
und dem Alltag Landesliga eine große Diskrepanz.
Nach elf Spieltagen fand sich der FC mit 11:11
Punkten im Mittelmass der Liga wieder. Die
Saison beendete der FC mit 29:31 Punkten als
Tabellenachter. |
|
1995/96 |
Nach fünf Jahren beendete Peter
Kuch und sein Co-Trainer Klaus Gromer ihre
Tätigkeit beim FC. Werner Gass trainierte
ab dieser Spielzeit die 1. Mannschaft der
Blau-Weißen. Im Mannschaftskader fand ein
Umbruch statt. Danny Schwarz begann seine
Profikarriere beim VfB Stuttgart und einige
Altgediente Spieler verließen den Verein oder
hörten mit dem aktiven Fußball auf. Entsprechend
holprig verlief der Saisonstart. Nach sieben
Spielen ziert die Elf mit 5 Punkten das
Tabellenende. Obwohl man sich in der Winterpause
nochmals gezielt verstärkte, konnte sich das
Team nicht von den Abstiegsrängen lösen. Eine
0:2-Niederlage bei der TSG Giengen/Brenz im
Stadion auf dem Schießberg machte den Abstieg
perfekt. Der Traditionsverein stieg mit 30
Punkten und 40:51 Toren aus der Landesliga ab
und musste seit ewiger Zeit wieder in der
Bezirksliga antreten. |
|
1996/97 |
In der Bezirksliga Neckar/Fils
angekommen wurde der sofortige Wiederaufstieg in
die Landesliga anvisiert. Der Spielerkader
konnte trotz des Abstiegs größtenteils
zusammengehalten werden. Nach sechs Spielen war
der FC Dritter mit 12 Punkten. Am 15. Spieltag
nach der 0:2 Niederlage beim TSGV Großbettlingen
und bereits zehn Punkten Rückstand auf
Tabellenführer Göppingen trennte man sich von
Trainer Werner Gass. Michael Schlecht
zusammen mit dem langjährigen Eislinger Torhüter
Armin Rist zeichneten sich fortan als
Trainer verantwortlich. Ihnen gelang zum
Einstand ein 1:0 Sieg in Plochingen. Doch die
Personalnot war groß und man musste am Ende froh
sein so gerade über die Runden zu kommen. Diese
enttäuschende Saison beendete der FC in der
Bezirksliga schließlich doch noch als Sechster
mit 46 Punkten und 63:41 Toren. |
|
1997/98 |
Zu dieser Saison fand beim FC
erneut ein Umbruch statt. Manfred Römer
kehrte nach fünf Jahren wieder als Trainer zum
FC zurück. Als sein Co-Trainer fungierte
Günther Heinz. Mit dem einstigen
Erfolgstrainer kehrte der Erfolg auch wieder
nach Eislingen zurück. Das Umfeld besserte sich
zusehends und es machte sich Aufbruchstimmung am
Eichenbach breit. Eislingens neue, verjüngte
Mannschaft trat erfolgreich auf und nach 11
Spielen war der FC Tabellenzweiter hinter dem TV
Nellingen. Am 16. Spieltag übernahmen die
Eislinger erstmals die Tabellenführung durch ein
1:0 gegen den VfL Kirchheim II. Diese wurde
fortan verteidigt und der junge Willi
Schuster erzielte Tor um Tor. Nach einem 3:1
Auswärtssieg beim VfB Reichenbach gelang dem
Traditionsverein die vielumjubelte Rückkehr in
die Landesliga. Mit 65 Punkten und 76:28 Toren
wurde der FC Meister der Bezirksliga
Neckar/Fils. Torjäger Willi Schuster gelangen 24
Treffer. Er bestritt in dieser Saison alle 30
Punktspiele.
Eislingens Meistermannschaft aus der Saison
1997/98: Gabriel Vujic, Jens Schleicher, Robert
Rieger, Werner Schuster, Arno Pendelin, Mahmut
Cetin, Jens Ziehensack, Marc Römer, Willi
Schuster, Nico Neglein, Tim Schlag, Giuseppe
Gianni, Peter Napholz, Jens Eckhardt, Oliver
Jauß, Ali Ünal, Irakles Tarassidis, Jürgen
Stock. Trainer Manfred Römer und Co-Trainer
Günter Heinz. |
|
1998/99 |
Nach zwei Jahren Abstinenz ist
der FC wieder in der Landesliga angekommen.
Gleich zum Saisonauftakt schlägt die Elf von
Trainer Manfred Römer den Göppinger Sportverein
vor 600 Besuchern im Eichenbachstadion mit 2:0
Toren. Doch nach gutem Start, nach sieben
Spielen war man Sechster, rutsche die Elf in den
Abstiegskampf. Zur Winterpause war man mit 15
Punkten auf den 14. Tabellenplatz
zurückgefallen. Zwar gelangen noch Siege doch
der Kontakt zur gefährdeten Zone blieb bestehen.
Im letzten Saisonspiel gelang vor 500 Besuchern
ein 2:1 Sieg gegen die TSG Giengen/Brenz, doch
nachdem die Konkurrenten ebenfalls Punkte holen
stieg der FC als Dreizehnter mit 34 Punkten
postwendend wieder aus der Landesliga ab.
Manfred Römer blieb trotz des Abstiegs Trainer
beim FC. |
|
1999/00 |
Zu einem einzigartigen Triumphzug
durch die Stadien der Bezirksliga gestaltete
sich diese Saison. Trotz des Abstiegs hieß das
Saisonziel Wiederaufstieg. Die Mannschaft wurde
nochmals verstärkt und erfüllte die Erwartungen
in jeder Hinsicht. Nach 20 Saisonspielen hatte
die Elf von Trainer Manfred Römer 54 Punkte
gesammelt bei einem sensationellen Torverhältnis
von 119:32. Erst am 21. Spieltag gab es beim 2:3
in Kirchheim die erste Saisonniederlage. Am
Saisonende hatten die Blau-Weißen 82 Punkte
gesammelt. Die Torfabrik lief auf Hochtouren und
Vilson Bibaj gelangen 32 Treffer.
Verfolger Denkendorf hatte zum Saisonende elf
Punkte Rückstand. Nebenbei holten die Eislinger
noch das Double und gewannen den
Bezirkspokalwettbewerb. Im Reichenbacher
Herrmann-Traub-Stadion wurden die Sportfreunde
Wernau vor 300 Augenzeugen 2:1 geschlagen. Es
war die erfolgreichste Saison in den letzten
Jahren.
Die Namen der Eislinger Meistermannschaft:
Gabriel Vujic, Steffen Hopfgartner, Thomas
Vogler, Tino Hübler, Michael Krcmar, Manfred
Weisl, Erkan Sevik, Jens Eckhardt, Dietmar Benz,
Leonard Gjini, Vilson Bibaj, Domenico Morello,
Melih Dilsiz, Markus Wenetiou, Robert Rieger,
Mahmut Cetin, Werner Schuster, Marc Römer,
Tobias Flitsch, Mike Hommel, Oguzhan Gülsahin.
Trainer Manfred Römer, Co-Trainer Günter Heinz |
|
2000/01 |
Wieder in der Landesliga
angekommen feierte der FC zum Auftakt einen 3:0
Sieg in Oberelchingen. Eine Woche später wurde
der SC Geislingen im Lokalderby vor 600
Zuschauern im Eichenbachstadion mit 6:0 Toren
abgefertigt. Das eher reservierte Eislinger
Publikum reagierte auf der Tribüne mit stehenden
Ovationen. Insgesamt verlief diese Spielzeit
ruhig, die Mannschaft lieferte gute Spiele ab
und die Zuschauerresonanz in Eislingen nahm zu.
Nach elf Saisonspielen war die Römer-Elf Dritter
mit 19 Punkten und 26:18 Toren. Die gut
verlaufene Saison beendete die Mannschaft dann
auch als Dritter mit 51 Punkten und 68:53 Toren.
Torjäger Vilson Bibaj war 21 Mal erfolgreich |
|
2001/02 |
Im zweiten Jahr nach dem
Wiederaufstieg in die Landesliga war nach der
guten Vorsaison die Erwartungshaltung am
Eichenbach erwartungsgemäß groß. Doch nach sechs
Spielen hatte die Mannschaft von Trainer Römer
erst sechs Punkte gesammelt. Mit dem jungen
Dinko Radojevic wechselte ein technisch
beschlagener Spieler zum FC. Die Leistungen
stabilisierten sich fortan und nach 16 Spielen
lag der FC mit 26 Punkten an sechster Stelle in
der Landesliga. Doch nach der Winterpause geriet
die Mannschaft in Schwierigkeiten. Talent
Radojevic war höherklassig gewechselt und es gab
eine Niederlagenserie. Erst am vorletzten
Spieltag sicherte sich die Elf dank zweier
Treffer von Willi Schuster und einem 3:3 in
Denkendorf den Klassenerhalt. Das Team hatte an
Substanz verloren, es war eine schwierige Saison
die mit Rang zwölf und 32 Punkten beendet wurde.
Der Klassenerhalt wurde letztlich dank des
besseren Torverhältnisses geschafft. |
|
2002/03 |
|
|
2003/04 |
|
|
2004/05 |
Mit dem Saisonziel im oberen
Tabellendrittel mitzuspielen startete der FC in
die Spielrunde der Landesliga. Unter Trainer
Manfred Römer und seinem Co-Trainer Dusko Vujic
läuft es anfangs nicht so gut für die
Blau-Weißen. Nach vier Spieltagen stehen 3
Punkte für den FC zu Buche. Nach einem 6:0
Heimsieg im Derby gegen den SC Geislingen nimmt
das Team langsam Fahrt auf. Nach dem neunten
Spieltag und dem 3:2 Heimsieg gegen den TSV
Köngen erobert der FC die Tabellenführung in der
Landesliga. Zwar verlieren die Eislinger noch
ihr Heimspiel gegen Verfolger Echterdingen doch
mit einem beeindruckenden 5:0 Auswärtssieg in
Bopfingen gelingt dem Team nach 23 Jahren wieder
der Aufstieg in die Verbandsliga. Der Jubel
unter den im Fanbus mitgereisten Anhängern ist
groß und am letzten Spieltag kann Staffelleiter
Willi Bosch FC-Kapitän Willi Schuster den
Meisterwimpel überreichen. Die 1:3 Niederlage im
letzten Saisonspiel gegen Großkuchen gerät zur
Nebensache, im Eichenbachstadion wird ausgiebig
gefeiert. Der FC schließt die Saison als Meister
mit 59 Punkten und 76:43 Toren ab. Am 16. Juni
2005 wird die Mannschaft mit Trainer und
Verantwortlichen von Eislingens Bürgermeister
Günther Frank im Foyer der Stadthalle für ihren
Erfolg ausgezeichnet. Erfolgreichster Eislinger
Torschütze war Willi Schuster der mit 33
Treffern maßgeblich zum Aufstieg beigetragen
hat. Vilson Bibaj traf 23 Mal ins Schwarze.
Die Namen der Meistermannschaft 2004/05
Thomas Wolf, Hannes Ihring, Lars Fischer, Seckin
Bakici, Georgi Devidze, Nexhmi Musliu, Willi
Schuster, Jochen Höfer, Marc Römer, Serkan
Coskun, Vilson Bibaj, Vincenzo Scaglione, Cesare
D’Agostino, Ferit Sejdiu, David Unger, Erkan
Sevik, Nue Lleshaj, Abdul Kamali, Deniz Ilhan,
Stanislav Perkovic.
Der FC Eislingen II beendet unter Trainer Jens
Eckhardt die Saison in der Kreisliga A als
Zwölfter mit 33 Punkten. |
|
2005/06 |
Mit großer Erwartungshaltung und
viel Vorfreude startete der FC nach über zwei
Jahrzehnten wieder in der Verbandsliga. Die
Meistermannschaft war nochmals personell
aufgerüstet worden und man hoffte eine gute
Rolle in der höchsten Amateurklasse Württembergs
spielen zu können. Doch die Realität holte den
FC schnell ein, die Mannschaft war nicht
Verbandsligatauglich. Die ersten drei Spiele
wurden hoch verloren und der FC kassierte 15
Gegentore. Erst am 12. Spieltag gelang mit dem
1:0 in Bonlanden der erste Sieg überhaupt. Nach
dem 14. Spieltag und einer 1:4 Niederlage in
Kirchentellinsfurt trennte sich der FC in
beiderseitigem Einvernehmen von Trainer Manfred
Römer, der zuvor in seiner dritten Amtsperiode
beim FC neun erfolgreiche Jahre mit insgesamt
vier Aufstiegen seit 1978 als Cheftrainer
hingelegt hatte. Ralf Rueff wurde als neuer
Trainer präsentiert und ihm gelang zum Einstand
ein 2:1 Heimsieg gegen Dorfmerkingen. Jedoch kam
die Mannschaft nicht an Verbandsliganiveau heran
und man stieg postwendend wieder in die
Landesliga ab. Der FC beendete die
Verbandsligasaison mit 20 Punkten als
Tabellenletzter.
Die II. Mannschaft beendete die Saison mit 39
Punkten als Neunter in der Kreisliga B |
|
2006/07 |
|
|
2007/08 |
Im dritten Jahr unter Trainer
Ralf Rueff wurde ein neuer Anlauf Richtung
Verbandsliga gestartet. Erneut wurde Eislingens
Mannschaft gezielt verstärkt. Wiederum
erwischten die Eislinger einen schlechten
Saisonstart. Nach drei Spieltagen fand sich der
FC mit einem Punkt in den hinteren Regionen der
Liga wieder. Besonders im heimischen
Eichenbachstadion ließ der FC immer wieder
wertvolle Punkte liegen und so fand man sich
nach 15 Spieltagen auf dem sechsten
Tabellenplatz wieder. Der Finanzskandal wurde in
der Winterpause 2008 aufgedeckt und im Verein
bekannt. Er erwischte auch die Mannschaft des
FCE. Die Spieler verzichteten auf Teile ihres
Fahrtgeldes und Siegprämien wurden nur begrenzt
ausbezahlt. Trotzdem beschloss das Team mitsamt
Trainer Ralf Rueff die Saison vollends
ordentlich zu Ende zu spielen. Diese Spielzeit
konnte immerhin mit dem siebten Tabellenplatz
und mit 45 Punkten abgeschlossen werden. Sehr
erfolgreich trotz der Finanzmisere beim FC
agierte der FC Eislingen II. Die Mannschaft von
Trainer Michael Eger schaffte mit 62 Punkten und
dem hervorragenden Torverhältnis von 116:20
Toren den Aufstieg in die Kreisliga A. |
|
2008/09 |
Ralf Rueff führte die Mannschaft in seinem
fünften Jahr beim FC in der Landesliga. Ihm zur
Seite stand Co-Trainer Andreas Gerstenberg. Die
Erwartungshaltung am Eichenbach war groß, denn
trotz des Anfangs 2008 bekannt gewordenen
Finanzskandals stellten die Eislinger eine
namhafte Landesligamannschaft. Allerdings fand
sich der FC nach vier Spielen mit zwei Punkten
auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder. Die
Mannschaft steigerte sich und nach neun Spielen
war der FC auf Rang vier geklettert. Am zwölften
Spieltag lag die Mannschaft an zweiter Stelle.
Doch die Leistungen konnten nicht gehalten
werden und mit 44 Punkten schloss der FC die
Saison als Siebter ab. Lange zittern musste die
II. Mannschaft des FC. Unter Trainer Michael
Eger schloss sie die Saison mit 30 Punkten und
Platz 12 ab. Erst über das Relegationsspiel
gegen TASV Göppingen, welches mit einer bunt
zusammen gewürfelten Mannschaft bestritten und
gewonnen wurde, konnte die Spielklasse Kreisliga
A gehalten werden. |
|
2009/10 |
Aufgrund großer finanzieller Probleme setzt man
beim FC auf den eigenen Nachwuchs. Mit Klaus
Gromer übernimmt der bisherige
C-Juniorentrainer, der sich im Verein bestens
auskennt, das Traineramt beim FC. Mit ihm wird
der Umbruch eingeleitet und dem eigenen
Nachwuchs der Weg freigemacht. Holger Franz
übernimmt das Co-Traineramt in der
Landesligamannschaft. Der Saisonstart verläuft
holprig, zum Saisonauftakt unterliegt der FC im
Derby in Donzdorf mit 0:6 Toren und findet sich
in den hinteren Regionen der Liga wieder. Die
junge Mannschaft muss sich erst noch an das
Spielniveau der Landesliga gewöhnen. Doch nach
der Winterpause kommt das Team besser in
Schwung. Mit einem 3:2 Sieg beim SSV Ulm 1846 II
gelingt der Mannschaft am 26. Spieltag vorzeitig
der Klassenerhalt. Man beendet die Saison mit 38
Punkten als Tabellenneunter.
Mit Personalproblemen hat die II. Mannschaft zu
kämpfen. Immer wieder helfen Spieler aus der I.
Mannschaft aus. Schließlich gelingt es der
Mannschaft vom Trainergespann Drago Kovacic und
Holger Franz, die den noch vor Saisonbeginn von
seinem Traineramt zurückgetretenen Michael Eger
vertreten, mit 43 Punkten als Fünfter die Saison
abzuschließen. |
|
2010/11 |
Der Verjüngungsprozess im Bereich der
Landesligamannschaft wird beim FC Eislingen
konsequent fortgesetzt. Unter dem neuen Trainer
Andreas Schneller und seinem Co-Trainer Mirko
Doll spielen fast ausnahmslos junge Spieler aus
dem eigenen Nachwuchs. In der Vorrunde kann
Eislingens junge Mannschaft begeistern und der
FC überwintert als Dritter in der Liga. Nach der
Winterpause gerät die Mannschaft dann in
Schwierigkeiten. Durch Spielerabgänge und weil
man immer wieder bei der II. Mannschaft
aushelfen muss gerät die Elf noch in
Abstiegsgefahr. Schließlich beendet der FC die
Saison als Elfter mit 35 Punkten und man umging
die Relegationsspiele. Profitiert hat der Verein
vom Punktabzug des SSV Ulm 1846 II der einige
nicht spielberechtigte Akteure einsetzte und
somit absteigen musste. Fünf Tore steuert der
A-Juniorenspieler Pascal Volk, der die letzten
acht Punktspiele in der I. Mannschaft
absolvierte, zum Klassenerhalt bei.
Erfolgreichster Eislinger Torschütze mit neun
Treffern war Umut Sat.
Die II. Mannschaft mit dem Trainergespann Drago
Kovacic und Andreas Pyttel leidet unter
erheblicher Personalnot. Die Mannschaft kann die
Spielklasse Kreisliga A als Zwölfter mit 28
Punkten ebenfalls gerade noch halten.
Erfolgreich spielen weiterhin die Eislinger
Jugendmannschaften. Die A-Junioren unter der
Regie von Trainer Tobias Flitsch spielen eine
starke Runde in der Verbandsstaffel und beenden
die Saison als Vierter mit 48 Punkten. Die
BI-Junioren bleiben in der Verbandsstaffel und
beenden die Saison mit 34 Punkten als Zehnter.
Die BII-Junioren werden Meister in der
Leistungsstaffel und steigen in die
Bezirksstaffel auf. Die CI-Junioren schaffen
über ein Relegationsspiel noch den Klassenerhalt
in der Landesstaffel. |
|
2011/12 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|